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Musikedition : Mittler zwischen Wissenschaft und musikalischer Praxis

معرفی کتاب «Musikedition : Mittler zwischen Wissenschaft und musikalischer Praxis» نوشتهٔ Lühning, Helga (editor)، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2011. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Main description: Unlike editing work performed on literary texts, editing musical scores is not ultimately about mere accuracy in establishing a (musical) text but in determining the way that text will sound. The text (or edition) is a mediator between the work and its performance. Thus, music editors do not address only scholars but also (above all) performers. They enhance the knowledge of their audience and to that end have to make themselves adequately understood. The problems for editing that this can involve (indeed should involve, given the awareness that mutual understanding is anything but easy) is the subject of this volume. It contains the papers delivered at two conferences organized in Berlin in 1998 and 2000 by the Group of Independent Research Institutes within the Music Research Society, in collaboration with the State Institute of Musicology Vorwort Öffentliche Vorträge Zwischen Quellentreue und Werkrezeption. Oder: Dem Wandel des historischen Bewußtseins ist nicht zu entkommen Wissenschaftliche Edition und musikalische Praxis. Defizite, Chancen und gemeinsame Zuständigkeiten I. Autor und Editor Der Editor als Leser und der Leser als Editor. Offene und geschlossene Texte in Editionen polyphoner Musik des Mittelalters Probleme der Edition älterer deutscher Orgelmusik Der Editor als Vollender? Reihenabweichungen in Arnold Schönbergs Zwölftonkompositionen als editorisches Problem. Mit Statements zur Modifizierung der Problematik bei Anton Webern (Regina Busch) und Alban Berg (Thomas Ertelt) II. Vom Umgang mit den Quellen Bedeutungen des Autographs für die Edition Quellenmischung von Partitur und Stimmen in der Neuen Bach-Ausgabe. Ein legitimes Verfahren der Edition? Verfahrensweisen bei der Mischung ungleichwertiger Quellen Webers Klavierauszüge als Quellen für die Partituredition von Bühnenwerken? Mit einem Exkurs zur Geschichte des Klavierauszugs Die Bedeutung von Particell und Klavierauszug für die Arnold Schönberg Gesamtausgabe – am Beispiel des Monodrams Erwartung op. 17 III. Fassungsfragen Lesarten – Fassungen – Bearbeitungen. Probleme der Darstellung – Probleme der Bewertung Zu den drei Fassungen des zweiten Satzes von Schuberts Klaviersonate in Des / Es (D 568). Entstehungsgeschichte und Überlieferung Entwurf – Revision – Bearbeitung. Zum Problem der Fassungen im Schaffen Arnold Schönbergs Die Hanns Eisler Gesamtausgabe IV. Edition und musikalische Praxis Die Editionsgeschichte der Geistlichen Chormusik von Heinrich Schütz Edition und musikalische Praxis. Carl Maria von Webers Werke für Klarinette und Orchester Webers Klarinetten-Quintett: Edition und musikalische Praxis. Bericht über den Detmolder Meisterwerk-Kurs Notation und Aufführungspraxis: Artikulation und Dynamik bei Schubert Brahms’ Notentext zwischen Werkgestalt und Aufführungsanweisungen Die Autoren der Beiträge

Anders als bei literarischen Werken liegt bei musikalischen Kompositionen das Ziel nicht in der Niederschrift eines (Noten-)Textes, also nicht in dem, was in einer Edition adäquat wiedergegeben werden kann, sondern in der klingenden Erscheinung. Der Notentext bzw. seine Edition vermittelt zwischen dem Werk und der Aufführung. Musikeditoren wenden sich daher nicht nur an Wissenschaftler, sondern vor allem auch an Musiker. Sie bilden ihr Publikum, dem sie sich verständlich machen müssen. Zu welchen Problemen das bei der Editionsarbeit führen kann und im Bewußtsein der wechselseitigen Verständigungsschwierigkeiten auch führen sollte, ist Thema des Buches. Es enthält die Referate zweier Tagungen, die die Fachgruppe Freie Forschungsinstitute der Gesellschaft für Musikforschung in Verbindung mit dem Staatlichen Institut für Musikforschung in Berlin in den Jahren 1998 und 2000 veranstaltet hat.

Anders als bei literarischen Werken liegt bei musikalischen Kompositionen das Ziel nicht in der Niederschrift eines (Noten-)Textes, also nicht in dem, was in einer Edition adäquat wiedergegeben werden kann, sondern in der klingenden Erscheinung. Der Notentext bzw. seine Edition vermittelt zwischen dem Werk und der Aufführung. Musikeditoren wenden sich daher nicht nur an Wissenschaftler, sondern vor allem auch an Musiker. Sie bilden ihr Publikum, dem sie sich verständlich machen müssen. Zu welchen Problemen das bei der Editionsarbeit führen kann und im Bewußtsein der wechselseitigen Verständigungsschwierigkeiten auch führen sollte, ist Thema des Buches. Es enthält die Referate zweier Tagungen, die die Fachgruppe Freie Forschungsinstitute der Gesellschaft für Musikforschung in Verbindung mit dem Staatlichen Institut für Musikforschung in Berlin in den Jahren 1998 und 2000 veranstaltet hat Die Beihefte zu editio erscheinen als Ergänzung zu editio, dem internationalen editionswissenschaftlichen Jahrbuch, das in Verbindung mit den entsprechenden Arbeitsgemeinschaften der Germanisten, Philosophen und Musikwissenschaftler herausgegeben wird. Während editio grundsätzliche und übergreifende editionswissenschaftliche Beiträge zu möglichst unterschiedlichen Schwerpunkten bevorzugt, werden in den Beiheften speziellere Fragestellungen aus der konkreten Editionspraxis abgehandelt. Die Beiträge sind jeweils auf ein Thema, das sich in der Regel aus einer Tagung ergeben hat, fokussiert.
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