Mitöffentlichkeit : Zur deutsch-deutschen Arbeit der Evangelischen Akademie Berlin-Brandenburg
معرفی کتاب «Mitöffentlichkeit : Zur deutsch-deutschen Arbeit der Evangelischen Akademie Berlin-Brandenburg» نوشتهٔ Schwarz, Peter Paul، منتشرشده توسط نشر Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Company KG در سال 2018. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Spannung,Konflikt,man lebte im Spannungsfeld, östliche We lt, westliche We lt, manlebte an der Nahtstelle,vielleichtander Bruchstelle,die Zeit warkostbar,sie war eine Atempause aufdem Schlachtfeld, und man hatte noch nichtrichtig Atem geholt." 1 Wo lfgang Koeppen 1K oeppen,T auben, 8. Im Mittelpunkt dieser beziehungsgeschichtlichen Darstellung steht die Geschichte der deutsch-deutschen Arbeit der Evangelischen Akademie Berlin-Brandenburg seit ihrer Gründung 1951 bis Ende der 1970er- bzw. Anfang der 1980er-Jahre. Nach einem Überblick zur Geschichte der Ev. Akademien und der Evangelischen Akademie Berlin-Brandenburg wird sie als ein exemplarischer deutsch-deutscher Ort literarischer Kommunikation, der „Vergangenheitsbewältigung“ und des christlich-jüdischen Dialogs als Teil der NS-Auseinandersetzung beschrieben. Im Rahmen der literarischen Arbeit wurden häufig in der DDR – noch – nicht veröffentlichte westdeutsche und westeuropäische Texte in den literarischen Kreislauf eingespeist; hiermit konstitutiv verbunden ist das ebenfalls hochpolitische und gesamtdeutsch dimensionierte Thema der Vergangenheitsbewältigung. Über den Kontext der Akademie hinaus versteht sich die Arbeit auch als ein Beitrag zur deutsch-deutschen Geschichte der Vergangenheitsbewältigung. Mit den seit 1961 durchgeführten Israel-Tagungen institutionalisierte sich der christlich-jüdische Dialog etwa 15 Jahre früher als in der evangelischen Kirche in der DDR. Damit bietet diese Arbeit auch neue Aspekte der Geschichte des Protestantismus in Ostdeutschland und der christlich-jüdischen Beziehungen in der DDR. Hinsichtlich der kirchlichen Vergangenheitsbewältigung leistete die Akademie Pionierarbeit. Im Horizont deutschland-, kultur- und kirchenpolitischer Entwicklungen schwächte sich ab Ende der 1960er-Jahre der gesamtdeutsche Bezug ab. Die Akademie war durch Nähe und Distanz zu staatlichen und kirchlichen Kontexten geprägt. Massive Überwachungen durch die Staatssicherheit und Konflikte mit staatlichen Organen sind Ausdruck dieses „Eigen-Sinns“. Als christlicher Akteur beharrte die Akademie auf Mitgestaltung und Mitwirkung und erzeugte durch ihre Arbeit Mitöffentlichkeit. Dieser neu eingeführte Begriff entzieht sich dem Dualismus von offizieller Öffentlichkeit und Gegenöffentlichkeit und leistet eine wesentliche Differenzierung des Formenkreises von Öffentlichkeit in der DDR The focus of this representation of historical relationships is the German-German work of the Protestant Academy of Berlin/Brandenburg since its inception in 1951 until the end of the 1970s / start of the 1980s. It covered the literary field, the subject of ‘coming to terms with the past’ and the Christian-Jewish dialogue as an important field in the Nazi discussion. The exemplary character of the Academy provides a picture of the history of the (church’s) process of coming to terms with the past, the history of literature and censorship, and new aspects of Christian-Jewish relationships in the GDR. The Academy was shaped by proximity and distance to state and church contexts. Major monitoring by the Stasi and conflicts with state bodies are an expression of this ‘obstinacy’. As a Christian player, the Academy’s many decades of work generated a special form of public, namely Mitöffentlichkeit, which is presented here for the first time and differentiates between the notions of public in the GDR Im Mittelpunkt dieser beziehungsgeschichtlichen Darstellung steht die Geschichte der deutsch-deutschen Arbeit der Evangelischen Akademie Berlin-Brandenburg seit ihrer Gründung 1951 bis Ende der 1970er- bzw. Anfang der 1980er-Jahre. Sie umfasste den literarischen Bereich, das Thema der Vergangenheitsbewältigung und den christlich-jüdischen Dialog als wichtigen Bereich der NS-Auseinandersetzung. Als christlicher Akteur erzeugte die Akademie durch ihre jahrzehntelange Arbeit eine besondere Form von Öffentlichkeit, nämlich Mitöffentlichkeit, die hier erstmals dargestellt wird und Vorstellungen von Öffentlichkeit in der DDR differenziert Im Zuge der Akademiearbeit formte sich „Mitöffentlichkeit“ aus. Sie entzieht sich dem Dualismus von offizieller Öffentlichkeit und Gegenöffentlichkeit und bildet das Selbstverständnis der Akademie als christlichen Akteur in der DDR ab, dessen Kernanliegen Mitwirkung und Mitgestaltung war ***Angaben zur beteiligten Person Schwarz: Dr. phil. Peter Paul Schwarz ist Ausstellungsassistent bei der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Zeitgeschichtliches Forum Leipzig und Mitglied im Deutschen Museumsbund Der Wirkungsbereich der Evangelischen Akademie Berlin, dies zeigt deren Arbeit, geht über den innerkirchlichen Bereich hinaus
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