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Michael Psellos – Christliche Philosophie in Byzanz: Mittelalterliche Philosophie im Verhältnis zu Antike und Spätantike (Quellen und Studien zur Philosophie 132) (German Edition)

معرفی کتاب «Michael Psellos – Christliche Philosophie in Byzanz: Mittelalterliche Philosophie im Verhältnis zu Antike und Spätantike (Quellen und Studien zur Philosophie 132) (German Edition)» نوشتهٔ Walter, Denis، منتشرشده توسط نشر De Gruyter در سال 2017. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

"In subtle confrontations with the ideas of ancient and late ancient theology, ontology, and ethics, the great Byzantine intellectual Michael Psellos formulated an independent Christian philosophy. The first comprehensive monograph on the subject, this work takes a systematic approach while also considering previously uninterpreted texts, thus providing an important foundation for further research on Byzantine philosophy."-- Publisher's website Vorwort 5 Inhalt 7 1. Einleitung 11 1.1 Psellos’ Leben und Werk 11 1.1.1 Historischer Rahmen und das Leben des Michael Psellos 11 1.1.2 Bildungseinrichtungen und Bildung zu Psellos’ Zeit 16 1.1.3 Werk des Psellos 22 1.2 Ziel der Arbeit und Methode 32 2. Theologie des Psellos 34 2.1 Christliche Trinität und platonische Prinzipien in Psellos’ Theologie 35 2.1.1 Christliche Trinität und plotinische Hypostasen 38 2.1.2 Christliche Trinität und die neuplatonische Seinsstufe des Geistes 42 2.1.3 Christliche Trinität und die proklische Interpretation des Heiligen Geistes 44 2.1.4 Christliche Trinität und neu-pythagoreische Drei-Einheit 45 2.1.5 Christliche Trinität und Intellekt bei Alkinoos 47 2.2 Kataphase und Apophase 49 2.3 Weisheit und Wille Gottes 51 2.4 Logos, Geist (nous) und Heiliger Geist (hagion pneuma) 55 2.5 Zusammenfassung der Theologie des Psellos 58 2.6 Theologie in den deskriptiven Schriften 60 3. Ontologie der Schöpfung bei Psellos 61 3.1 Ontologie der Schöpfung im Allgemeinen 61 3.1.1 Philosophiegeschichtlicher Hintergrund 61 3.1.2 Der Kosmos als synamphoteron 64 3.1.3 Selbstkonstitutives (authypostaton), Wesen (ousia) und Form (eidos) 68 3.1.4 Dynamis und energeia 73 3.1.5 Positivität und Negativität der Materie 74 3.1.6 Elemente, Körper und Ablehnung des Okkultismus 77 3.2 Der Mensch 80 3.2.1 Die menschliche Seele 80 3.2.2 Entstehung der Seele 84 3.2.3 Kräfte oder Tätigkeiten der Seele 85 3.2.4 Vegetative Kräfte im Menschen im Vergleich zu denen der Pflanzen 87 3.2.5 Noetische Kräfte 88 3.2.6 Wille und Leidenschaften 91 3.2.7 Der menschliche Körper 96 3.3 Zusammenfassung 98 3.4 Ontologie in den deskriptiven Schriften 99 4. Ethik des Psellos 101 4.1 Kurzüberblick über ethische Positionen aus der christlichen Tradition vor Psellos 101 4.1.1 Gregor von Nyssa und die Kappadokier 101 4.1.2 Euagrios Pontikos und die asketische Tradition 102 4.1.3 Pseudo-Dionysios Areopagites 103 4.1.4 Maximus Confessor 104 4.1.5 Johannes Klimakos 105 4.1.6 Johannes Damaskenos 107 4.1.7 Symeon der Neue Theologe 109 4.1.8 Niketas Stethatos 111 4.2 Tugendarten und natürliches Gesetz bei Psellos 112 4.2.1 Tugendarten 113 4.2.2 Das natürliche Gesetz 119 4.3 Praktische Tugenden 122 4.3.1 Praktische Tugenden und gute Taten 122 4.3.2 Das Durchhaltevermögen als Surplus des tugendhaften Menschen 129 4.3.3 Projektcharakter der guten Taten. Drei Beispiele: Platon mit Dionysios und Dion, Aristoteles und Alexander, Psellos’ Schwester und die Prostituierte 136 4.3.4 Die brüderliche Freundschaft als Ziel der philanthropischen Aktivität 139 4.3.5 Einbettung der Ethik in eine innerweltliche Eschatologie: Brüderlichkeit, Einheit und Frieden 142 4.3.6 Ein Stufenmodell zur Erlangung der praktischen Tugenden? Vom natürlichen Gesetz zur Tugend 148 4.3.7 Zusammenfassung der praktischen Vollkommenheit 150 4.4 Theoretische Tugenden 150 4.4.1 Was sind theoretische Tugenden? 151 4.4.2 Aufstieg von der Praxis zur Theorie oder Vereinigung beider Wege? 160 4.4.3 Zusammenfassung der theoretischen Vollkommenheit 165 4.5 Was ist die Sünde? 166 4.6 Welche Art Generalismus vertritt Psellos? 168 4.7 Glaube 172 4.7.1 Problematik 172 4.7.2 Zusammenfassung des Enkomions auf die Mutter und von T1.77 172 4.7.3 Was ist der Glaube für Psellos? 177 4.8 Glückseligkeit und das beste Leben 182 4.9 Psellos’ Auslegung antiker und spätantiker Ethikkonzepte in seinen deskriptiven Schriften 186 4.10 Keine politische Philosophie? 187 5. Systematische Einordnung von Psellos’ Philosophie 190 6. Zusammenfassung der Ergebnisse 194 7. Literaturverzeichnis 200 1. Quellen 200 2. Sekundärliteratur 201 Autorenregister 211 Sachregister 213

Michael Psellos (11. Jh.) ist ein Philosoph, der wie kein anderer für die byzantinische Epoche steht. Das Denken dieses Großintellektuellen – der in subtilen Auseinandersetzungen mit antiken und spätantiken Positionen in Theologie, Ontologie und Ethik eine selbständige christliche Philosophie formuliert – findet in diesem Band erstmalig eine monographische Gesamtdarstellung.

Die Arbeit liefert durch ihren systematischen Charakter, durch die Einbeziehung bisher nicht interpretierter Texte, durch die Darlegung der bisherigen Forschungsergebnisse und durch die Aufdeckung von Traditioinslinien eine wichtige Grundlage für die weitere Erforschung der byzantinischen Philosophie.

In der 1970 gegründeten Reihe erscheinen Arbeiten, die philosophiehistorische Studien mit einem systematischen Ansatz oder systematische Studien mit philosophiehistorischen Rekonstruktionen verbinden. Neben deutschsprachigen werden auch englischsprachige Monographien veröffentlicht. Gründungsherausgeber sind: Erhard Scheibe (Herausgeber bis 1991), Günther Patzig (bis 1999) und Wolfgang Wieland (bis 2003). Von 1990 bis 2007 wurde die Reihe von Jürgen Mittelstraß mitherausgegeben
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