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Mit Ebenso Viel Tatkraft Wie Liebe Zur Musik: Leiterinnen Privater Musikschulen in Sachsen Und Mitteldeutschland 1870-1920 (German Edition)

معرفی کتاب «Mit Ebenso Viel Tatkraft Wie Liebe Zur Musik: Leiterinnen Privater Musikschulen in Sachsen Und Mitteldeutschland 1870-1920 (German Edition)» نوشتهٔ Verena Liu، منتشرشده توسط نشر Logos Verlag Berlin GmbH در سال 2022. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Auf dem Weg in die Berufstatigkeit standen Frauen aus dem Burgertum lange Zeit vor allem padagogische Berufe offen und da die meisten als Madchen eine fundierte musikalische Ausbildung erhielten, lag Musikpadagogik nahe. Als Musik- und Gesangsinstitut, Musikakademie oder Gesangs- und Opernschule sind in Adressbuchern, Werbeanzeigen und weiteren Quellen des 19. und fruhen 20. Jahrhunderts private Musikschulen omniprasent, denn eine breite Nachfrage an Musikunterricht war - bis zum Siegeszug von Grammophon und Radio - stets vorhanden. In dieser gesellschaftlichen Ausgangslage eroffneten auch zahlreiche Frauen ihre eigenen Musikschulen, die mit Unterrichtsangebot und Konzerten ein fester Bestandteil des Musiklebens in Stadten wie Leipzig, Dresden, Erfurt oder Halle waren. Zudem leisteten viele dieser Institutionen wichtige Beitrage bei der Professionalisierung von Musikpadagogik um die Jahrhundertwende. Dieses Buch tragt zur musikbezogenen Sozialgeschichte des Kaiserreichs neue gendersensible Einsichten bei: Neben berufs- und gesellschaftsgeschichtlichen Fragen zu den Musikschulleiterinnen und ihren Musikschulen steht auch die okonomische Komponente von Musikkultur und Musikpadagogik im Fokus. 1 Einleitung 1.1 Forschungsstand 1.2 Quellenlage und Materialzugang 1.3 Forschungsfragen und Methoden 2 Musikpädagoginnen als Unternehmerinnen 2.1 Höhere Töchter – Zielgruppe und Lehrerinnenpool 2.1.1 Zum Begriff ‚höhere Töchter‘ und über den bürgerlichen Lebensstil 2.1.2 „Musikalisch muss eigentlich jedes echte Mädchen sein“ – Klavier- und Gesangsunterricht in der bürgerlichen Mädchenerziehung 2.1.3 Ökonomische Aspekte der (musikalischen) Mädchenbildung 2.1.4 Der familiäre Hintergrund von Gesangs- und Instrumentalpädagoginnen 2.2 Voraussetzungen unternehmerischer Selbständigkeit von Musikpädagoginnen 2.2.1 Rechtlich 2.2.2 Wirtschaftlich 2.3 Übergangslösung oder Lebensentwurf 2.3.1 Wieso blieben junge Frauen ledig? 2.3.2 Verschiedene Wege zur Position Musikschulleiterin 2.4 Musikschulleiterinnen in der Gesellschaft 2.4.1 Selbständigkeit als Merkmal von Bürgerlichkeit 2.4.2 Wahrnehmung des Berufsstandes Musikschulleiterin und Musiklehrerin 3 Musikschulen in Sachsen und Mitteldeutschland 1870–1920 3.1 Überblick 3.1.1 Öffentliche Konservatorien 3.1.2 Private Musikschulen, privater Musikunterricht 3.1.3 Klavierunterricht als Hauptstandbein. Weitere Unterrichtsfächer 3.2 Von Frauen geleitete Musikschulen 3.2.1 Schülerinnen und Schüler 3.2.2 Räumlichkeiten 3.2.3 Curricula und Unterrichtsorganisation 3.2.4 Charakterisierungen des Unterrichts in ministeriellen Revisionsberichten 3.2.5 Unterrichtshonorare und Vertragsregularien 3.2.6 Repertoire in den typischen Unterrichtsfächern von Frauen für Frauen: Klavier und Gesang 3.2.7 Andere Unterrichtsfächer: Geige, Cello, Gitarre, Zither, Gymnastik etc. 3.2.8 Unterricht in theoretischen Fächern 3.2.9 Eine-Person-Musikschulen 3.2.10 Musikschulen mit angestellten Lehrerinnen und Lehrern 3.2.11 Doppelspitzen, Leitungsteams 3.2.12 Existenzdauern der untersuchten Musikschulen 3.2.13 Das Ende einer Musikschule: Verkauf, Geschäftsaufgabe, Entzug der Konzession 3.3 Zwei Fallstudien aus dem Quellenmaterial 3.3.1 Fallstudie 1: Musikschule Dresden-Ost, 1912–1933 3.3.2 Fallstudie 2: Musikschule Brettholz-Windinge in Oberlößnitz bei Dresden, 1906–1923 4 Professionalisierung und Emanzipation 4.1 Private Musikpädagogik als Beruf um die Jahrhundertwende 4.2 Ausbildungswege für Privatmusiklehrerinnen 4.2.1 Ausbildung von Privatmusiklehrerinnen durch Privatmusiklehrerinnen 4.2.2 Studium an einem öffentlichen Konservatorium 4.2.3 Die Privatmusiklehrerprüfung vor 1925 4.3 Publizistische Aktivitäten von Musikpädagoginnen 4.3.1 Zunehmende Zahl von Veröffentlichungen durch Musikpädagoginnen 4.3.2 Musikpädagogischer Austausch und Traditionslinien 4.3.3 Drei in vielen Feldern aktive Musikpädagoginnen in Berlin nach 1900: Anna Morsch, Maria Leo, Frieda Loebenstein 4.3.4 Musikwissenschaftliche Aktivitäten 4.4 Anfänge einer organisierten Musikpädagogiklandschaft in Deutschland 4.4.1 Professionalisierungskonflikte 4.4.2 Soziale Sicherungssysteme und Verbandsarbeit 4.4.3 Musikpädagoginnen und die bürgerliche Frauenbewegung 5 Ergebnisse und Ausblick 5.1 Offen gebliebene Fragen 5.2 Ausblick in die Entwicklung ab 1919 Anhang: Von Frauen geleitete Musikschulen Verzeichnis der Abbildungen und Tabellen Literatur- und Quellenverzeichnis
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