Naphtenverbindungen, Terpene und Campherarten inklusive Pinusharzsäuren sowie Körper der Kautschukgruppe : Eigene Beiträge zur Chemie der alicylischen Verbindungen zum Teil auch in bezug auf die Technik und mit Anregungen für weitere Arbeitsaufgaben
معرفی کتاب «Naphtenverbindungen, Terpene und Campherarten inklusive Pinusharzsäuren sowie Körper der Kautschukgruppe : Eigene Beiträge zur Chemie der alicylischen Verbindungen zum Teil auch in bezug auf die Technik und mit Anregungen für weitere Arbeitsaufgaben» نوشتهٔ Aschan, Ossian، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2019. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Die Mehrzahl der Arbeiten des Verfassers beziehen sich auf die Chemie der alicyclischen Verbindungen sowio auf damit in theoretischer und technischer Hinsicht naho verwandte Gebiete, wobei auch wichtige Industriezweige gelegentlich befruchtet worden sind. Das vorliegende Werk 1 ) bezweckt also hauptsächlich, die Kenntnis über dieses große Gebiet der organischen Verbindungen zu erweitern. Während der noch fortdauernden Entwicklungsstufen der experimentellen Arbeiten des Vcrf.s sind mehrere Resultate zu verzeichnen, die wegen mangelnder Zeit noch nicht veröffentlicht worden sind. Darauf beruht es, daß unsero Darstellung in theoretischer bzw. praktischer Hinsicht erheblich mehr enthält, als früher der Öffentlichkeit übergeben wurde. Obwohl die Quellen für neue Arbeitsaufgaben des Verf.s noch nicht versiegt sind, so ist es immerhin für die Forschung von einigem Nutzen, daß eine Zusammenstellung der wichtigsten Ergebnisse jener Aufgaben sowio über die nicht bearbeiteten Anregungen für weitero Arbeiten veröffentlicht wird. Daher sind derartige Angaben fast jedem Kapitel des Werkes unter der Bezeichnung "Anregungen und Ergänzungen" angegliedert worden. Ein größeres Gebiet dieser Art bilden die Kapitel über die Koniferen-Harzsäuren, deren eingehendere Erforschung in moderner strukturchemischer Hinsicht erst im letzten Jahrzehnt vorgenommen worden ist. Unsere beigefügte Einteilung dieser wichtigen Körper und die damit verknüpften Anregungen dürften zu weiterem Ausbau des umfassenden Gebietes beitragen können. Im übrigen verweisen wir auf das Inhaltsverzeichnis für die verschiedenen sonstigen größeren Körpergruppen. Als ein wichtigeres Resultat dieser Art mag beispielsweise auf die Beweise für die Zusammengehörigkeit der Naphtensäuren mit den Naphtenen, eine der frühesten Arbeiten des Verf.s, hingewiesen werden. Außer den rein wissenschaftlichen Aufgaben, denen das größte Interesse zugewandt wurde, ist dio technische Anwendung und deren Resultate auch experimentell berücksichtigt worden. Als Verf. in den Jahren 1906-1919 (die Kriegsjahre ausgenommen) an einer großen chemischen Fabrik in Deutschland, nämlich ein Jahr als Leiter des wissenschaftlichen Laboratoriums, danach als beratender und zugleich als experimentell beteiligter Mitarbeiter, und ferner von 1916 ab in der gleichen Stellung an dem Zentrallaboratorium der finnländischen Industrie, sowie einige Jahre an einem großen industriellen Unternehmen für Terpentinöl-und Harz-Eine schwedische Edition: "Naftenföreningar, terpener ach kamferarter" erschien 1926 (Helsingfors). Die vorliegende deutsche Ausgabe ist eine verkürzte Bearbeitung desselben, worin außerdem neue Resultate von den beiden letzten Jahren eingefügt wurden. VIII Vorwort gewinnung in Nordamerika tätig war, so wirkten die vielen hieraus entspringenden Aufgaben auch in theoretischer Hinsicht kräftig befruchtend. Ein ungewöhnlich reichliches, für den wissenschaftlich arbeitenden Chemiker und Universitätslehrer nur selten zugängliches Arbeitsmaterial stand ihm und seinen Schülern dadurch zur Verfügung. Diese Arbeiten wurden wieder in technischer Hinsicht fruchtbringend, da sie auch ihrerseits mit Erzeugung bedeutender ökonomischer Werte verknüpft waren. Die wichtigsten Resultate dieser technischen Errungenschaften liegen, wenn auch nur in kurzer Fassung, in unserer Zusammenstellung vor. Einige von diesen waren, wie leicht ersichtlich, seinerzeit entweder gar nicht oder nur als Patentbeschreibungen für den Unbeteiligten zugänglich. Nunmehr haben sie aber meistens in mancher Beziehung ihre damalige technische Aktualität verloren. Unter den Fragen dieser Art mögen hier einige genannt werden: Die synthetische Darstellung des Camphers, und in genügend billiger Weise, um mit der Gewinnung des Naturcamphers in Japan (dem Formosa-Monopol) konkurrieren zu können, was erst durch feinere Reinigungsmethoden der Zwischenprodukte sowie dio Verwertung der Nebenprodukte möglich wurde. Auch wurde eine neue Methode, die metallkatalytische Verwandlung des Isoborneols in Campher, ausgearbeitet, die, wie angegeben, während des Krieges zur allgemeinen Verwendung gelangte. Ferner seien genannt die langjährigen Untersuchungen über das finnländische Kienöl, die Zerlegung der in gewaltigen Mengen abfallenden Residuen der russischen Rohnaphta, des Masuts, u. a. unter Bildung von Isopren sowie von Kautschuk daraus. Schließlich gelang mir die Veredlung des amerikanischen Holzterpentinöls zur Qualität des aus dem Balsam gewonnenen Produktes, bzw. die Reinigung der Harzbestandteile. Wie schon bemerkt, fallen weitere Arbeiten des Verfassers, sowohl die von theoretischer wie die von praktischer Art, innerhalb gewisser Grenzgebiete der alicyclischen Chemie, obwohl meistens nur methodische Umstände die diesbezügliche Zugehörigkeit vermitteln. Ein derartiger Fall ist die Vakuumdestillation des Holzes, die ursprünglich durch die Untersuchung über den Vorlauf des Kienöls angeregt wurde. Im Zusammenhang damit liegen dann die Arbeiten über die Produkte der trocknen Destillation des Brenntorfes sowie über das sog. Torfstearin, ein aus jüngeren braunkohlenartigen Schichten in gewissen einheimischen Torfmooren erhaltenes Produkt. Schließlich mögen die Arbeiten über das beim Sulfitprozeß der Cellulosegewinnung in technischem Maßstab erhaltene Cymol, das aus den Terpenbestandteilen des angewandten Holzes, sowie über das bei der Sulfatcellulosedarstellung aus den Fetten und Harzen des Holzes resultierende "Tallöl" erwähnt werden. Die Harzsäuren aus dem letztgenannten wichtigen Produkt führten zu langjährigen Arbeiten über das schon erwähnte Gebiet, die noch fortgesetzt werden. Herrn HANNS BRÜCKNER, welcher mir bei der sprachlichen Korrektur bewährte Hilfe geleistet hat, spreche ich besten Dank aus. Helsingfors, den 25. Januar 1929. Der Verfasser Inhaltsverzeichnis Erste Abteilung Alicyclische Verbindungen mit einfachem Kohlenstoffring «) Gesättigte monocyclische Verbindungen Kapitel 1. Nachweis der strukturellen Zusammengehörigkeit zwischen den Naphtensäuren und Naphtenen Seit0 Vorwort Inhaltsverzeichnis Erste Abteilung. Alicyclische Verbindungen mit einfachem Kohlenstoffring α) Gesättigte monocyclische Verbindungen Kapitel 1. Nachweis der strukturellen Zusammengehörigkeit zwischen den Naphtensäuren und Naphtenen Kapitel 2. Die Untersuchung einzelner Naphtene Kapitel 3. Die isolierten Naphtensäuren Kapitel 4. Hexahydrobenzoesäure und Tetrahydrobenzoesäuren sowie ihre Derivate Kapitel 5. Erörterung der Stereochemie der alicyclischen Verbindungen und die Anwendung ihrer Grundbegriffe auf dieselben Kapitel 6. Untersuchungen in der Gruppe der Camphersäuren Kapitel 7. Camphensäuren, Isofenchosäuren und Santensäuren sowie die zugehörigen näher verwandten Verbindungen Kapitel 8. Erfahrungen und theoretische Fragen β) Ungesättigte monocyclische Verbindungen Kapitel 9. Terpenverbindungen mit monocyclischem Kern Zweite Abteilung α) Gesättigte bicyclische Verbindungen Kapitel 10. Santenon- und Camphenllongruppe Kapitel 11. Die bicyclischen Verbindungen der Camphergruppe Kapitel 12. Die Darstellung des synthetischen Camphers Kapitel 13. Gesättigte Verbindungen der Camphenanreihe Kapitel 14. Gesättigte dicyclische Derivate der Pinanreihe β) Ungesättigte bicyclische Verbindungen. Bicyclische Terpene und Analogen Kapitel 15. Santen, ein niederes Terpenhomologe Kapitel 16. Terpene vom Camphentypus: Camphen und höhere Homologe Kapitel 17. Terpene der Pinengruppe Kapitel 18. Über den Vorlauf des Klenöls und einige Gesichtspunkte bezüglich der Holzdestillation Kapitel 19. Die Terpene der Fenchengruppe Kapitel 20. Zwei Sesquiterpene in dem hochsiedenden Öl aus den Wurzeln und Stümpfen des nordischen Kiefernholzes Dritte Abteilung. Alieyclische Verbindungen mit dreifachem Ringkern Kapitel 21. Allgemeines über die Coniferenharzsäuregruppe Kapitel 22. Beiträge zur Kenntnis der physikalischen Eigenschaften der Harzsäuren Kapitel 23. Experimentelle Beiträge zur Charakterisierung früher dargestellter bzw. neu gewonnener Harzsären Kapitel 24. Allgemeine Erfahrungen, Anregungen sowie Ergänzungen bezüglich der obigen Untersuchungen über die Pinusharzsäuren Vierte Abteilung. Arbeiten über Kautschuk und andere hochmolekulare Kondensate von Isopren, sowie über die technischen Produktionsmöglichkeiten im großen Kapitel 25. Beiträge zur Kenntnis der Kondensation des Isoprens Kapitel 26. Über das Isopentan des Erdöls als Ausgangsmaterial für Isopren- bzw. Kautschukbereitung Kapitel 27. Die kaukasischen Erdölresiduen (das „Masut") als Unterlage für die Herstellung von Kautschuk Kapitel 28. Neue Derivate des Isoprens und einige weitere Gesichtspunkte bezüglich desselben als biologischer Faktor Sachregister
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Mit der Reihe "Literatur und Archiv" wird im Kreuzungsbereich der beiden Begriffe ein gemeinsames Gesprächsfeld zwischen Literatur- und Editionswissenschaft, Archivtheorie, Archiv- und Kulturwissenschaft sowie der Praxis heutiger Archive etabliert.