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Mythologie und Alchemie in der Lehrepik des frühen 17. Jahrhunderts : Die 'Chryseidos Libri IIII' des Straßburger Dichterarztes Johannes Nicolaus Furichius (1602–1633)

معرفی کتاب «Mythologie und Alchemie in der Lehrepik des frühen 17. Jahrhunderts : Die 'Chryseidos Libri IIII' des Straßburger Dichterarztes Johannes Nicolaus Furichius (1602–1633)» نوشتهٔ Reiser, Thomas، منتشرشده توسط نشر Saur در سال 2011. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

__Chryseidos Libri III__, the Latin didactic poem on alchemy by the Strasbourg physician, alchemist and pharmacist Johannes Nicolaus Furichius (1602‐1633) is published in an annotated edition and translation. In a fantastic travelogue which contains retold myths from antiquity, this book describes the transformation of metals. The poet’s accompanying notes place this work in relation to Italian and French poetry of the Renaissance. Furthermore, the poet comments on the ongoing discussions of his time about natural history. Inhalt A. Einleitung 1. Das epische Lehrgedicht als Genus rinascimentaler Poesie – ein Grundriß 1.1. Antike 1.2. Mittelalter 1.3. Renaissance 2. Die Alchemie: Geschichte und Textwelt 2.1. Etymologie 2.2. Die spätantiken Gründungstexte und ihre Vermittlung 2.3. Mittelalter 2.4. Renaissance und Barock: Hermetismus – Paracelsismus – Rosenkreutzertum 3. Alchemie und Lehrgedicht 4. Alchemie und Vision 5. Mythologie und Alchemie 6. Kommentar und Alchemie 7. Ein Prosakommentar des Tractatus aureus als wichtige Quelle der Chryseis 8. Furichius: Arzt und Dichter in Straßburg 9. Exkurs: Joachim Morsius – ›teuerster Freund‹ und Rosenkreutzer 10. Die Chryseis: Struktur 11. Die Chryseis im Vergleich mit der Chrysopoeia des Augurelli 12. Furichius’ Chryseis im Vergleich mit seinem Frühwerk Aurea Catena 13. Die Chryseis als publizistisches Ensemble zwischen Inter- und Paratextualität B. Edition und Übersetzung Vorbemerkung zur Edition der Scholien der ›Chryseis‹: Anmerkungen zur Zitierweise: Änderungen im Text: C. Kommentar Furichius, Chryseis, Praefatio, Kommentar Furichius, Chryseis, Liber I, Kommentar Furichius, Chryseis, Liber II, Kommentar Furichius, Chryseidos, Liber III, Kommentar Furichius, Chryseidos, Liber IIII, Kommentar D. Anhang 1. Auswahl aus den Libelli Carminum Tres von 1621 Stadtarchiv Weißenburg in Bayern, Sign. 784/3 2. Edition des Briefes im Album Morsianum, Stadtbibliothek Lübeck, Altbestand 3. Edition des Programma Funebre Straßburg, Thomasarchiv Literaturverzeichnis Dank Register 1. Sachregister 2. Personenregister

Gegenstand der vorgelegten Edition, Übersetzung und Untersuchungen ist das 1631 zu Straßburg in vier ‚Büchern‘ (ca. 1600 Hexameter) erschienene alchemische Lehrepos des Arztes, Alchemikers und Apothekers Johannes Nicolaus Furichius (1602‐1633). Diskurs- wie formgeschichtlich betrachtet ist der Autor den bedeutenden Vertretern einer teils weit über das Schrifttum der europäischen Renaissance hinausreichenden Literatur- und Wissenstradition zuzurechnen, welche sich von Plato und Aristoteles über Ariost und Ronsard, von den hermetischen Schriften und Neuplatonikern, antiken und humanistischen Kommentatoren zu zeitgenössischen Forschungsreisenden und den Paracelsisten erstreckt. An diesem in Aemulatio der ‚Chrysopoeia‘ Augurellis verfaßten Carmen beeindrucken daher nicht nur die metrische Verarbeitung spagyrischer Fachliteratur sondern auch die narrativ-fiktionale Darstellung mythoalchemischer Exegese und Bildlichkeit in Verbindung mit Topoi von der Visionsliteratur bis zur Epik. Das solchermaßen weitgespannte inter- und paratextuelle Bezugsfeld nimmt der titelgebenden alchemisierten Proserpina-Mythos immer wieder zum Anlaß, auf wissenschaftlichen Diskussionen der Zeit zu rekurrieren.

Gegenstand der vorgelegten Edition, Übersetzung und Untersuchungen ist das 1631 zu Straßburg in vier ,Büchern' (circa 1600 Hexameter) erschienene alchemische Lehrepos des Arztes, Alchemikers und Apothekers Johannes Nicolaus Furichius (1602-1633). Diskurs- wie formgeschichtlich betrachtet ist der Autor den bedeutenden Vertretern einer teils weit über das Schrifttum der europäischen Renaissance hinausreichenden Literatur- und Wissenstradition zuzurechnen, welche sich von Plato und Aristoteles über Ariost und Ronsard, von den hermetischen Schriften und Neuplatonikern, antiken und humanistischen Kommentatoren zu zeitgenössischen Forschungsreisenden und den Paracelsisten erstreckt. An diesem in Aemulatio der ,Chrysopoeia' Augurellis verfaßten Carmen beeindrucken daher nicht nur die metrische Verarbeitung spagyrischer Fachliteratur sondern auch die narrativ-fiktionale Darstellung mythoalchemischer Exegese und Bildlichkeit in Verbindung mit Topoi von der Visionsliteratur bis zur Epik. Das solchermaßen weitgespannte inter- und paratextuelle Bezugsfeld nimmt der titelgebenden alchemisierten Proserpina-Mythos immer wieder zum Anlaß, auf wissenschaftlichen Diskussionen der Zeit zu rekurrieren Gegenstand der vorgelegten Edition, �Ubersetzung und Untersuchungen ist das 1631 zu Stra�burg in vier ,B�uchern' (ca. 1600 Hexameter) erschienene alchemische Lehrepos des Arztes, Alchemikers und Apothekers Johannes Nicolaus Furichius (1602-1633). Diskurs- wie formgeschichtlich betrachtet ist der Autor den bedeutenden Vertretern einer teils weit �uber das Schrifttum der europ�aischen Renaissance hinausreichenden Literatur- und Wissenstradition zuzurechnen, welche sich von Plato und Aristoteles �uber Ariost und Ronsard, von den hermetischen Schriften und Neuplatonikern, antiken und humanistischen Kommentatoren zu zeitgen�ossischen Forschungsreisenden und den Paracelsisten erstreckt. An diesem in Aemulatio der ,Chrysopoeia' Augurellis verfa�ten Carmen beeindrucken daher nicht nur die metrische Verarbeitung spagyrischer Fachliteratur sondern auch die narrativ-fiktionale Darstellung mythoalchemischer Exegese und Bildlichkeit in Verbindung mit Topoi von der Visionsliteratur bis zur Epik. Das solcherma�en weitgespannte inter- und paratextuelle Bezugsfeld nimmt der titelgebenden alchemisierten Proserpina-Mythos immer wieder zum Anla�, auf wissenschaftlichen Diskussionen der Zeit zu rekurrieren Das hier in kommentierter Edition und Übersetzung vorgelegte lateinische alchemische Lehrepos Chryseidos Libri IIII des Straßburger Arztes, Alchemikers und Apothekers Johannes Nicolaus Furichius (1602:1633) schildert die Verwandlung der Metalle als in einen phantastischen Reisebericht eingebundene Umdichtungen antiker Mythen. Die begleitenden Anmerkungen des Dichters stellen das Werk einerseits in Bezug zur italienischen und französischen Dichtung der Renaissance und andererseits beziehen sie Stellung zu zeitgenössischen naturkundlichen Diskussionen. Chryseidos Libri III, the Latin didactic poem on alchemy by the Strasbourg physician, alchemist and pharmacist Johannes Nicolaus Furichius (1602:1633) is published in an annotated edition and translation. In a fantastic travelogue which contains retold myths from antiquity, this book describes the transformation of metals. The poetþs accompanying notes place this work in relation to Italian and French poetry of the Renaissance. Furthermore, the poet comments on the ongoing discussions of his time about natural history. Thomas Reiser, Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München
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