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Narratologie und biblische Exegese : Eine integrative Methode der Erzählanalyse und ihr Ertrag am Beispiel von Matthäus 28

معرفی کتاب «Narratologie und biblische Exegese : Eine integrative Methode der Erzählanalyse und ihr Ertrag am Beispiel von Matthäus 28» نوشتهٔ Sönke Finnern، منتشرشده توسط نشر JCB Mohr (Paul Siebeck) در سال 2010. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Zur Auslegung von biblischen Erzähltexten greift die Exegese zunehmend auf literaturwissenschaftliche Methoden zurück, insbesondere auf die Narratologie. Aufgrund der verschiedenen Ansätze und Terminologien ist die Forschungslage jedoch nur schwer zu überblicken.Sönke Finnern gibt daher eine systematische Einführung in den interdisziplinären Forschungsstand zur Narratologie und entwickelt eine umfassende, detaillierte Methode zur Analyse von Erzählungen. Umwelt (Setting), Handlung, Figuren, Perspektive und Rezeption einer Erzählung behandelt er durchgängig aus der Sicht der "kognitiven Wende". Der kognitive Ansatz ("Wie soll der Rezipient die Erzählung wahrnehmen?") ermöglicht dabei die Einbindung historisch-kritischer Methodenschritte. Die erarbeiteten Beschreibungskategorien werden am Beispiel von Matthäus 28 diskutiert. Die Studie mündet in einen Vorschlag zur Neuordnung der exegetischen - und allgemein textwissenschaftlichen - Methoden. Cover Vorwort Inhaltsverzeichnis Verzeichnis der Tabellen und Abbildungen Kapitel 1: Einführung: Erzählungen im Methodenstreit 1) Die Abrams-Klassifizierung und ihre Varianten: Zuordnung der Methoden zu Autor, Text oder Leser 2) Das Textdimensionsmodell: Die Ausrichtung der Methoden auf den literarischen, theologischen oder historischen Aspekt des Textes 3) Das Kommunikationsebenenmodell: Aufteilung der Methoden auf die Erzählebenen 4) Die Zustand-Prozess-Unterscheidung („Diachronie“ vs. „Synchronie“) 5) Konkrete Abfolge in Methodenlehren 6) Vergleichende Anwendung 7) Die Unvereinbarkeit bestimmter Methoden 8) Die linguistische Einteilung der Methoden (Syntax, Semantik, Pragmatik) – ein integratives Modell? 9) Zusammenfassung Kapitel 2: Theorie und Methode der Erzählanalyse 2.1 Narratologie in Exegese und Literaturwissenschaft 2.1.1 Was ist „Narratologie“? 2.1.2 Geschichte der Narratologie 2.1.3 Entwicklungslinien der heutigen „postklassischen“ Narratologie 2.1.3.1 Die kognitive Wende in der Narratologie 2.1.3.2 Die kulturelle/historische Wende in der Narratologie 2.2 Kommunikation durch Erzählungen 2.2.1 Die Erzählebenen 2.2.2 Fiktionalität und Faktualität von Erzählungen 2.2.2.1 Erzählungen zwischen Literatur- und Geschichtswissenschaft 2.2.2.2 Fiktionssignale 2.2.2.3 Fiktionale Konzeption 2.2.3 Analyseaspekte einer Erzählung 2.2.4 Methode der Analyse 2.3 Umweltanalyse 2.3.1 Umwelt-Elemente 2.3.2 Umweltkonstellation 2.3.3 Umwelt und Handlung 2.3.4 Umweltdarstellung 2.3.5 Umweltrezeption 2.3.6 Umweltkonzeption 2.3.7 Methode der Analyse 2.4 Handlungsanalyse 2.4.1 Handlungselemente 2.4.2 Wichtigkeit der Elemente 2.4.3 Handlungsdarstellung (zeitliche Aspekte) 2.4.4 Handlungsstrukturen und Handlungstypen 2.4.5 Handlungsverläufe 2.4.6 Handlungsstränge 2.4.7 Handlungsenden (Anfang und Schluss) 2.4.8 Methode der Analyse 2.5 Figurenanalyse 2.5.1 Figurenbestand und Figurenkonfiguration 2.5.2 Figurenmerkmale 2.5.2.1 Arten von Figurenmerkmalen 2.5.2.2 Konstellation von Figurenmerkmalen 2.5.2.3 Vergleich der Figurenmerkmale 2.5.3 Figurenkonstellation 2.5.4 Figur und Handlung 2.5.5 Figurendarstellung 2.5.6 Figurenkonzeption 2.5.7 Methode der Analyse 2.6 Perspektivenanalyse 2.6.1 Beteiligung 2.6.2 Distanz 2.6.3 Wahrnehmungszentrum und Innensicht 2.6.4 Erzähler 2.6.5 Erzählerstandpunkt, Erzählkontext, Erzählabsicht 2.6.6 Methode der Analyse 2.7 Rezeptionsanalyse 2.7.1 Empathie 2.7.2 Sympathie 2.7.3 Realitätseffekt 2.7.4 Spannung 2.7.5 Rezeptionsemotionen 2.7.6 Intendierte Anwendungen 2.7.6.1 Direkte Anwendung 2.7.6.2 Indirekte Anwendung 1) Wie erkennt der Rezipient die (Existenz einer) Bezugsgröβe? 2) Wie erkennt der Rezipient, welche tertia comparationis beabsichtigt sind? 3) Was ist damit gemeint? (secunda comparationis mit Sachtext) 4) Pointe/Hauptaussage 2.7.6.3 Anwendungskonzeption 2.7.7 Intendierte Meinungs- und Verhaltensänderungen 1) Komponenten der Rezeptionswirkung 2) Die für Erzählungen relevanten Vor-Einstellungen und Vor-Überzeugungen sowie ihre Messung bzw. Rekonstruktion 3) Faktoren der Meinungsbeeinflussung (intendiert und nicht intendiert) 4) Der Verlauf des Meinungswandels (intendiert und nicht intendiert) 5) Indirekte Wirkungen des Meinungswandels (hier: Verhalten) 6) Die Persuasionskonzeption 2.7.8 Methode der Analyse 2.8 Zur Darstellung der Ergebnisse Kapitel 3: Praxis der Erzählanalyse: Matthäus 28,1–20 3.1 Applikationsformen der Narratologie am Beispiel des Matthäusevangeliums 3.1.1 Narratologischer Vergleich von Erzählungen 3.1.2 Narratologische Analyse der Erzähltechnik und Erzählelemente 3.1.3 Narratologisch informierte Paraphrase 3.2 Erzählebenen und Fiktionalität 3.2.1 Erzählebenen 3.2.2 Fiktionalität und Faktualität des Textes 3.3 Umweltanalyse 3.3.1 Kognitive Vorstellung der Umwelt 3.3.1.1 Das zeitliche Setting 3.3.1.2 Das räumliche Setting 3.3.1.3 Das soziale Setting 3.3.2 Umweltkonstellation 3.3.3 Umwelt und Handlung 3.3.4 Umweltdarstellung 3.3.5 Umweltrezeption 3.3.6 Umweltkonzeption 3.4 Handlungsanalyse 3.4.1 Kognitive Vorstellung der Ereignisse 3.4.2 Wichtigkeit der Elemente 3.4.3 Handlungsdarstellung (zeitliche Aspekte) 3.4.4 Handlungsstrukturen und Handlungstypen 3.4.4.1 Handlungsstrukturen und Handlungsmuster 3.4.4.2 Handlungsschema und Fünferschema 3.4.4.3 Handlungstypen 3.4.5 Handlungsverläufe 3.4.5.1 Handlungserwartungen 3.4.5.2 Konflikte 3.4.6 Handlungsstränge 3.4.7 Handlungsenden 3.5 Figurenanalyse 3.5.1 Figurenbestand und Figurenkonfiguration 3.5.2 Figurenmerkmale 3.5.2.1 Die Figuren im Einzelnen 1. Der auferstandene Jesus 2. Jünger 3.5.2.2 Vergleich der Figuren 3.5.3 Figurenkonstellation 3.5.4 Figur und Handlung 3.5.4.1 Bedeutung der Figur für die Handlung 3.5.4.2 Funktion der Figuren in der Handlung 3.5.5 Figurendarstellung 3.5.6 Figurenkonzeption 3.6 Perspektivenanalyse 3.6.1 Beteiligung 3.6.2 Distanz 3.6.3 Wahrnehmungszentrum und Innensicht 3.6.4 Erzähler 3.6.5 Erzählerstandpunkt, Erzählkontext, Erzählabsicht 3.6.5.1 Erzählerstandpunkt 3.6.5.2 Erzählkontext 3.6.5.3 Erzählabsicht 3.7 Rezeptionsanalyse 3.7.1 Empathie 3.7.2 Sympathie 3.7.3 Realitätseffekt 3.7.4 Spannung 3.7.5 Rezeptionsemotionen 3.7.6 Intendierte Anwendungen 3.7.6.1 Direkte Anwendung 3.7.6.2 Indirekte Anwendung 3.7.6.3 Applikationskonzeption 3.7.7 Intendierte Meinungs- und Verhaltensänderungen 3.7.7.1 Intendierte Überzeugungsänderungen 3.7.7.2 Intendierte Einstellungsänderungen 3.7.7.3 Intendierte Verhaltensänderungen Kapitel 4: Auswertung 4.1 Ergebnisse 4.2 Die historisch-kritische Auslegung von Mt 28 im Vergleich 4.2.1 Textkritik 4.2.2 Form und Gattung 4.2.3 Mögliche Quellen und die matthäische Redaktion in Mt 28 4.2.3.1 Quelle und Redaktion in V. 1–8 4.2.3.2 Tradition und Redaktion in V. 9f., 11–15 und 16–20 4.2.4 Fortlaufender Kommentar V. 1 'OΨὲ δὲ σαββάτων, τῇ ἐπιφωσκούσῃ εἰς μίαν σαββάτων ᾖλθεν Mαρία ἡ Mαγδαληνὴ καὶ ἡ ἄλλη Mαρία θεωρῆσαι τὸν τάФον. V. 2 καὶ ἰδοὺ σεισμòς ἐγένετο μέγας ἄγγελος γὰρ κυρίου καταβὰς ἐξ οὐρνοῦ καὶ προσελθὼν ἀπεκύλισεν τòν λίθον καὶ ἐκάθητο ἐπάνω αὐτοῦ. V. 3. ήν δὲ ἡ εἰδέα αὐτοῦ ὡς ἀστρα πὴ καὶ τò ἔνδυμα αὐτοῦ λευκòν ὡς χιών 4.2.5 Theologische Hauptgedanken 4.3 Integration der Erzählanalyse in die Methoden der Exegese 4.3.1 Historisch-kritische und narratologische Methode im Vergleich 4.3.2 Integrative Übersicht über die exegetischen Methoden 4.4 Ausblick Literaturverzeichnis 1. Quellen und Hilfsmittel 2. Sekundärliteratur Stellenregister 1. Altes Testament 2. Neues Testament 3. Weitere antike Literatur 4. Beispiele für Erzählungen Namenregister Sachregister In Order To Interpret Biblical Narratives, Exegetes Increasingly Deploy Methods Of Literary Criticism, Especially From The Field Of Narratology. Due To The Different Approaches And Terminologies, It Is Difficult To Get A Good Grasp Of Current Research. Sönke Finnern Gives A Systematic Introduction To Current Interdisciplinary Research In Narratology And Develops A Comprehensive And Detailed Method For The Analysis Of Narratives. Setting, Plot, Characters, Perspective And Reception Of Narratives Are Dealt With Consistently From A Cognitive Point Of View. The Cognitive Approach Of Asking How Should The Recipient Perceive The Narrative Enables The Integration Of Historical-critical Questions. The Categories Of Description Established By The Author Are Discussed Using The Text Of Matthew 28 As An Example. The Author Concludes His Study With A Proposal For A Reorganization Of Methods In Exegesis And In Textual Sciences In General. Sönke Finnern. Includes Bibliographical References And Indexes. Zur Auslegung von biblischen Erzähltexten greift die Exegese zunehmend auf literaturwissenschaftliche Methoden zurück, insbesondere auf die Narratologie. Aufgrund der verschiedenen Ansätze und Terminologien ist die Forschungslage jedoch nur schwer zu überblicken. Sönke Finnern gibt daher eine systematische Einführung in den interdisziplinären Forschungsstand zur Narratologie und entwickelt eine umfassende, detaillierte Methode zur Analyse von Erzählungen. Umwelt (Setting), Handlung, Figuren, Perspektive und Rezeption einer Erzählung behandelt er durchgängig aus der Sicht der'kognitiven Wende'. Der kognitive Ansatz ('Wie soll der Rezipient die Erzählung wahrnehmen?') ermöglicht dabei die Einbindung historisch-kritischer Methodenschritte. Die erarbeiteten Beschreibungskategorien werden am Beispiel von Matthäus 28 diskutiert. Die Studie mündet in einen Vorschlag zur Neuordnung der exegetischen - und allgemein textwissenschaftlichen - Methoden.
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