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MT-Jeremia und LXX-Jeremia 25-52 : synoptische Übersetzung und Analyse der Kommunikationsstruktur

معرفی کتاب «MT-Jeremia und LXX-Jeremia 25-52 : synoptische Übersetzung und Analyse der Kommunikationsstruktur» نوشتهٔ Finsterbusch, Karin; Jacoby, Norbert; Breytenbach, Cilliers; Janowski, Bernd; Lichtenberger, Hermann; Schnocks, Johannes، منتشرشده توسط نشر Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Company KG در سال 2017. این کتاب در 5 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

## Einführung Anmerkungen ausgewiesen. Alle Qere-Lesarten sind in den Anmerkungen verzeichnet. 3 Codex L ist "die älteste datierte Handschrift der vollständigen hebräischen Bibel" 4 . Codex L ist abernota beneein Repräsentant des hebräischen masoretischen Textes unter vielen Repräsentanten. Auf der Mikroebene gibt es zwischen diesen Repräsentanten zahlreiche, zumeist allerdings nicht sinnverändernde Abweichungen (vor allem im Bereich der Morphologie). 5 Die griechische Übersetzung des Jeremiabuches wurde in der Regel auf der Grundlage der Göttinger Septuaginta-Edition von Joseph Ziegler erstellt. 6 Einige wenige Male wurde gegen die von Ziegler in den griechischen Text sekundär eingezogene Interpunktion sowie gegen seine Akzentsetzung entschieden; die Gründe sind in diesen Fällen in den Anmerkungen angegeben. Bei der Göttinger Septuaginta-Edition handelt es sich um einen eklektischen griechischen Text (die Varianten sind verzeichnet). Ziegler hielt in Bezug auf das griechische Jeremiabuch den in den beiden ältesten biblischen Mega-Codices, Codex Vaticanus und Codex Sinaiticus (beide 4. Jh. n. Chr.), 7 erhaltenen Text "für den ältesten und vielfach auch den besten", und er bevorzugte deshalb ihre Lesarten, "falls sie nicht deutlich als verderbt oder sekundär erkannt wurden" 8 . Die "ältesten erreichbaren" Jeremiatexte sind neun fragmentarisch erhaltene Jeremiahandschriften aus der Zeit des zweiten Tempels, sechs davon stammen aus der Bibliothek von Qumran. 9 In den Anmerkungen der synoptischen Übersetzung wurde in folgenden Fällen auf eine Handschrift verwiesen: Wenn erstens eine Lesart in einer Handschrift mit der wahrscheinlichen, nicht dem masoretischen Konsonantentext 3 Die Deutung der Qere-Lesarten in der Hebräischen Bibel ist in der Forschung umstritten. Auf jeden Fall ist der Befund differenziert zu beurteilen: Beispielsweise werden einige inhaltlich bedeutsame Qere-Lesarten auch in den Handschriften vom Toten Meer bezeugt (es handelt sich also um alte Varianten); bei einem Teil handelt es sich lediglich um Lesarten, die mit Schreibfehlern im masoretischen Text zusammenhängen. In Bezug auf Jer lässt sich sagen, dass wahrscheinlich mehrere Male Qere-Lesarten in der hebräischen Vorlage der LXX-Jer gestanden haben. Siehe zum Thema der Qere-Lesarten Tov, Textual Criticism, S. 54-59. 4 BHS, Prolegomena, S. III. In dem etwas älteren Codex Aleppo, geschrieben von Aaron Ben Mosche Ben Ascher in Tiberias im 10. Jh. n. Chr., fehlen vom Jeremiabuch Jer 29,9( )-31,35( ); 32,1( )-5( ); 32,8( )-12( ); 32,14( )-19( ); 32,21( )-24, vgl. In diesem Band wird eine philologisch exakte wort- und strukturgetreue deutsche Neuübersetzung des zweiten Teils (Kapitel 25-52) des hebräischen Jeremiabuches und gleichzeitig eine Neuübersetzung des griechischen Jeremiabuches vorgelegt; beide antike Textfassungen unterscheiden sich in Bezug auf Struktur und Umfang signifikant. In der synoptischen Übersetzung sind wesentliche Unterschiede zwischen den Fassungen markiert; die einzelnen Sinnabschnitte sind durch Überschriften und ein System von Anführungszeichen strukturiert. Das Buch ist ein wichtiges Hilfsmittel für die Erschließung der jeremianischen Texte in Bezug auf Textentstehung und rhetorische Strukturen. ***Angaben zur beteiligten Person Breytenbach: Dr. Cilliers Breytenbach ist Professor für Neues Testament mit Schwerpunkt Literatur, Religion und Geschichte des Urchristentums an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin und Honorarprofessor für Neues Testament an der University of Stellenbosch (Südafrika)
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