وبلاگ بلیان

Narrative islamischer Konversion : Biographische Erzählungen konvertierter Muslime in Ostafrika

معرفی کتاب «Narrative islamischer Konversion : Biographische Erzählungen konvertierter Muslime in Ostafrika» نوشتهٔ Tabea Scharrer، منتشرشده توسط نشر Transcript Verlag; Transcript در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Der Konvertit - das unbekannte Wesen. Anhand von verschiedenen autobiographischen Erzählungen ostafrikanischer Konvertiten zum Islam untersucht Tabea Scharrer, welche Rolle die Konversion im jeweiligen Lebensverlauf spielte. Sie zeigt, dass die Begründungsmuster entgegen gängiger Vermutungen nicht die Ursache für die Konversion abbilden, sondern vielmehr von den aktiven islamischen Missionsbewegungen beeinflusst sind. Im multireligiösen Ostafrika führt dies dazu, dass das Element der religiösen Abgrenzung eine große Rolle in den Narrativen einnimmt. Zudem sind die Erzählungen von individueller Suche nach einem Platz in der Gesellschaft geprägt. Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 1.1 Religiöse Konkurrenz und die Rolle von Konversionen 1.2 Forschungsansätze 1.3 Die Forschungsregion 1.4 Aufbau der Arbeit I ISLAM IN OSTAFRIKA 2 Gesellschaftliche Einbindung und politische Organisation von Muslimen in Ostafrika 2.1 Die Etablierung des Islam in Ostafrika und die Veränderung seiner Rolle in der Kolonialzeit 2.2 Politische Einbindung von Muslimen in Tansania und Kenia Weichenstellung in der Zeit der Unabhängigkeit Tansania und Kenia in den Zeiten der Blockbildung »Marx is dead, Jesus and Allah are back in style« – der religiöse Faktor nach der Liberalisierung Streitpunkt Demographie 2.3 Politische (Selbst-)Organisation von Muslimen Tansania Kenia 8/7/1998 und 9/11/2001 3 Islamische Missionsbewegungen und Konkurrenz 3.1 Strömungen islamischer Mission Salafiyya und Wahhabiyya Tablighi Jama'at Schiitische Missionsbestrebungen Wahubiri wa Kiislamu (Muslim Bible Preachers) 3.2 Abgrenzungen und Zuordnungen – Die Komplexität islamischer Mission 3.3 Konkurrenz religiöser Missionsbewegungen Christliche Mission Klima der Mission und Konkurrenz Bedeutung von Konversionen II THEORETISCHE UND METHODISCHE GRUNDLAGEN 4 Religiöse Vorstellungen von Konversion und wissenschaftliche Konversionstheorien 4.1 Annäherungen an den Begriff der Konversion Christentum Islam Konversionskonzepte in Ostafrika 4.2 Sozialwissenschaftliche Konversionstheorien Warum konvertieren Menschen? Wie verlaufen Konversionen? Was ändert sich bei einer Konversion? 4.3 Erzählungen als Zugang zu Prozessen der Konversion Herstellung eines Umbruchs durch Konversionserzählungen Konversionserzählungen als Matrix für Konversionserlebnisse Konversionsnarrative als kommunikative Gattung 4.4 Zwischenfazit 5 Zugang zur Empirie: Theorie und Praxis biographischer Interviews 5.1 Zur Problematik biographischer Interviews in der ethnologischen Forschung Biographie als Abbild der Realität Biographie als Interaktion Biographie als reiner Text ›Life Story‹ Analysemethoden Universalität biographischer Erzählung 5.2 Biographisches Erzählen in Ostafrika 5.3 Praxis – Vorgehensweise bei Feldforschung und Auswertung Feldforschung Auswertung der biographischen Interviews Darstellung der Forschungsergebnisse III FORMEN VON NARRATIVEN ÜBER DIE KONVERSION ZUM ISLAM IN OSTAFRIKA 6 Konversion als soziale Reorientierung 6.1 Badia: »I had to convert, it’s my children who changed me« Externalisierung – Konversion aufgrund äußerer Faktoren Zwiespalt und Rechtfertigung – »Even if my heart is cheating me, I have to follow it« Selbstvergewisserung – »You know, when I changed, I took it seriously« Verortung innerhalb der islamischen Gemeinde Spiritualität als Grenzüberschreitung – »That means God loves me not just because I am Muslim« 6.2 Bilal: »I knew nothing about Islam. So I started going to church« Weder Muslim noch Christ – »I was just between there« Sündhaftes Leben – »I wanted to become a good man« Suche nach einem Ausweg – »I was a blind man asking questions« Begegnung mit dem schiitischen Islam Konversion als Marginalisierung – »To become a Shia is not a joke« Der Konvertit als Missionar – »Christian-Muslim dialogue« 6.3 Einfluss persönlicher Netzwerke auf Konversionen Adhäsion oder Konversion? Konversion durch soziale Netzwerke Konversion durch materielle Anreize Mehrfachkonversionen 6.4 Zusammenfassung 7 Konversion als moralische Festigung 7.1 Nuru: »There is more discipline in Islam than in Christianity« Heirat – »For me I wasn’t converted, I was just getting married« Konversion – »Why don’t try your new religion?« Selbst-Disziplinierung Selbstlose Hilfe Regelhaftigkeit des Islam – »You have to have rules« 7.2 Aushandlung von Geschlechterrollen durch Konversion Aufwertung von Männlichkeit Frauen und die Konversion zum Islam 7.3 Zusammenfassung 8 Konversion als intellektuelle Entscheidung 8.1 Ibrahim: »Becoming a Muslim just by studying« Bildungsambitionen Konversion als rationale Entscheidung Konversion als individuelle Entscheidung 8.2 Veröffentlichte Konversionserzählungen aus Ostafrika »Al Hajj Abu Bakr John Mwaipopo – The Amazing story of how the Arch Bishop who became Muslim, married a Nun« Sheikh Said Mwaipopo Gemeinsamkeiten der Erzählungen 8.3 Der Bibel-Koran-Vergleich im intellektuellen Konversionsnarrativ Trinitätslehre und Jesus als Gottessohn »It is the prophecies in the Bible which were fulfilled in the Koran that made me become a Muslim.« (Ibrahim) Die Bibel als Fälschung 8.4 Die Wurzeln des intellektuellen Konversionsnarrativs Intellektuelle Erzählung durch den privatisierten Umgang mit Religion Prägung des Narrativs durch die islamischen Missionsbewegungen in Ostafrika Veränderung der Wissensvermittlung 8.5 Zusammenfassung 9 Konversion als Grenzziehung 9.1 Isa – Einteilung der Welt in Gruppen Spontane Konversion – »I came to Islam in a jocular manner« Einsamkeit durch Konflikte in seiner Familie Ablehnung des Islam durch die Gesellschaft Konvertiten als die ›besseren‹ Muslime 9.2 Nidal: »Those who reverted to Islam are the ones who uplifted Islam« Mission um eine ›eigene‹ Gemeinde aufzubauen 9.3 Gemeinschaft und Ideologie Abgrenzung nach außen Abgrenzung nach innen Exkurs: Grenzziehung durch die Praxis der Namensgebung 9.4 Zusammenfassung 10 Fazit 10.1 Konversion im Lebensverlauf 10.2 Männerfreundschaften: verwobene Erzählungen 10.3 Grundstruktur der islamischen Konversionserzählungen in Ostafrika 10.4 Die Narrative in ihrer Anwendung Anhang Liste der wichtigsten Interviewpartner Schriftliche Quellen CDs und Videos Bibliographie Danksagung Der Konvertit - das unbekannte Wesen. Anhand von verschiedenen autobiographischen Erzählungen ostafrikanischer Konvertiten zum Islam untersucht Tabea Scharrer, welche Rolle die Konversion im jeweiligen Lebensverlauf spielte. Sie zeigt, dass die Begründungsmuster entgegen gängiger Vermutungen nicht die Ursache für die Konversion abbilden, sondern vielmehr von den aktiven islamischen Missionsbewegungen beeinflusst sind. Im multireligiösen Ostafrika führt dies dazu, dass das Element der religiösen Abgrenzung eine große Rolle in den Narrativen einnimmt. Zudem sind die Erzählungen von individueller Suche nach einem Platz in der Gesellschaft geprägt. Islam,Konversion,Biographieforschung,Kenia,Tansania,Religion,Ethnologie,Islamwissenschaft,Religionssoziologie,Religionswissenschaft,Ethnology,Islamic Studies,Sociology of Religion,Religious Studies La 4e page de couverture indique : "Traditional criticism on German post-war cinema tends to define rubble films as simplistic texts of low artistic quality which serve to reaffirm the spectator's image of him or herself as "a good German" during "bad times". Yet this study asserts that some rubble films are actually informed by a type of visual and narrative Romantic discourse which aims at provoking a "critical discussion" on German national identity and its reconstruction in the aftermath of the Third Reich. Considering the lack of previous analyses with regard to the key aspects of Romantic visual style, narration and literary motifs in rubble films, this study points to a major gap in research" Examines the so-called rubble films, usually seen as simplistic texts reaffirming "good Germans during bad times" views, finding in some of them visual and narrative romantic discourse which provokes critical discussion on German national identity in the wake of the Third Reich. Biographical note: Tabea Scharrer (Dr. phil.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung in Halle (Saale) in einem Forschungsprojekt über somalische Migranten in kenianischen Städten
دانلود کتاب Narrative islamischer Konversion : Biographische Erzählungen konvertierter Muslime in Ostafrika