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Moses Mendelssohns ›Jerusalem‹: Ein Beitrag Zur Geschichte der Menschenrechte und der Pluralistischen Gesellschaft in der Deutschen Aufklärung

معرفی کتاب «Moses Mendelssohns ›Jerusalem‹: Ein Beitrag Zur Geschichte der Menschenrechte und der Pluralistischen Gesellschaft in der Deutschen Aufklärung» نوشتهٔ Berghahn, Cord-Friedrich، منتشرشده توسط نشر Max Niemeyer Verlag در سال 2011. این کتاب در 5 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

For a long time Moses Mendelssohn's (1729-1786) »Jerusalem« was one of the neglected works of the German Enlightenment period. Only in recent years has it started to be given the critical attention it merits, albeit almost exclusively from the perspective of the history of emancipation and of minorities. The present study examines the work in terms of the history of ideas and places it in the context of contemporaneous European thought, demonstrating that in it Mendelssohn presents a highly innovative angle on the issue of human rights and the possibility of pluralistic societies. Einleitung I. Die Auseinandersetzung mit Lavater 1. Die Ausgangslage 2. Der Konflikt II. Individualität und Geschichtsphilosophie 1. Historisches Denken im 18. Jahrhundert 2. The Peculiarity of the Hebrew Style Robert Lowth’ ›De sacra poesi haebraeorum‹ 3. Über die Grundsätze des Staatsrechts der Israeliten nach einem gewissen National-Geist philosophieren Johann David Michaelis’ ›Mosaisches Recht‹ 4. Mythologische Nationalgesänge vom Ursprünge Johann Gottfried Herders ›Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts‹ 5. Babylonischer Turmbau, universale Menschheit Historischer Progress in ›Auch eine Philosophie der Geschichte zur Bildung der Menschheit‹ III. Offenbarung, Vorsehung, Vernunft und Geschichte. Die Rolle Lessings 1. Lessings rationalistische Anfänge 2. Leibniz, Spinoza und Ferguson 3. Lessings Entwürfe der Spätzeit: ›Ernst und Falk‹, ›Die Erziehung des Menschengeschlechts‹ und ›Nathan, der Weise‹ IV. Vindiciae Iudaeorum – Arbeit am emanzipierten Judentum 1. Die Zusammenarbeit mit Dohm 2. Unpartheyisch, ohne Vorurtheil und frey von aller Leidenschaft Manasseh Ben Israels ›Vindiciae Iudaeorum‹ V. Jerusalem oder Über religiöse Macht und Judentum‹ 1. Der Entwurf der Jerusalem-Schrift 2. Naturrecht und Gewissensfreiheit, Souveränität und Pluralismus 3. Judentum, Pluralismus, Differenz VI. Epiloge 1. Johann Georg Hamann 2. Kant Literaturverzeichnis

Moses Mendelssohns (1729-1786) »Jerusalem« gehört zu den vergessenen Texten der deutschen Aufklärung, die allenfalls im minderheiten- und emanzipationsgeschichtlichen Kontext interessierten. Daß sein abschließendes Votum zu Judentum und Toleranz aber auch ein hochinnovatives Stück Problemgeschichte der pluralistischen Gesellschaft ist, gilt es in dieser Studie zu zeigen. Dazu ist es nötig, jene Traditionen herauszuarbeiten, die über den Kontext der deutschen Aufklärung hinausweisen: Die Radikalskepsis Humes, die Ökonomie der schottischen Aufklärung, die Systementwürfe der französischen Geschichtsphilosophie und vor allem das Verfassungsdenken Montesquieus ergeben in Mendelssohns synthetischer Lesart eine Gesellschafts- und Kulturlehre europäischen Formats. Ihr Scheitern am Idealismus und Irrationalismus um 1800 bedeutet auch das Ende eines deutsch-jüdischen Dialogs.

Moses Mendelssohns (1729-1786) �Jerusalem� geh�ort zu den vergessenen Texten der deutschen Aufkl�arung, die allenfalls im minderheiten- und emanzipationsgeschichtlichen Kontext interessierten. Da� sein abschlie�endes Votum zu Judentum und Toleranz aber auch ein hochinnovatives St�uck Problemgeschichte der pluralistischen Gesellschaft ist, gilt es in dieser Studie zu zeigen. Dazu ist es n�otig, jene Traditionen herauszuarbeiten, die �uber den Kontext der deutschen Aufkl�arung hinausweisen: Die Radikalskepsis Humes, die �Okonomie der schottischen Aufkl�arung, die Systementw�urfe der franz�osischen Geschichtsphilosophie und vor allem das Verfassungsdenken Montesquieus ergeben in Mendelssohns synthetischer Lesart eine Gesellschafts- und Kulturlehre europ�aischen Formats. Ihr Scheitern am Idealismus und Irrationalismus um 1800 bedeutet auch das Ende eines deutsch-j�udischen Dialogs Moses Mendelssohns (1729-1786) »Jerusalem« gehört zu den vergessenen Texten der deutschen Aufklärung, die allenfalls im minderheiten- und emanzipationsgeschichtlichen Kontext interessierten. Daß sein abschließendes Votum zu Judentum und Toleranz aber auch ein hochinnovatives Stück Problemgeschichte der pluralistischen Gesellschaft ist, gilt es in dieser Studie zu zeigen. Dazu ist es nötig, jene Traditionen herauszuarbeiten, die über den Kontext der deutschen Aufklärung hinausweisen: Die Radikalskepsis Humes, die Ökonomie der schottischen Aufklärung, die Systementwürfe der französischen Geschichtsphilosophie und vor allem das Verfassungsdenken Montesquieus ergeben in Mendelssohns synthetischer Lesart eine Gesellschafts- und Kulturlehre europäischen Formats. Ihr Scheitern am Idealismus und Irrationalismus um 1800 bedeutet auch das Ende eines deutsch-jüdischen Dialogs. Moses Mendelssohns (1729-1786)" Jerusalem"gehörte lange zu den vergessenen Texten der deutschen Aufklärung. Erst in letzter Zeit ist er wieder in das Blickfeld der Forschung gerückt - freilich fast ausschließlich unter emanzipations- und minderheitengeschichtlichen Fragestellungen. Dass Mendelssohn auch ein hochinnovatives Votum zur Menschenrechtsfrage und zur Möglichkeit pluralistischer Gesellschaften vorlegt, wird in dieser Studie ideengeschichtlich rekonstruiert und im europäischen Denkhorizont verortet Cord-friedrich Berghahn. Originally Presented As The Author's Thesis (doctoral)--technische Universität, Berlin, 1999. Includes Bibliographical References (p. 300-320).
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