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Narzißmus im Zivilisationsprozeß : Zum gesellschaftlichen Wandel der Affektivität

معرفی کتاب «Narzißmus im Zivilisationsprozeß : Zum gesellschaftlichen Wandel der Affektivität» نوشتهٔ Shahrsad Amiri، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2008. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Ausgehend vom Zivilisationsmodell Norbert Elias' und weiteren Ansätzen entwickelt dieses Buch eine qualitativ-dynamische Sicht auf die Psychogenese im dominanten Zivilisationsprozess. Da Affekte, so die These, eine kommunikative Dimension besitzen, sind sie Gegenstand - aber auch Mittel - des Zivilisationsprozesses (und somit ihres eigenen Wandels). Nach welchen Kriterien schätzen wir den Zivilisationsprozess als Wandel menschlicher Affektivität ein? Die Bearbeitung dieser Frage erfolgt hier anhand eines integrativen und feinschrittigen Ansatzes, der bisherige Konzepte von Affektivität, Selbst, Beziehung und Zivilisation unter die Lupe nimmt und nach ihrer Zeit- und Gesellschaftsbedingtheit fragt - die Konzepte selbst also als empirisches Material heranzieht. Affektivität,Zivilisation,Zivilisationstheorie,Psychoanalyse,Narzissmus,Soziologie,Sozialität,Kultursoziologie,Kulturtheorie,Kulturwissenschaft,Psychoanalysis,Sociology,Social Relations,Sociology of Culture,Cultural Theory,Cultural Studies Inhalt Einleitung Kapitel I: Affektivität als anthropologische Konstante a) Zum Umgang mit menschlicher Affektivität in den Menschenwissenschaften b) Emotion, Affekt und Gefühl Emotionen als spezifische Reaktionsmuster Zur Unterscheidung von Affekt und Gefühl ‚Die symbolische Spezies‘ c) Eine anthropologisch-psychologische Sicht Die Entstehung der Gefühle Das Problem der Intersubjektivität Emotionen im Wandel d) Eine neurobiologische Sicht ‚Unser biologisches Erbe‘ Die Komponente ‚Körper‘ ‚Die Hypothese der somatischen Marker‘ Die Umgehung des Körpers Verdeckte somatische Marker Der Primat des Körpers Das neuronale Selbst Zur Adaptivität somatischer Marker e) Resümee und Ausblick Kapitel II: Beitrag der Zivilisationstheorie zum Verständnis von Funktion, Dynamik und Wandel der Affektivität im Gesellschaftsprozeß a) Die zivilisatorische Psychodynamik Differenzierung der psychischen Funktionen Rationalisierung Vorrücken der Scham- und Peinlichkeitsschwelle Automatisierung der Verhaltenssteuerung b) Ansätze zu einer ‚Problematisierung‘ des Zivilisationsprozesses in der Zivilisationstheorie Privatisierung ‚Affektive Nöte‘ im Wandel ‚homo clausus‘ c) Resümee und Ausblick Die Psychoanalyse in der Zivilisationstheorie Affektivität in der Zivilisationstheorie Kapitel III: Zum Umgang mit Affektivität in den ‚Diagnosen‘ über die westlichen Gegenwartsgesellschaften a) Soziologische Narzißmustheorie Narzißmustheorie als Soziologie? Von der Narzißmustheorie als Soziologie zur Soziologie ‚narzißtischer Verhaltensweisen‘ Resümee b) Zivilisationstheoretische Fortsetzung der Diagnostik ‚Weg vom normativen Konzept des Sozialcharakters‘ Von formenden zu kompensationsbedürftigen Zwängen Zurück zu Adorno? Vom normativen Konzept des Sozialcharakters zum Konzept des fragmentierten Sozialcharakters? Resümee und Ausblick Kapitel IV: ‚Paradigmenwechsel‘ in der Psychoanalyse a) Ein alternativer psychoanalytischer Strang Der Beitrag Adlers Der Beitrag Kohuts ‚Widerstände‘ in der Psychoanalyse Diskussion einiger psychoanalytischer Grundannahmen b) Zum ‚Biologismus‘ in Freuds Psychoanalyse c) Zum Verhältnis von ‚Selbst‘ und ‚Zivilisation‘ Zur Beziehung der Kohutschen und der Eliasschen Theorie Zur Zeitspezifität der Psychoanalyse Kapitel V: Informalisierung. Ideal und Prozeß a) Die Informalisierungstheorie Die „Emanzipation der Emotionen“ Die „reflexive Zivilisierung“ Die Entstehung der „dritten Natur“ Sinnlich-vitale Bezüge versus „dritte Natur“ Resümee und Ausblick b) Eine alternative Informalisierungstheorie Das Immanenzprinzip Wandlungen der Expressivität Die Informalisierungsdynamik als Entfigurationalisierung auf psychischer Ebene Wandlungen in der Gestaltung von ‚Begegnungen‘ und ‚Begegnungsstätten‘ Resümee und Ausblick Kapitel VI: Von der ‚Affektunterdrückung‘ zur Ausgestaltung der Affektivität in Interdependenz mit dem Gegenüber a) Prozeßmechanismen des Selbst Selbst-Sinn Das emotionale kommunikative Gedächtnis Das Uneinsehbare b) Prozeßmechanismen der Selbstreflexivität Beziehung Die selbstreflexiven Affekte Selbstbeziehungsformen Das ‚Es‘ als ‚er‘ oder ‚sie‘ c) Ausgestaltungskriterien des Selbst und der Beziehung Reflexivitätsniveaus Die interaktionelle und die symbolische Dimension psychischer Struktur d) Der ‚Schleier der Erkenntnis‘ Kapitel VII: Narzißmus im Wandel derWir-Ich-Balance a) Selbstwertbeziehungen im Wandel der Wir-Ich-Balance. Problematische Beziehungen Zum herkömmlichen Verständnis von Individualisierung bei Elias Von der Selbstliebe zu Selbstwertbeziehungen b) Von den Selbstwertbeziehungen zu den Selbstbeziehungen im Wandel der Wir-Ich-Balance – eine Annäherung Scham im Individualisierungsprozeß I: Machtdimension Scham im Individualisierungsprozeß II: Das Gegenüber der Scham Scham im Individualisierungsprozeß III: Die Bedeutungsdimension Der Individualismus Resümee und Ausblick c) Selbstbeziehungen im Wandel der Wir-Ich-Balance. Problematisierte Beziehungen Zur Zeitspezifität der ‚Sinne‘ Wandlungen des Betrachters Das Problem der Aufmerksamkeit als Aufzubringendes Das Problem der Aufmerksamkeit als zu Empfangendes Resümee und Ausblick d) Fazit: Zum Verhältnis von Alterität(-stheorie) und Zivilisation(-stheorie) Der zivilisatorische Wandel der Erkenntnisdynamik: Der reine Blick Der Blick bei Sartre Der zivilisatorische Wandel der Beziehungsdynamik: Der Sog in die Monade Zur Zeitspezifität der Alteritätstheorie Alterität in Prozeß und Theorie der Zivilisation Schluß: Zur Ausgestaltung der Affektivität als Kriterium gesellschaftlicher Entwicklung Zur Revision des Entwicklungbegriffs Kontrolldynamiken Remoralisierung als Neutralisierung der Neutralisierung Literatur

Ausgehend vom Zivilisationsmodell Norbert Elias' und weiteren Ansätzen entwickelt dieses Buch eine qualitativ-dynamische Sicht auf die Psychogenese im dominanten Zivilisationsprozess. Da Affekte, so die These, eine kommunikative Dimension besitzen, sind sie Gegenstand - aber auch Mittel - des Zivilisationsprozesses (und somit ihres eigenen Wandels).Nach welchen Kriterien schätzen wir den Zivilisationsprozess als Wandel menschlicher Affektivität ein? Die Bearbeitung dieser Frage erfolgt hier anhand eines integrativen und feinschrittigen Ansatzes, der bisherige Konzepte von Affektivität, Selbst, Beziehung und Zivilisation unter die Lupe nimmt und nach ihrer Zeit- und Gesellschaftsbedingtheit fragt - die Konzepte selbst also als empirisches Material heranzieht.

Ausgehend vom Zivilisationsmodell Norbert Elias' und weiteren Ans�atzen entwickelt dieses Buch eine qualitativ-dynamische Sicht auf die Psychogenese im dominanten Zivilisationsprozess. Da Affekte, so die These, eine kommunikative Dimension besitzen, sind sie Gegenstand - aber auch Mittel - des Zivilisationsprozesses (und somit ihres eigenen Wandels). Nach welchen Kriterien sch�atzen wir den Zivilisationsprozess als Wandel menschlicher Affektivit�at ein? Die Bearbeitung dieser Frage erfolgt hier anhand eines integrativen und feinschrittigen Ansatzes, der bisherige Konzepte von Affektivit�at, Selbst, Beziehung und Zivilisation unter die Lupe nimmt und nach ihrer Zeit- und Gesellschaftsbedingtheit fragt - die Konzepte selbst also als empirisches Material heranzieht
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