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Modalverben und Modalität : Eine kontrastive Untersuchung Deutsch-Italienisch

معرفی کتاب «Modalverben und Modalität : Eine kontrastive Untersuchung Deutsch-Italienisch» نوشتهٔ Milan, Carlo، منتشرشده توسط نشر Max Niemeyer Verlag در سال 2013. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

The study sets out to elaborate a universal contrastive model of modality and to apply it to the modal verbs __müssen/sollen__ in German and __dovere__ in Italian. Proceeding from a definition of modality as a propositional (speaker) attitude and from the three propositional attitudes of saying, believing and wanting, the study defines and establishes the three propositional domains assertion, evaluation, and volition. Depending on the nature of the asserting, evaluating or volitional agent, various types of modality can be identified in each of the three modal domains. Sets of sentences containing __müssen/sollen__ and __dovere__ are analyzed in terms of these criteria and examined for the specific functions they perform. Das Anliegen der vorliegenden Untersuchung ist es, auf der Grundlage der bisherigen Forschung sowie gestützt auf zwei umfangreiche Textkorpora der Gegenwartssprache ein kontrastiv taugliches Modell der Kategorie "Modalität" zu erarbeiten und es auf die Modalverben des Deutschen und des Italienischen anzuwenden - und zwar speziell auf die Sätze mit müssen/sollen bzw. dovere, die bekanntlich aufgrund ihrer hohen Polysemie besondere Probleme im sekundären Spracherwerb aufwerfen. Modalität wird als Ausdruck propositionaler (Sprecher-)Einstellungen definiert, wobei sich die drei grundlegenden propositionalen Einstellungen des Sagens, des Glaubens und des Wollens ermitteln lassen, die den drei Modalitätsbereichen der Behauptung, der Evaluation und der Volition zugrunde liegen. Jede einzelne sprachliche Äußerung fällt demnach in einen dieser drei Bereiche. Das wichtigste Element einer jeden propositionalen Einstellung ist deren modale Instanz, also das, was für die Art der modalen Prädikation des im abhängigen Infinitivteil ausgedrückten Sachverhalts verantwortlich ist. Je nach der Qualität der jeweiligen modalen Instanz lassen sich innerhalb jedes dieser drei Modalitätsbereiche unterschiedliche Modalitätstypen unterscheiden: der (subjektiv/objektiv-)epistemische, der (subjektiv/objektiv-)bewertende, der dispositionelle, der pragmatische, der deontische, der dynamische, der logisch-analytische, der berichtende, der antizipierende, der deliberierende und der eventive Modalitätstyp. Die jeweilige funktional-semantische Leistung der einzelnen Modalverben - wie auch die jedes weiteren Modalitätsausdrucks - resultiert schließlich aus der Realisierung einer jeweils spezifischen Klasse von Modalitätstypen 1. Einführung 1.1. Gegenstand und Ziel 1.2. Begründung von Gegenstand und Ziel 2. Zur Definition von Modalität 2.1. Die Kategorie der Modalität 2.2. Die Schwierigkeit einer Modalitätsdefinition 2.3. Die Modalverben als Klasse der modalen Ausdrucksmittel 2.4. Modalitätskonzepte 2.5. Modalität als Ausdruck propositionaler Einstellungen 3. Das Modalverb müssen 3.1. Die propositionalen Einstellungen des Sagens 3.2. Die propositionalen Einstellungen des Glaubens 3.3. Die propositionalen Einstellungen des Wollens 4. Das Modalverb sollen 4.1. Die propositionalen Einstellungen des Sagens 4.2. Die propositionalen Einstellungen des Glaubens 4.3. Die propositionalen Einstellungen des Wollens 5. Das Modalverb dovere 5.1. Die propositionalen Einstellungen des Sagens 5.2. Die propositionalen Einstellungen des Glaubens 5.3. Die propositionalen Einstellungen des Wollens 6. Zum Vergleich 6.1. Die propositionalen Einstellungen des Sagens 6.2. Die propositionalen Einstellungen des Glaubens 6.3. Die propositionalen Einstellungen des Wollens 7. Rückblick und Ausblick 7.1. Die besondere Art der Bedeutung der Modalverben 7.2. Entwicklungstendenzen der Modalverben 7.3. Das Schicksal des Konjunktivs 8. Das Korpus 8.1. Das Korpusmaterial 8.2. Die Belegquellen 8.3. Die Häufigkeit von müssen, sollen und dovere Literatur Verzeichnis der Tabellen und Abbildungen Gegenstand dieser Untersuchung ist ein generelles kontrastives Modell der Modalität, das auf das Modalverbpaar müssen/sollen des Deutschen und auf das Modalverb dovere des Italienischen angewandt werden soll. Ausgehend von einer Modalitätsdefinition als propositionaler (Sprecher- )Einstellung und entsprechend den drei propositionalen Einstellungen des Sagens, des Glaubens und des Wollens werden die drei Modalitätsbereiche der Behauptung, der Evaluation und der Volition ermittelt. Je nach Art der behauptenden, evaluierenden oder wollenden Instanz lassen sich in jedem der drei Modalitätsbereiche mehrere Modalitätstypen unterscheiden. Die müssen/sollen- bzw. dovere-Sätze werden nach diesen Kriterien analysiert und im Hinblick auf ihre spezifische funktionale Leistung untersucht Over the past few decades, the book series Linguistische Arbeiten [Linguistic Studies], comprising over 500 volumes, has made a significant contribution to the development of linguistic theory both in Germany and internationally. The series will continue to deliver new impulses for research and maintain the central insight of linguistics that progress can only be made in acquiring new knowledge about human languages both synchronically and diachronically by closely combining empirical and theoretical analyses. To this end, we invite submission of high-quality linguistic studies from all the central areas of general linguistics and the linguistics of individual languages which address topical questions, discuss new data and advance the development of linguistic theory.
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