وبلاگ بلیان

Mythos Schweiz : Zum deutschen literarischen Philhelvetismus zwischen 1700 und 1850

معرفی کتاب «Mythos Schweiz : Zum deutschen literarischen Philhelvetismus zwischen 1700 und 1850» نوشتهٔ Hentschel, Uwe، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2010. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Drawing upon more than 500 literary and journalistic texts, this study is the first post-war discussion of the phenomenon of German enthusiasm for Switzerland across a period of 150 years. The numerous expressions of opinion on Germany's immediate neighbour are seen here as a tacit mentality-based accord on the part of the writing fraternity as to what the 'right' image of Switzerland was supposed to be. This accord was so consistent that the prevalent debating points and the changing constituents of that idealized image can be traced and reconstructed accurately throughout the period 1700 to 1850. 1. Einleitung 2. Der Beginn des Philhelvetismus - die Werke von Scheuchzer bis Rousseau und ihre Rezeption zwischen 1700 und 1770 2.1 Johann Jakob Scheuchzers Natur=Histori des Schweitzerlandes 2.2 Albrecht von Hallers Die Alpen 2.3 Das literarische Zürich 2.4 Johann Jakob Bodmer und seine deutschen Gäste 2.5 Salomon Geßners Idyllen 2.6 Balthasars Patriotische Träume und die Helvetische Gesellschaft 2.7 Jean-Jacques Rousseaus zivilisationskritische Werke Zusammenfassung 3. Einsetzende Reisetätigkeit und deren literarische Widerspiegelung 3.1 »Auch ich war in der Schweiz [...]« - Anmerkungen zum Fremdenverkehr in der Eidgenossenschaft 3.2 Modi der Reisereflexion 4. Schweiz-Bilder zwischen 1770 und 1798 4.1 Zur Bildung eines komplexen Mythos 4.1.1 Unabhängigkeit, Natur und patriarchalische Einfalt - die Suche nach Lebensalternativen im Sturm und Drang 4.1.2 Die Favorisierung des Hirtenlandes 4.1.3 Die empfindsamen Landschaftsbilder der »Schweizer-Pilgrimmschaft« 4.1.4 Schweiz-Bilder aus dem Geiste der Literatur 4.1.5 Elemente des Mythos 4.2 Idyllisierung versus kritische Bestandsaufnahme 4.2.1 Ansätze differenzierender Betrachtung 4.2.2 Kontroverse Diskussionen um politische Verhältnisse 4.2.3 Politisierte Schweiz-Bilder vom Beginn der Französischen Revolution bis zur Helvetik Zusammenfassung 5. Die Politisierung und Romantisierung des Mythos von der Helvetischen Revolution bis zu den Befreiungskriegen 5.1 Noch ein Blick auf die alte Schweiz - Bildkorrekturen angesichts der Helvetischen Revolution 5.2 »[...] ein zur Hölle gewordnes Paradies [...]« - die Helvetische Revolution 5.3 Die Urschweizer als Retter des Mythos 5.4 Die Vergegenwärtigung der Befreiungsgeschichte in Friedrich Schillers Wilhelm Tell 5.5 Nationalromantische Heldenverehrung Zusammenfassung 6. Apotheosen und neue Klischees nach 1815 6.1 Konventionalisiertes Reisen - auf der Suche nach der ›heilen‹ Welt der Alpen 6.2 Stereotypenbildung in der Erzählliteratur 6.3 Auf dem Weg zur modernen Schweiz - das Asyl- und Wirtschaftsland Zusammenfassung 7. Zur Erfahrung und Darstellung des Naturerhabenen - ein Längsschnitt 8. »Wer das Glück auf Erden suchte, besuchte die Schweiz [...]« - Ein Resümee Literaturverzeichnis Namenregister

Unter Heranziehung von mehr als 500 literarischen und publizistischen Texten wird erstmals nach 1945 dem Phänomen der Schweizbegeisterung der Deutschen über einen Zeitraum von 150 Jahren nachgegangen. Nach der Beschäftigung mit den sozial- und geistesgeschichtlichen Voraussetzungen, die die emphatische Zuwendung zum Nachbarland erst ermöglichten, werden die Konstituenten des sich in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts etablierenden Mythos herausgearbeitet. Die Eidgenossenschaft wurde von vielen Deutschen zu einem Refugium stilisiert, das sich der dekadenten höfischen und der modernen bürgerlichen Lebenswelt entgegenstellen ließ und somit als Spiegelungsraum eigener Wünsche und Hoffnungen dienen konnte. Es entstand eine Begriffs- und vor allem Bildwelt, die innerhalb des Untersuchungszeitraums weitestgehend konstant blieben, auch wenn Teile der publizierenden Öffentlichkeit kontroverse Debatten über die politischen Strukturen des Nachbarlandes führten und zeitweise sogar - insbesondere während der Befreiungskriege - zu einer kritischen Sicht auf die Schweiz gelangten.

Unter Heranziehung von mehr als 500 literarischen und publizistischen Texten wird erstmals nach 1945 dem Phänomen der Schweizbegeisterung der Deutschen über einen Zeitraum von 150 Jahren nachgegangen. Nach der Beschäftigung mit den sozial- und geistesgeschichtlichen Voraussetzungen, die die emphatische Zuwendung zum Nachbarland erst ermöglichten, werden die Konstituenten des sich in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts etablierenden Mythos herausgearbeitet. Die Eidgenossenschaft wurde von vielen Deutschen zu einem Refugium stilisiert, das sich der dekadenten höfischen und der modernen bürgerlichen Lebenswelt entgegenstellen ließ und somit als Spiegelungsraum eigener Wünsche und Hoffnungen dienen konnte. Es entstand eine Begriffs- und vor allem Bildwelt, die innerhalb des Untersuchungszeitraums weitestgehend konstant blieben, auch wenn Teile der publizierenden Öffentlichkeit kontroverse Debatten über die politischen Strukturen des Nachbarlandes führten und zeitweise sogar - insbesondere während der Befreiungskriege - zu einer kritischen Sicht auf die Schweiz gelangten Main description: Unter Heranziehung von mehr als 500 literarischen und publizistischen Texten wird erstmals nach 1945 dem Phänomen der Schweizbegeisterung der Deutschen über einen Zeitraum von 150 Jahren nachgegangen. Dabei werden die zahlreichen Meinungsäußerungen über das Nachbarland begriffen als eine mentalitätsgebundene Verständigung der publizierenden Öffentlichkeit über das vermeintlich "richtige" Schweiz-Bild, so daß zu jedem Zeitpunkt zwischen 1700 und 1850 die prävalenten Diskussionszusammenhänge und Bildkonstituenten aufgezeigt werden können
دانلود کتاب Mythos Schweiz : Zum deutschen literarischen Philhelvetismus zwischen 1700 und 1850