Narkotica der Fettreihe (Handbuch der Experimentellen Pharmakologie, 8) (German Edition)
معرفی کتاب «Narkotica der Fettreihe (Handbuch der Experimentellen Pharmakologie, 8) (German Edition)» نوشتهٔ M. Kochmann (auth.)، منتشرشده توسط نشر Springer-Verlag Berlin Heidelberg در سال 1936. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Was im ersten Bande dieses Handbuchs über die Inhalationsanaesthetica gesagt wurde, besteht auch heute noch zu Recht. Sie unterscheiden sich nicht durch ihren Wirkungsmechanismus von den übrigen Gliedern der Alkoholnarkotica, sondern nur durch die Form ihrer Darreichung und der daraus sich ergebenden Resorption durch die Lungenalveolen; denn in dampf-oder gasförmigem Zustande gelangen sie in die Lungen und treten ihrem Partiardruck gemäß durch die Alveolarwand in das Blut über. Dies geschieht so lange, bis ein Ausgleich der Konzentration zwischen Einatmungs-und Alveolarluft, dem Blut und den Organen vorhanden ist, natürlich unter der Voraussetzung, daß die Konzentration des Narkoticums in der Einatmungsluft gleich gehalten wird. Theoretisch muß ein solcher Ausgleich immer gelingen, wenn eine hinreichend lange Zeit zur Verfügung steht. Praktisch ist dies aber, besonders bei Äther und Chloroform, nicht der Fall, so daß beim Kranken, um den Eintritt der Narkose nicht allzulange hinauszuzögern oder, was dasselbe ist, die Organe in verhältnismäßig kurzer Zeit mit hinreichenden Mengen an Narkoticum zu sättigen, anfangs Konzentrationen gewählt werden müssen, die bei längerer Einatmung toxisch oder tödlich wirken würden. In aller Schärfe habe ich dies bereits 1913 betont. Die Tatsache, daß anfänglich toxische Konzentrationen in der Einatmungsluft vorhanden sind, läßt die Folgerung berechtigt erscheinen, daß Narkoseapparate vom Standpunkt der Dosierung, auch wenn sie eine solche wirklich ermöglichen, keine größere Sicherheit gewährleisten. Dies trifft unbeschränkt für Chloroform, Äther und ähnliche Narkotica zu, aber nicht oder wenigstens in geringerem Umfange für die sog. Gasnarkotica vom Typus des Acetylens; denn bei diesen kann man im allgemeinen den Eintritt möglicherweise mit annähernd den gleichen Konzentrationen in der Einatmungsluft hervorrufen, die auch für die Unterhaltung notwendig sind. Die Gründe hierfür sollen in dem Abschnitt "Gasnarkotica" auseinandergesetzt werden.Die Chloroformnarkose hat wegen der großen ihr innewohnenden Gefahren in der Klinik ganz erheblich an Boden verloren. Die Äthernarkose wird bevorzugt, aber auch nicht mehr in reiner Form, sondern in Kombination mit anderen Narkoticis. Ist dieses zweite Narkoticum wiederum ein Inhalationsanaestheticum, z. B. Äthylen, Stickoxydul usw., so gelangt man zu einer "Mischnarkose" . Ist das zweite Narkoticum eine Substanz, die enteral oder parenteral in den Organismus eingeführt wird, so spricht man am besten von einer "kombinierten" Narkose im engeren Sinne. Hierbei sind zwei Möglichkeiten vorhanden: Die eine besteht darin, daß das enteral oder parenteral einverleibte Narkoticum, z. B. Morphin-Scopolamin, nur den Eintritt und die Unterhaltung der Narkose erleichtern Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben. Front Matter....Pages i-iii Inhalationsanaesthetica....Pages 1-111 Schlafmittel....Pages 111-183 Äthylalkohol....Pages 183-248 Theorie der Narkose....Pages 248-263 Back Matter....Pages 264-285
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