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Menschenbild und Gesellschaft : Studien zur philosophischen Anthropologie, Soziologie und Medizinsoziologie

معرفی کتاب «Menschenbild und Gesellschaft : Studien zur philosophischen Anthropologie, Soziologie und Medizinsoziologie» نوشتهٔ Christian von Ferber (Hrsg.); Alexander Brandenburg (Hrsg.)، منتشرشده توسط نشر VERLAG KARL ALBER در سال 2022. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Der erste Teil der Studien enthält eine grundlegende Arbeit über "Helmuth Plessner. Philosoph und Soziologe-Wissenschaft als Beruf in der Endzeit des bürgerlichen Humanismus", an der Christian von Ferber bis ins hohe Alter geschrieben hat und deren Diskussion noch aussteht. Im zweiten Teil der Studien stellt von Ferber seinen Werdegang in der Nachkriegszeit unter dem Einfluss und in den Kreisen von Helmuth Plessner und anderen Lehrmeistern bis hin zum Professor der Soziologie dar. Drei Orientierungen ist er gefolgt: Wissenschaft ist mehr als der Erwerb methodischer und theoretischer Kompetenz. Skepsis ist gegenüber Aussagen angebracht, die keinen Bezug zur primären Wirklichkeit herstellen können, und Wissenschaft ist auf die Werte des menschlichen Lebens bezogen. Grundsätzliche Überlegungen zum freiheitssichernden Charakter der Soziologie und zu zentralen Fragen der Gesundheitspolitik und Sozialmedizin beleuchten das Lebenswerk von Christian von Ferber und die Aktualität seiner Fragestellungen. Cover Einführung Teil 1 Helmut Plessner. Philosoph und Soziologe – Wissenschaft als Beruf in der Endzeit des bürgerlichen Humanismus Helmuth Plessner. Philosoph und Soziologe – Wissenschaft als Beruf in der Endzeit des bürgerlichen Humanismus Zusammenfassung 1 a) Helmuth Plessner – »Philosophie als Beruf« in der Endzeit des »bürgerlichen Humanismus« b) Wissenschaftssoziologische Fragestellungen 1.1 Kontinuität und Diskontinuität – »Nachgeholtes Leben« Verlust der Identität Plessners Optionen nach der Rückkehr in die Bundesrepublik – Gibt es ein »nachgeholtes Leben« auch in der »Wissenschaft als Beruf!«? 1.2 Lassen sich »verlorene Lebensjahre« »nachholen«? Die Herausforderungen eines interdisziplinären Programms Literatur 2 Interdisziplinarität ist der Anspruch der Philosophischen Anthropologie Plessners a) Philosophische Anthropologie und empirisch arbeitende Fachwissenschaften »Die Aufgabe der Philosophischen Anthropologie«. Plessners Bedingungen für einen interdisziplinären Diskurs »Soziale Rolle und menschliche Natur« – »Das Problem der Öffentlichkeit und die Idee der Entfremdung« – Der Diskurs zwischen Philosophischer Anthropologie und Soziologie Resümee b) Das Wagnis der »Stufen des Organischen und der Mensch«»Eine neue Wissenschaft mit neuer Methodik« – Plessners Strategie der Risikominderung Wie schont Plessner die »Empfindlichkeit der älteren Generation«? Interdisziplinarität Philosophie – Biologie: ein Versuch Exkurs: Das erkenntnisleitende Interesse Plessners Interdisziplinarität – Philosophische Anthropologie in Beziehung zu Geschichtswissenschaften und historischer Soziologie – ein Desideratum Philosophische Anthropologie und Ökologie im Diskurs – Jakob von Uexkülls Bedeutungslehre c) Das Scheitern der Konzeption Plessners an dem Widerstand der Fachdisziplinen Literatur Nekrologe Helmuth Plessner zum Gedächtnis(4. September 1892 – 12. Juni 1985) Teil 2 Aspekte der Soziologie Interdisziplinarität und Praxisorientierung – nur eine Utopie?Ein Plädoyer für die Phänomenologie 1. Mein Weg zur Soziologie 2. 1959 – Eine Wende in der deutschen Nachkriegssoziologie 3. Der Wertbezug der soziologischen Forschung 4. Welchen Stellenwert hat der primäre Zugang zu den gesellschaftlichen Tatsachen? 5. Praxisorientierung 6. Lehre in der Diaspora – Die »Lehrgestalt« der Bindestrichsoziologien 7. Das Ehrenamt – Politisches Engagement intra et extra muros 8. Die Zukunft ist Vergangenheit (De toekomst is verleden tijd, Fred Polak 1946) Literaturverzeichnis Der Emigrationsverlust 1931 auf 1938 A. Methodische Einschränkungen B. Ergebnisse Interessenpluralismus und empirische Sozialforschung Zur Frage der politischen Voraussetzungen der Soziologie I. II. III. IV. Moderne Kunst und industrielle Arbeit a) Die Argumente b) Die »Zerspaltung der Künste« und die Rationalisierung der Arbeit c) Die »Kommentarbedürftigkeit« von moderner Kunst und industrieller Arbeit d) Die Rolle der Psychologie in moderner Kunst und industrieller Arbeit Der Tod. Ein unbewältigtes Problem für Mediziner und Soziologen Soziologische Aspekte des Todes I. Gesellschaftliche Todeserfahrung II. Anthropologische und sozialgeschichtliche Aspekte III. Zur Soziologie des Todes Die Soziologie – ein Werkzeug der Freiheit? Soziologie und politische Kultur Anthropologischer und politischer Freiheitsbegriff Begriff und freiheitverbürgende Funktion der Soziologie Theorie gesellschaftlicher Erscheinungen und Philosophische Anthropologie Was bleibt? Literatur Aufklärung durch Soziologie? Die anthropologische Wende Der Weg der Soziologie in Deutschland (Helmuth Plessner) Ein Paradigma soziologischer Aufklärung als Tatsachenforschung: die Sozialpsychiatrie Was waren die Ergebnisse? Und welche weiterreichende Folgen hatten die Untersuchungen? Was waren die weiterreichenden Folgen? Literaturhinweise Sozialforschung – ein zukunftsweisendes Modell für Interdisziplinarität und Praxisorientierung 1 Das Programm der Sozialforschung 2 Realisierungsschritte 2.1 Die Demokratisierung der Gesellschaft nach der nationalsozialistischen Diktatur 2.2 Die Modernisierung der Gesellschaft 2.3 Umbau der Gesellschaft und neuer Schub der Ökonomisierung gesellschaftlicher Verhältnisse 2.4 Zwischenbilanz 3 Strukturen der Sozialforschung 4 Kontinuität und kumulativer Erkenntnisgewinn 5 Kodifizierung der Ergebnisse 6 Zukunftsperspektive der Sozialforschung Literatur Teil 3 Studien zur Medizinsoziologie Die Bedeutung der empirischen Sozialforschung für die Epidemiologie Der klinische Beobachtungsfehler Der Morbiditätstrend Zur Frage der Ätiologie Der Beitrag der Soziologie Ein Beispiel: Zur Soziogenese der Fettsucht Epidemiologie und Sozialmedizin Vom Nutzen der Soziologie für die Medizin Multidisziplinäres und sozialmedizinisches Konzept Exkurs zum Prinzip divergierender Bezugssysteme Gesellschaftliche Grundlagen der Volksgesundheit Wann werden wir in der BRD eine Gesundheitspolitik haben? Wandel des Krankheitspanoramas 1. Konzentration der medizinischen Forschung 2. Patientensteuerung der Gesundheitsdienste 3. Therapeutische Entmündigung des Patienten Prinzipien der Volksgesundheit Gesundheit als Ziel der Forschung und der Therapie Realisierung einer Politik der Volksgesundheit Der Epidemiologische Doppelaspekt des Sozialverhaltens– naturwissenschaftlich kausale und sozialwissenschaftlich normative Betrachtungsweise – Volks- und Laienmedizin als Alternative zur wissenschaftlichen Medizin – Zur Partizipation im Gesundheitswesen Volksmedizin eine romantische Utopie? Medizinales Herrschaftsverhältnis Vervollständigung der Medizin-Technokratie Vorsorgeerfolg hängt von Laienmitwirkung ab Vertrauenskrise gegenüber der Organisation Laienpartizipation – offener Horizont einer Weiterentwicklung Revolution überkommener Organisationsformen Wie wird der Patient Beteiligter? Zur Partizipation im Gesundheitswesen Vorbemerkung: Interaktionistischer oder systemanalytischer Aspekt? Laienmedizin und professionelle Medizin Abwehr der Laienkontrolle Herrschaft der Experten Laienpartizipation in der Perspektive einer zukünftigen Medizin 1. »Grenzen der Medizin« 2. Programmorientierte Medizin oder 3. Medizinische Informationssysteme Was verdankt die Medizin der Soziologie? 1.0 »Unmittelbarer Praxisbezug?« 2.0 Interpretierte Rollenbeziehungen 2.1 Der strukturell-funktionale Rollenbegriff 2.2 Der interaktionistische Rollenbegriff 3.0 »Definitions«prozesse und -instanzen 4.0 »Alltagswissen« als Quelle ärztlicher Entscheidungen 5.0 Versuch einer Gewichtung Schrifttum Kommunales Gesundheitswesen – eine historische Erinnerung oder ein zukunftsfähiges Konzept? Weiterentwicklung des Systems der Gesetzlichen Krankenversicherung oder Neuorientierung der Strukturpolitik? Die Gesundheitsreform 1969–1976 der ersten sozialliberalen Koalition war ein gesellschaftspolitisches Experiment – mehr nicht! Argumente für eine Stärkung kommunaler gesundheitspolitischer Verantwortung – ein historischer Rückblick Welche Konsequenzen hat eine solche historische Erinnerung?Was können wir aus einer Besinnung auf die innovativen Konzepte städtischer Gesundheitspolitik für die Zukunft lernen? Chancen einer kommunalen Gesundheitspolitik – Stategien des bottom up Beitragsnachweise
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