Musikdramaturgie im Film : Wie Filmmusik Erzählformen und Filmwirkung beeinflusst
معرفی کتاب «Musikdramaturgie im Film : Wie Filmmusik Erzählformen und Filmwirkung beeinflusst» نوشتهٔ Robert Rabenalt، منتشرشده توسط نشر ET+K در سال 2020. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Die auditive Gestaltung im Kino lädt zum aufmerksamen Zuhören ein, um eine Geschichte interessant und unterhaltsam zu erzählen. Musik im Film ist ein dramaturgisches Mittel und beeinflusst dabei sowohl Form als auch Wirkung des Films. Der schillernde Begriff "Dramaturgie", der sich stets zwischen Theorie und Praxis behaupten muss, erfährt in diesem Buch eine für die Beschäftigung mit Filmmusik notwendige Konkretisierung. Mit zahlreichen Beispielen und auf unterschiedlichen Wegen der Filmmusikanalyse, die vom Allgemeinen zum filmmusikalischen Detail führen oder umgekehrt von einem Teilmoment ausgehen und auf dessen Bedeutung für das Ganze schließen lassen, werden Grundformen und Ausnahmen des filmischen Erzählens thematisiert und die Rolle, die der Filmmusik dabei zukommt, illustriert. Mit Blick auf das Verwenden und Komponieren von Musik sowie auf deren Wahrnehmung im Kontext einer Geschichte wird die oft benannte, aber bisher weder ausführlich noch systematisch untersuchte Bedeutung der Dramaturgie von Grund auf überdacht. Das dramaturgisch Verbindende der verschiedenen eingenommenen Perspektiven, die Querverbindungen zwischen Musiktheorie, filmischer Montage, Erzählformen und Filmrezeption führen schließlich zu einem neuen, auf die dramaturgische Wirkungsweise von Musik spezialisierten Modell der auditiven Ebenen im Film. In Verbindung mit einer Systematik von dramaturgisch wirksamen Musik-Bild-Kopplungen und dem Konzept vom Fabelzusammenhang der Filmmusik wird ein universelles und zeitgemäßes Analysemodell für Filmmusik offeriert, das sich auch über die besprochenen Genres und Formen hinaus anwenden lässt. Ein ausführliches Glossar schließt das Buch ab, das damit für Medienschaffende und Forschende gleichermaßen von Interesse sein wird. Cover Titel Impressum Inhalt Einleitung Vorhaben, Prämissen und Methodik Medientechnische Hinweise Danksagung Teil I: Grundlagen und interdisziplinäre Umgebung 1. Dramaturgie und Musik 1.1 Dramaturgie 1.1.1 Begriffsbestimmung Dramaturgie 1.1.2 Filmdramaturgie 1.1.3 Explizite Dramaturgie 1.1.4 Implizite Dramaturgie 1.1.5 Narratologie, narration und Filmdramaturgie 1.1.6 Die »Fabel« (mythos, story) 1.1.7 Das Fabel-Sujet-Begriffspaar 1.2 Musikästhetische Perspektiven auf Musik und Erzählen 1.2.1 »Absolute« und autonome Musik als musikalische Poesie 1.2.2 Programmmusik oder Ideenkunstwerk? 1.2.3 Narrative Metaphern und Formmodelle für Musik 1.3 Zusammenfassung Kapitel 1 2. Ästhetik und Affekt 2.1 Filmästhetische Überlegungen zur Einheit von Klang und Bild 2.1.1 Die äußeren Bedingungen zur Wahrnehmung der auditiven Schicht 2.1.2 Prozessualität und Räumlichkeit von Bild und Musik 2.1.3 Filmische Montage 2.1.4 Rezeptionsästhetische Modellvorstellungen zu Musik im Film 2.2 Einfühlung und Distanz 2.2.1 Brechts Kritik der Einfühlung 2.2.2 Strategien der Subjektivierung 2.2.3 Ernste und komische Effekte der Verfremdung 2.3 Filmmusik und Emotion 2.3.1 Thesen zur emotiven Wirkung von Filmmusik 2.3.2 Musik, Affekt und musikalischer Gestus 2.3.3 »Psychische Erholung« durch fiktive Lösungen 2.3.4 Einfühlung und Kontemplation als doppelte Basis der Affekte 2.3.5 Mitaffekt und Eigenaffekt 2.4 Zusammenfassung Kapitel 2 3. Musikdramaturgie und Film 3.1 Praxisorientierte und theoretische Ansätze 3.2 Abgrenzung zur Musiktheater-Dramaturgie 3.3 Zusammenfassung konkreter Aspekte der Musikdramaturgie im Film Teil II: Methoden und Anwendung der musikdramaturgischen Analyse 4. Filmmusik und Analyse 4.1. Vorüberlegungen zum Themenbereich Filmmusik und Analyse 4.2 Kritik der Modelle und Kataloge filmmusikalischer Funktionen 4.3 Möglichkeiten und Grenzen der musikalischen Analyse von Filmmusik 4.3.1 Filmmusikalische Topologien 4.3.2 Musikalischer Ausdruck des Filmthemas und Einfluss auf narrative Strukturelemente 4.3.3 Grenzen der musikalischen Analyse 4.4 Fabelzusammenhang der Filmmusik 4.4.1 Definition Fabelzusammenhang der Filmmusik 4.4.2 Thesen zum Fabelzusammenhang der Filmmusik 4.4.3 Aristotelische Fabel und geschlossene Form 4.4.4 Heldenreise 4.4.5 Analytische Fabel 4.4.6 Episierende Fabel 4.4.7 Offene (dedramatisierte, sujetlose, episodische) Fabeltypen 4.5 Sujetbezug der Filmmusik 4.5.1 Thesen zum Sujetbezug der Filmmusik 4.5.2 Sujetbezug und narrative Funktionen 4.5.3 Das Zusammenwirken von Sujetbezug und Fabelzusammenhang 4.6 Die dramaturgische Dimension von Musik-Bild-Kopplungen 4.6.1 Klangperspektive 4.6.2 Extension 4.6.3 Synchrese 4.6.4 valeur ajoutée 4.6.5 Audiovisueller Kontrapunkt (»Kontrastierende Vertikalmontage « nach Eisenstein) 4.6.6 Sich bestätigende Beziehungen (Affirmation) 4.6.7 Sich ergänzende Beziehungen (»Dramaturgischer Kontrapunkt « nach Adorno / Eisler) 4.6.8 Filmmusikalisches Leitmotiv 4.6.9 Affirmation und Kontrapunkt als dramaturgisch vermittelte Beziehungen 4.7 Die auditiven Gestaltungs- und Wahrnehmungsebenen 4.7.1 Instrumentarium zur Analyse der auditiven Schicht 4.7.2 Erste und zweite auditive Ebene als kategoriales Gerüst 4.7.3 Mittelbarer auditiver Darstellungs- und Wahrnehmungsraum (mittelbare Ebene) 4.7.4 Modell der auditiven Ebenen 4.8 Zusammenfassung Kapitel 4 5. Zusammenfassung und Ausblick 6. Anhang 6.1 Verzeichnis der Filme 6.2 Verzeichnis der Abbildungen und Noten 6.3 Verzeichnis der Personen 6.4 Verzeichnis der Musikstücke und literarischen Werke 6.5 Internetquellen 6.6 Literaturverzeichnis 6.7 Glossar Die auditive Gestaltung im Kino lädt zum aufmerksamen Zuhören ein, um eine Geschichte interessant und unterhaltsam zu erzählen. Musik im Film ist ein dramaturgisches Mittel und beeinflusst dabei sowohl Form als auch Wirkung des Films. Der schillernde Begriff "Dramaturgie", der sich stets zwischen Theorie und Praxis behaupten muss, erfährt in diesem Buch eine für die Beschäftigung mit Filmmusik notwendige Konkretisierung.0Mit zahlreichen Beispielen und auf unterschiedlichen Wegen der Filmmusikanalyse, die vom Allgemeinen zum filmmusikalischen Detail führen oder umgekehrt von einem Teilmoment ausgehen und auf dessen Bedeutung für das Ganze schließen lassen, werden Grundformen und Ausnahmen des filmischen Erzählens thematisiert und die Rolle, die der Filmmusik dabei zukommt, illustriert.0Mit Blick auf das Verwenden und Komponieren von Musik sowie auf deren Wahrnehmung im Kontext einer Geschichte wird die oft benannte, aber bisher weder ausführlich noch systematisch untersuchte Bedeutung der Dramaturgie von Grund auf überdacht.0Das dramaturgisch Verbindende der verschiedenen eingenommenen Perspektiven, die Querverbindungen zwischen Musiktheorie, filmischer Montage, Erzählformen und Filmrezeption führen schließlich zu einem neuen, auf die dramaturgische Wirkungsweise von Musik spezialisierten Modell der auditiven Ebenen im Film. In Verbindung mit einer Systematik von dramaturgisch wirksamen Musik-Bild-Kopplungen und dem Konzept vom Fabelzusammenhang der Filmmusik wird ein universelles und zeitgemäßes Analysemodell für Filmmusik offeriert, das sich auch über die besprochenen Genres und Formen hinaus anwenden lässt. Ein ausführliches Glossar schließt das Buch ab, das damit für Medienschaffende und Forschende gleichermaßen von Interesse sein wird
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