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Mikropoetik : Robert Walsers Bieler Prosa : Spuren in ein "Bleistiftgebiet" avant la lettre

معرفی کتاب «Mikropoetik : Robert Walsers Bieler Prosa : Spuren in ein "Bleistiftgebiet" avant la lettre» نوشتهٔ Kirsten Scheffler، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2010. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die Mikrogramme Robert Walsers scheinen nahezu unlesbar. Die Schrift ist derart klein, dass sie einst für eine Geheimschrift gehalten wurde. Inzwischen sind die Texte transkribiert - doch das Rätsel bleibt. Kirsten Scheffler formuliert einen neuen Zugang zum ästhetischen Faszinosum des »Bleistiftgebiets«, von dem der Autor selbst erst 1927 sprechen wird. Doch bereits in der Kurzprosa, die während des Ersten Weltkriegs entstand, finden sich semantische Spuren. Die Lektüre einzelner Texte zeigt den Eintrag der ›Materialität‹ von Schrift und bildender Kunst - und die existentiellen Erschütterungen, die zu dieser Mikropoetik nicht ohne Mikropolitik führen sollten. Inhaltsverzeichnis Vorwort: Die Schwelle der Zeichenbildung I. Traumgespinste, Schriftgespinste I.1 Schriftbilder: Miniaturzeitungen, Mikrographien I.2 Das entzweite Wort: »Ich-Buch« I.3 Große und kleine Welt II. Schrift, Miniatur und Präfiguration II.1 Unlesbarkeiten II.2 Buchstabenverbot II.3 Flucht und Proszenium II.4 »Urbanität« versus ›Federkrieg‹ II.5 Die Frage nach der Arabeske III. Hieroglyphen III.1 Undarstellbarkeit: Max Brods Kommentar zu Robert Walser III.2 Palimpsest III.3 Das Datum der Unlesbarkeit: Hans (1916/1920) III.4 Die Sprache der Grapheme III.5 »Sympathie des Zeichens mit dem Bezeichneten« Relais: Sigmund Freuds Das Unheimliche IV. Texte als »gebundene Hieroglyphen« IV.1 Poetische Reanimation: Die deutsche Sprache (1919) IV.2 Freundschaftsbrief (1919) IV.3 Ein »Miniaturbuch«: Liebe kleine Schwalbe (1919) IV.4 Der Klang der Inversionslinie: Schneeglöckchen (1919) V. Macht der Substitution – Poetik der Transposition V.1 Vom Tode gefristetes Erzählen: Prinzip der Insertion V.2 Der verlorene Roman: Tobold V.3 Leere, Synkretismus, Überdetermination V.4 Von den »winzig kleinen Wanderungen« zum Spaziergang V.5 Ein doppeltes memento mori: Das Pferd und die Frau V.6 Zeit-Echo: Phantasieren V.7 Poetische Latenz: »spurwenig« VI. Zwischenreiche der Artikulation VI.1 »Düster, Geflüster und Dunkel« der Toten VI.2 »Stimme und Linie« des Traums VI.3 Dissoziation von Bild und Ton: Frauenbilder und -töne VI.4 Die doppelte Zeichnung der Blätter VII. Konsignationen: »Das Schreiben scheint vom Zeichnen abzustammen« VII.1 Schnee in Frakturschrift VII.2 Die Auktorialität des Blattes VII.3 Malen und Illustrieren: Briefwechsel zum Band Seeland VII.4 Bild VII.5 Vexierbild: Schneien VII.6 Arabeske VIII. »Abstraction« (Paul Klee) VIII.1 Robert Walser als Paul Klee der Prosa VIII.2 Der Mord an den Söhnen: Saul und David VIII.3 Else Lasker-Schülers »Harfenschrift« IX. Imprimatur der Bilder IX.1 Generativität und Genealogie IX.2 Familiäre Emblematiken IX.3 Das Bild des Vaters IX.4 Der »Nimbus« der Schrift und das »lebendige Bild« der Mutter IX.5 Ordnungen des Gespenstischen X. Die Signatur des Pazifismus X.1 Undeutlichkeit des Anfangs: »Nebelmeer« Relais: Hugo von Hofmannsthals Chandos-Brief XI. »Brouillon« XI.1 Max Rychner als Adressat XI.2 Das Allgemeine Brouillon des Novalis XI.3 Doktor Franz Blei XI.4 »im Land der Poesie selber« XI.5 »ganz in grau« XI.6 »fast allein schon ein Gedicht« XI.7 Blei und der Bleistift XI.8 »Bleistiftgebiet« Relais: Trauma und Fetisch XII. West-östliche Elemente XII.1 »Versisches« XIII. Das letzte Prosastück Nachwort: Die Stimmen des Imaginären Literaturverzeichnis Die Mikrogramme Robert Walsers scheinen nahezu unlesbar. Die Schrift ist derart klein, dass sie einst für eine Geheimschrift gehalten wurde. Inzwischen sind die Texte transkribiert - doch das Rätsel bleibt. Kirsten Scheffler formuliert einen neuen Zugang zum ästhetischen Faszinosum des »Bleistiftgebiets«, von dem der Autor selbst erst 1927 sprechen wird. Doch bereits in der Kurzprosa, die während des Ersten Weltkriegs entstand, finden sich semantische Spuren. Die Lektüre einzelner Texte zeigt den Eintrag der 'Materialität' von Schrift und bildender Kunst - und die existentiellen Erschütterungen, die zu dieser Mikropoetik nicht ohne Mikropolitik führen sollten. Robert Walser,Schrift,Mikropoetik,Mikrogramm,Psychoanalyse,Mikropolitik,Freud,Derrida,Literatur,Germanistik,Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts,Literaturwissenschaft,Psychoanalysis,Literature,German Literature,Art History of the 20th Century,Literary Studies
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