Mobilkommunikation in Japan : Zur kulturellen Infrastruktur der Handy-Aneignung
معرفی کتاب «Mobilkommunikation in Japan : Zur kulturellen Infrastruktur der Handy-Aneignung» نوشتهٔ Corinna Peil، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2011. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Das Mobiltelefon vereint nicht nur unterschiedliche Kommunikationsformen in einem Gerät, sondern interagiert auch in hohem Maße mit den kulturellen Kontexten seiner Nutzung. Dieses wechselseitige Verhältnis von Kultur und Medienkommunikation stellt Corinna Peil in den Mittelpunkt einer umfassenden Analyse und Systematisierung des Hybrid- und Konvergenzmediums »Handy«. Als Untersuchungsfeld dient ihr dabei die mobile Medienkultur Japans, welche schon seit Jahren durch eine hohe Alltagsintegration und Anwendungsvielfalt mobiler Kommunikationstechnologien gekennzeichnet ist. Die kultur- und aneignungsorientierte Perspektive der Studie trägt zu einem erweiterten Verständnis von Mobilkommunikation bei. Mobilkommunikation,Japan,Medienkultur,Handy,Aneignung,Cultural Studies,Medien,Kultur,Analoge Medien,Mediensoziologie,Kultursoziologie,Medienwissenschaft,Media,Culture,Analogue Media,Sociology of Media,Sociology of Culture,Media Studies INHALT Abbildungsverzeichnis Danksagung 1. Einleitung Forschungsgegenstand Mobilkommunikation Warum Japan? Fragestellungen und Ziele Vorgehensweise und Gliederung Mythen und Gefahren des ‚Technologie-Exotismus‘ 2. Mobilkommunikation in Japan: Eine mobile Medienavantgarde 2.1 Zur Entstehung und Entwicklung mobiler Kommunikationstechnologien in Japan 2.1.1 Technische Vorläufer der Mobilkommunikation: Der Pager und die Mädchen 2.1.2 Konkurrierende Standards: PHS vs. keitai 2.2 NTT DoCoMo’s i-mode und der Durchbruch des mobilen Internets 2.2.1 Entwicklung und Konzept des ersten mobilen Onlinedienstes 2.2.2 Gründe für den Erfolg von i-mode aus ökonomischer Perspektive 2.2.3 Der Beitrag des mobilen Internets für die Internetverbreitung in Japan 2.2.4 Neuere Funktionen und Anwendungsbereiche des keitai 2.3 Zur aktuellen Situation der Mobilkommunikation in Japan 2.3.1 Mobile Dienste und keitai-Funktionen heute 2.3.2 Akzeptanz und Ausblick 3. Theoretische Bezüge: Kultur, Kommunikation und Medien 3.1 Cultural Studies als übergreifende Perspektive 3.2 Schlüsselbegriffe und -konzepte 3.2.1 Kultur 3.2.2 Kultur und (Medien-)Kommunikation 3.2.3 Medien 3.2.4 Mediatisierung 3.2.5 Medienkultur 3.2.6 Nationale vs. translokale (Medien-)Kultur 3.3 Zusammenführung der Begriffskonzeptionen 4. Analytischer Rahmen: Mobilkommunikation als Forschungsgegenstand 4.1 Definitorische Annäherungen: Mobiltelefon, mobile Kommunikationstechnologien, Mobilkommunikation 4.2 Entwicklung der Mobilkommunikation und ihrer Erforschung 4.2.1 Thematische Forschungsschwerpunkte 4.2.2 Methodische Herangehensweisen 4.2.3 Theoretische Zugänge 4.3 Ansätze der kultur- und kontextorientierten Mobilkommunikationsforschung 4.3.1 Raumthemen in der Mobilkommunikationsforschung 4.3.2 Zeitthemen in der Mobilkommunikationsforschung 4.3.3 Beziehungsthemen in der Mobilkommunikationsforschung 4.3.4 Medienthemen in der Mobilkommunikationsforschung 4.4 Plädoyer für eine breitere kulturelle Kontextualisierung von Mobilkommunikation 4.4.1 Leerstellen der Mobilkommunikationsforschung 4.4.2 Die kulturelle Infrastruktur der Mobilkommunikation: Raum, Zeit, Beziehungen, Medien 5. Die kulturelle Infrastruktur der Mobilkommunikation in Japan 5.1 Raum 5.1.1 Geografische Strukturmerkmale 5.1.2 Bevölkerungsentwicklung und Urbanisierung Die japanischen Metropolen als global cities: Stadtentwicklung, Vernetzung und Multizentrismus Mobile Kommunikationstechnologien als Schöpfer symbolischer Räume Neue situative Raumerfahrungen mit Mobilkommunikation Zur Interaktion von symbolischen und realen (Stadt-)Räumen Raumdiskurse und japanische Jugendkultur 5.1.3 Verkehr und Mobilität Unsichtbare Grenzziehungen im öffentlichen Stadtverkehr Die Integration des keitai in das komplexe Regelwerk des urbanen Verkehrsalltags 5.1.4 Zuhause und Häuslichkeit Wohnmodelle und Strategien der Raumgewinnung innerhalb des Zuhauses Zur Konstruktion selektiver Gemeinschaften mit mobilen Medien Außer Haus zu Hause: keitai-Kommunikation und virtuelle Wohngemeinschaften Exkurs: hikikomori und otaku als Extremforen ‚medialer Häuslichkeit‘ 5.1.5 Zwischenfazit Raum 5.2 Zeit 5.2.1 Schul- und Ausbildungszeit Das japanische Ausbildungssystem: Aufbau, Grundsätze und Ideale Alltag und Zeithandeln von Schülerinnen und Schülern Das Studium als gesellschaftlich sanktionierte Latenzphase Funktionen des keitai im japanischen Schul- und Studienalltag: Zeitverdichtung, Organisation und Sicherheit 5.2.2 Arbeitszeit Zum Umgang mit Zeit im japanischen Arbeitsalltag Die Bedeutung mobiler Kommunikationstechnologien in der Arbeitszeit 5.2.3 Freizeit Zwischen Bewegung und Stillstand: Dominante Muster der (Frei-)Zeitgestaltung Die Rolle des keitai bei der Strukturierung von Freizeit 5.2.4 Zwischenfazit Zeit 5.3 Beziehungen 5.3.1 Familie Das ie als Ursprung japanischer Familienorganisation Modernisierung des traditionellen Familiensystems und zeitgenössische Familienstrukturen Mobilkommunikation und familiärer Wandel Die keitai-Nutzung älterer Menschen im Kontext der Digital Divide Debatte Lebensstile und Zusammenleben von Frauen und Männern Keitai und Doing Gender in der häuslichen Familienkommunikation 5.3.2 Freunde Kontakt und Kontinuität in Freundschaftsbeziehungen Keitai-Kommunikation zur Förderung virtueller und realer Begegnungen Soziale Selektivität und Vergemeinschaftung im networked individualism 5.3.3 Fremde Die Konstruktion des intimate strangers in der Tele- und Onlinekommunikation Von beru-tomo bis deai-kei: Mobilkommunikation und Beziehungsspiele 5.3.4 Zwischenfazit Beziehungen 5.4 Medien 5.4.1 Schrift und Sprache Zwischen Adaption und Anpassung: Die japanischen Schriftsysteme Kennzeichen der Sprache und Konventionen des Sprachgebrauchs Die Digitalisierung der Schrift Mündlichkeit und Schriftlichkeit in der japanischen Mobilkommunikation 5.4.2 Medienübergänge Das Internet und die Etablierung des keitai als mobiles Konvergenzmedium Die Zeitung als Informations- und gesellschaftliches Integrationsmedium Orientierung am Bild: Audiovisuelle Medien, Anime und Manga Visual kei, cosplay und purikura Mobilität und Spielen 5.4.3 Medientechnologien als Bedeutungsträger Zur großen Bedeutung kleiner Technologien Fabrikationen der Niedlichkeit Keitai-Kommunikation und kawaii-Kultur 5.4.4 Zwischenfazit Medien 6. Diskussion und Ausblick 6.1 Die kulturelle Infrastruktur der Mobilkommunikation in Japan: Einsichten und Reflexionen 6.2 Das kulturorientierte Kontextualisierungskonzept der Mobilkommunikation 6.3 Perspektiven und Reichweite der Studie 7. Literatur Long description: Das Mobiltelefon vereint nicht nur unterschiedliche Kommunikationsformen in einem Gerät, sondern interagiert auch in hohem Maße mit den kulturellen Kontexten seiner Nutzung. Dieses wechselseitige Verhältnis von Kultur und Medienkommunikation stellt Corinna Peil in den Mittelpunkt einer umfassenden Analyse und Systematisierung des Hybrid- und Konvergenzmediums>>Handy
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