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Museen kultureller Vielfalt : Diskussion und Repräsentation französischer Identität seit 1980

معرفی کتاب «Museen kultureller Vielfalt : Diskussion und Repräsentation französischer Identität seit 1980» نوشتهٔ Nadine Pippel، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2013. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Kulturelle Alterität ist längst in der Mitte der französischen Gesellschaft angekommen. Seit 1980 wird der angemessene Umgang mit ihr diskutiert und »kulturelle Vielfalt« gefördert. Nadine Pippel zeigt, wie die Auseinandersetzung mit dem pluralistischen Identitätsverständnis der Frankophonie zur Revision der nationalen Identitätskonstruktion geführt hat. Am Beispiel zweier neuer Pariser Museen, des »Musée du quai Branly« und der »Cité nationale de l'histoire de l'immigration«, zeichnet sie zudem nach, wie sich diese Auseinandersetzung um französische Identität und kulturelle Alterität in der musealen Repräsentation niedergeschlagen hat. Französische Identität,Kulturelle Vielfalt,Frankophonie,Museen,Musée Du Quai Branly,Cité Nationale De L'histoire De L'immigration,Museum,Migration,Kultur,Museumswissenschaft,Französische Geschichte,Postkolonialismus,Kulturwissenschaft,Culture,Museology,French History,Postcolonialism,Cultural Studies Inhalt Vorwort 1. Einleitung: Ansichten der französischen Identität 2. Identitätskonstruktionen in Bewegung 2.1 »La France a la passion de l’universel«: ›Universalité‹ und ›diversité‹ als dynamische Konzepte 2.1.1 Der ›Schmelztiegel‹: Die Bedeutung von Migranten für die Konstruktion französischer Identität seit 1980 2.1.2 »L’universalité républicaine à l’épreuve«: Auf der Suche nach einer neuen ›universalité‹ 2.1.3 ›Diversité‹ heute: Die Funktionalisierung eines Konzepts 2.2 Integration der Frankophonie und Erweiterung französischer Universalität 2.2.1 Zwischen ›Zentrum‹ und ›Peripherie‹:›Un imaginaire postcolonial‹ 2.2.2 Von der Frankophonie nach Frankreich: Das Konzept der ›diversité‹ 2.2.3 Frankophonie, ›frankophoner Universalismus‹, ›diversalité‹: Postkoloniale Identitätsentwürfe 3. Identitätskonstruktionen in neuen französischen Museen 3.1 Ein Exempel universeller ›diversité‹: Das Musée du quai Branly 3.1.1 »Une leçon d’humanité«: Politische Bestimmungen 3.1.2 Ein ›heart of darkness‹: Zur Planung 3.1.3 Sprachloser Kulturendialog: Die Dauerausstellung und die Wechselausstellungen »D’un regard l’Autre« (2006) und »Planète métisse« (2008/2009) 3.2 Ein Exempel französischer ›diversité‹: Die Cité nationale de l’histoire de l’immigration 3.2.1 »Leur histoire est notre histoire«: Politische Bestimmungen 3.2.2 Die Cité »en tant que saga constitutive de l’État-nation«: Zur Planung 3.2.3 ›Diversité française‹ oder ›assimilation comme toujours‹? Die Dauerausstellung und die Wechselausstellung »1931. Les étrangers en France au temps de l’Exposition coloniale« (2008) 4. Schluss 5. Anhang 5.1 Abbildungsverzeichnis 5.2 Literaturverzeichnis

Kulturelle Alterität ist längst in der Mitte der französischen Gesellschaft angekommen. Seit 1980 wird der angemessene Umgang mit ihr diskutiert und »kulturelle Vielfalt« gefördert. Nadine Pippel zeigt, wie die Auseinandersetzung mit dem pluralistischen Identitätsverständnis der Frankophonie zur Revision der nationalen Identitätskonstruktion geführt hat.Am Beispiel zweier neuer Pariser Museen, des »Musée du quai Branly« und der »Cité nationale de l'histoire de l'immigration«, zeichnet sie zudem nach, wie sich diese Auseinandersetzung um französische Identität und kulturelle Alterität in der musealen Repräsentation niedergeschlagen hat.

Cultural otherness has long since arrived at the center of French society. Since 1980, the appropriate intercourse with cultural otherness has been discussed and »cultural diversity« promoted. Nadine Pippel traces how an analysis with a pluralistic understanding of francophone identity led to revision of the national identity construct. Furthermore, taking the example of two new Parisian museums, the Musée du quai Branly and the Cité nationale de l'histoire de l'immigration, Pippel outlines how how this analysis of French identity and cultural otherness has been condensed in museum representations.
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