Natur, Technik, Geist : Kontexte der Natur nach Aristoteles und Descartes in lebensweltlicher und subjektiver Erfahrung
معرفی کتاب «Natur, Technik, Geist : Kontexte der Natur nach Aristoteles und Descartes in lebensweltlicher und subjektiver Erfahrung» نوشتهٔ [9783110204742 - Natur, Technik, Geist] Natur, Technik, Geist.pdf در سال 2005. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Gregor Schiemann verteidigt die Aktualität des aristotelischen und des cartesianischen Naturbegriffs, die Natur in Gegensatz zu Nichtnatürlichem definieren. Als gültig können sich diese traditionellen Naturbegriffe jedoch nur noch innerhalb begrenzter Kontexte erweisen.
Im ersten Teil seines Buches zeigt der Autor, dass Aristoteles' Bestimmung der Natur als Gegenbegriff zur Technik in der Lebenswelt sowie Descartes' Dualismus von Natur und Geist für das eigene Bewusstseinserleben orientierungsleitend geblieben sind. Dass die Begriffspaare nicht nur in gesonderten Kontexten vorkommen, sondern sich ihre Anwendungen auch wechselseitig durchdringen, führt er im zweiten Teil am Beispiel von Aristoteles' Seelenlehre und Descartes' Mechanismus aus. Die naturphilosophische und erkenntnistheoretische Untersuchung verbindet Elemente der analytischen Philosophie mit Ansätzen der Phänomenologie. Sie will zu einem pluralen Verständnis der Natur beitragen, das universelle Geltungsansprüche verabschiedet.
We still follow the definitions of Nature already laid down by Aristotle and Descartes who saw Nature as being delineated from the non-natural (e.g. culture, technology). Schiemann defends the continuing validity of these traditional ways of understanding, but argues that that they prove to be valid only within limited contexts. Depending on the particular context, we apply several concepts of nature, which are simultaneously valid Wir verstehen Natur nach wie vor in Abgrenzung zu Nicht-Natürlichem (z.B. Kultur, Technik), wie sie schon Aristoteles und Descartes definierten. Schiemann verteidigt die Aktualität dieser traditionellen Verständnisweisen, argumentiert aber, dass sie sich nur noch innerhalb begrenzter Kontexte als gültig erweisen. Abhängig vom jeweiligen Zusammenhang verwenden wir mehrere gleichzeitig gültige Begriffe der Natur Frontmatter 1 Inhalt 9 Einleitung 21 1. Pluralität erster Stufe. Zwei Naturen und ihre bevorzugten Kontexte 47 2. Pluralität zweiter Stufe. Zwei Naturen in zwei Kontexten 369 Backmatter 479 Review text: "Das Buch ist grundlegend zum Verständnis der westlichen Naturphilosophie als auch der Philosophie des Geistes."Nicole Karafyllis in: Philosophischer Literaturanzeiger 3/2008