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Moscheen und Madrasabauten in Iran 1785-1848 : Architektur zwischen Rückgriff und Neuerung

معرفی کتاب «Moscheen und Madrasabauten in Iran 1785-1848 : Architektur zwischen Rückgriff und Neuerung» نوشتهٔ von Markus Ritter، منتشرشده توسط نشر Brill ; Extenza Turpin [distributor در سال 2005. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

The book studies late 18th to mid-19th century Iranian architecture in mosques and madrasas, entering a widely unknown architectural period. The introduction places the buildings as religious and political architecture in the context of the early Qājār monarchy and the rising urban elites. The main part analyses architectural development within a formal typology. Stylistic characteristics are defined, and formal groups are interpreted with regard to patron circles. The remarkable combination of tradition and innovation is discussed as a phenomenon of 18th/19th-century Iran and with a view to general trends of the period. The thorough catalogue including buildings visited by the author and supplementary material, provides the reader with descriptions, inscription readings, historical data and textual sources, and is illustrated with photographs and plans on 200 plates (16 in colour). Title Page Copyright Page Table of Contents Abbildungen im Text Zur Benutzung Vorwort Kapitel I Einleitung 1 Forschungsstand und -geschichte: Material und Hypothesen 2 Frage, Vorgehen und Aufbau 3 Material und Quellen zu Bauten und Umfeld Kapitel II Bauen im Kontext: Moschee und Madrasa im frühqāǧārischen Iran 1 Historische Einführung 2 Die religiöse Bautätigkeit: Phasen und Verlauf Die Zäsur des 18. Jahrhunderts Einzelbauten zur Zeit Āġā Muḥammad Ḫāns bis 1796 Die landesweite Blütezeit herrschaftlichen Bauens unter Fatḥ ʿAlī Šāh bis zum Einbruch unter Muḥammad Šāh 1834 Die wachsende Bautätigkeit städtischer Eliten 1797–1848 3 Die Auftraggeber: herrschaftliche und städtische Stände, Gruppen und Personen 4 Politische und religiöse Funktionen: Bau und Stiftung 5 Bausignaturen und Meistertätigkeit 1 Inschriftenbelege 2 Die Frage eines Hofbauamtes Kapitel III Die monumentale Vieriwanhof-Moschee mit Kuppelraum: Modernisierung und Varianten des Schemas herrscherlicher Bauten 1 Allgemeine Definition und Probleme Vorläufer 2 Das Standardschema herrscherlicher Bauten a Grundform: Arkadenhof mit drei achsialen Portalen und Hallentrakten Qazwīn, M. Šāh: monumentale Neudefinition Teheran, M. Šāh: Gleichmaß mit quadratischem Hof und Dreiteilungsschema Burūǧird, M.-Mad. Šāh: betonte Qiblaseite mit Längshallen b Einfache Variante mit Unterkunftstrakten Zanǧān, M.-Mad. Ǧāmiʿ 3 Neue Varianten mit gestuften Trakten und Unterkunftsräumen a Simnān, M. Šāh: Variante des Standardschemas in übersteigerten Formen b Iṣfahān, M.-Mad. Sayyid: Lokale Grundrißform, Neuerung und Eklektizismus 4 Renovierungen: Einvernahme bestehender Bauten 5 Charakteristika Der Grundrißtyp: Rückbesinnung und Neudefinition Vieriwananlage mit Kuppelraum Dreiportalanlage Grundrißform mit hypostylem Schema und schmalen Jochzeilen Vorhöfe und städtebauliche Einbindung Betonter Portalbau Kuppelraum Stützenhallen der Qiblaseite Galeriehallen der anderen Hofseiten Verwendung von Fenstertüren: geschlossene und offene Hallen Neue Form gestufter Trakte aus Hallen und Terrassen: Plastische Fassadengliederung und die Funktion Hoffläche: Gartenanlage mit Wasserbecken und asymmetrische Gliederung Einbindung von Waschanlagen Gliederung der Hoffasssaden Kuppel: Formen und Dekoration Minarette: eingeschränkte Verwendung und Minarettpaare im Fassadenaufriß Dachpavillon (Guldasta) Minbar 6 Herrscherliche Moschee und modernisierte Form Kapitel IV Die Madrasahofanlage mit Vieriwanschema: Formen und Varianten herrschaftlicher Bauten 1 Allgemeine Definition Vorläufer und vorangegangene Entwicklung 2 Varianten eines Standardschemas mit betontem Saal an der Hauptachse und Sälen an der Querachse a Bauten mit Kuppelraum, Seitenhallen und betonten Iwanbauten Kāšān, Mad. Sulṭānī: Kuppelraum mit schmalen Querhallen, Eckhöfe Arāk (Sulṭānābād), M.-Mad. Sipahdār: Kuppelraum mit Stützenhallen b Bauten mit dreiteiligem Abschlußsaal Kirmān, Mad. Ibrāhīm Ḫān: Grundschema mit betontem Portal Teheran, Mad. Ḫān-i Marwī: betonte Iwane und erweiterte Ecken Yazd, Mad. Šāhzāda: tiefer Abschlußsaal, abgesenkter Innenhof Iṣfahān, Mad. Ṣadr/Ḫwāǧū: betonte Ecken, angelagerte Stützenhalle c Frühe Bauten mit abweichendem Schema Iṣfahān, Mad. Ṣadr/Pā-i Qalʿa: kurzer Hof mit einfacher Querachse Šīrāz, Mad. Āqā Bābā Ḫān: Zweiiwanschema 3 Monumentale Vieriwanhofanlagen nach lokalen Vorläufern: Betonung der Tradition a Iṣfahān, Mad. Ṣadr/Basar: zwei Portale, Eckhöfe b Bauten an Schreinen: Hofanlage mit betonten Iwanen Qum, Mad. Faiżīya: Portaliwan und breite Seiteniwane Mašhad, Ṣaḥn-i Ǧadīd: zweigeschossige Hofanlage mit Portaliwanen 4 Charakteristika Gerichtete Anlage mit betontem Betraum Vieriwanschema mit dreigliedrigen Iwanbauten Portalbau und Straßenvorhof Iwanbauten mit Saal und Obergeschoßräumen Variierte Eckanlage Arkadennischen und Unterkunftsräume Hofansicht: eingeschossige Fassaden, gegliedert durch schmale Arkaden Gliederung der Hoffläche Zur Funktion als Madrasa und Betort 5 Zusammenfassung Kapitel V Hofmoscheen mit Kuppelraum und betontem Qiblaiwan 1 Allgemeine Definition und Vorläufer 2 Quartiermoscheen in Teheran a M.-Mad. Ḥakīmbāšī: Kuppelraum abgeschlossen b M. ʿAzīzullāh: Kuppelraum und Seitenhallen c M.-Mad. Raǧab ʿAlī: Kuppelraum und abgeschiedene Säle 3 Nachfolger spätqāǧārischer Zeit 4 Charakteristika Allgemeines zur Entwicklung als Typ Formen des Qiblatraktes mit Kuppelraum Hofgliederung mit betontem Qiblaiwan Durchlaufende Nordhalle Qiblafassade: zweigeschossige Gliederung und Dreibogenmotiv Straßenlage und Grundstücksanpassung Bescheidenes Portal in Eck- und Seitenlage Zur Funktion 5 Der Typ als aufgewertete Quartiermoschee Kapitel VI Hypostyle Moscheen: regionale Kontinuität von Bauten mit Stützenhalle 1 Allgemeine Definitionen und Probleme Vorläufer und vorausgehende Entwicklung 2 Gegliederte Hofanlage mit Stützenhalle und seitlichem Portal a Westiran: breite Halle direkt am Hof – Grundform und Varianten Vierstützenhalle mit rückwärtigem “Kuppelraum” Halle an der Nordseite des Hofs b Sanandaǧ, M.-Mad. Dār al-Iḥsān: geschlossene Halle mit Portaliwan – Herrscherlicher Bau mit zentraliranischen Formen c Kāšān, M.-Mad. Tabrīzīhā: geschlossene Vierstützenhalle und abgesenkte Hofanlage 3 Gegliederte Hofmoschee mit achsialem Portal: Yazd, M. Mahd ʿUlyā 4 Stützenhalle ohne Hof a Allgemeines und Holzstützenbauten b Große Neubauten an alten Hauptmoscheen Tabrīz, M. Huǧǧat al-Islām Teheran, Ostbau des Mīrzā Masīḥ an der M. Ǧāmiʿ c Quadratische Vierstützenhalle d Stützenhalle mit betonter Achse: Einzelbeispiele Große Quadrathalle: Ardabīl, M. Mīrzā ʿAlī Akbar Dreireihige Längshalle mit Mittelschiff: Lāhīǧān, M. Akbarīya 5 Charakteristika Grundriß: regionale Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Entwicklung Hallenraum Stützen, Wölbung, Verwendung von Dekoration Portale und Außenbau Verbreitung im westlichen Iran 6 Stellenwert und Auftraggeber Kapitel VII Hofanlage mit Dreikuppelhalle in Eriwan und Qazwīn: Ortstradition und Austausch 1 Einleitung und Problem 2 Eriwan, Moschee in der Zitadelle: Hofanlage und Dreikuppelhalle mit Nebenräumen 3 Qazwīn, Mad. Sardār: Zweigeschossige Hofanlage mit durchlaufender Dreikuppelhalle 4 Typ und Beziehungen Zwei Varianten eines Grundrißtyps aus Eriwan Die Frage von Vorläufern und Parallelen des Typs Gemeinsamkeiten des Aufrisses Verbindungen in der Dekoration Die Frage eines Entstehungszusammenhanges Die Auftraggeberverbindungen 5 Stellung Kapitel VIII Hofanlagen mit zwei Iwanen und monumentalem Kuppelraum in Yazd und Kāšān: Lokale Eigenständigkeit 1 Einleitung 2 Yazd, M.-Mad. Mullā Ismāʿīl – Archaisierender Rückgriff: Zwei-Iwan-Hof mit monumentalem Qiblaiwan, Kuppelraum und Längshallen 3 Kāšān, M.-Mad. Āqā Buzurg – Neuschöpfung: Gestufter Hof mit Eingangsbau und zentralbauartige Kuppelhalle mit Seitenhöfen Kapitel IX Form und Entwicklung, Traditionen und Auftraggeberkreise 1 Formale Merkmale frühqāǧārischer Architektur in Moschee- und Madrasabauten Schematisierung der Grundrisse und Vereinfachung der Bauformen Betonte Räume an den Hofachsen und nüchterne Innenräume Fassaden: variierte Schemata und gewandelte Proportionen Bogen- und Fensterformen Spitzbogen Konsolbogen Drillings- und Rundfenster Spiralige Rundprofile Dekorative Wölbeformen Netzrippenwölbungen Pendentifs Ausgreifende Wölbungen Zellenförmige Wölbungen Muqarnaswölbungen Kontrastreiche Dekoration Fliesendekoration Glasurziegel- und Backsteindekoration Stein Stuck und gemalte Dekoration Holz Inschriftenbänder 2 Neue Definition und Konvention in herrschaftlicher Architektur: der offizielle Stil unter Fatḥ ʿAlī Šāh 1 Herrscherliche Typen: Rückgriff und Variation Haupttypen in Zentraliran Randregionen 2 Hoheits- und Würdezeichen Vieriwananlage, Vieriwanschema, Iwane Kuppelraum, Kuppel, Minarettpaar Fliesendekoration “Marmor” Herrschername und emblematische Motive 3 Restaurative Staatsbaukunst 3 Varianten, Alternativen und lokale Tradition im Kreis städtischer Eliten: Neue Tendenzen im Zeichen der Eigenständigkeit 1 Allgemeines Wahl der Typen Neue Formen der Verbindung von Moschee und Madrasa Private Bauten mit Grablege 2 Monumentalbauten führender Geistlicher Rückgriff auf das lokale Mittelalter und Übersteigerung Variante manierierter Form Variante eklektizistisch safawidischer Lokaltradition Neuschöpfung, Zitat und lokale Hausarchitektur 3 Neue Eigenständigkeit 4 Rückgriff und Neuerung Die Entwicklung der Form: Vereinfachung und Eklektizismus Wurzeln im 18. Jahrhundert Einheimische Traditionen und das Verhältnis zu Europa Zur Frage gewandelter Quellen Parallelen in anderen Künsten Die Entwicklung in der Zeit English Summary Katalog Material und Aufbau Inhaltsübersichten Bauten und Baumaßnahmen Stiftungstexte Bauinschriften in Übersetzung Moschee- und Madrasabauten nach Orten Anhänge A Chronologie der Baumaßnahmen B Maße und Proportionen C Auftraggeber und Baubeauftragte D Meister 1 Baumeister 2 Fliesenmeister 3 Kalligraphen 4 Andere Handwerkskünste E Verfasser inschriftlicher Baugedichte Literaturverzeichnis Index Tafeln Abbildungsnachweis Fotos und Abbildungen The work provides the first art historical monograph for a prosperous period in Iranian architecture which has remained virtually unknown, describing recourse to indigenous traditions and creative innovation in a region of 18-/19th-century Islamic architecture. Von Markus Ritter. Includes Bibliographical References (p. [939]-961) And Index. Summary In English.
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