„Meine Frau managt das ganze Leben zu Hause ...“ : Partnerschaft und Familie aus der Sicht männlicher Führungskräfte
معرفی کتاب «„Meine Frau managt das ganze Leben zu Hause ...“ : Partnerschaft und Familie aus der Sicht männlicher Führungskräfte» نوشتهٔ Renate Liebold (auth.)، منتشرشده توسط نشر VS Verlag für Sozialwissenschaften در سال 2001. این کتاب در 9 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Beruflich erfolgreiche Männer - Führungskräfte in Industriebetrieben - orientieren sich nach wie vor am traditionellen Modell geschlechtsspezifischer Arbeitsteilung und sind gleichzeitig auch notwendigerweise auf ein derartiges Familienarrangement verwiesen. Familie und Partnerschaft bedeuten von Anfang an emotionale Einbettung und soziale Rahmung des eigenen, auf Arbeit fokussierten Lebens. Im Hinblick auf den gesellschaftlichen Demokratisierungsprozess können Männer mit derartigen Berufskarrieren als 'geschlechterpolitische Anachronisten' beschrieben werden, weil sie - wenn auch nicht ungebrochen, so doch mit erheblichem Aufwand - an einer 'alten' Ordnung festhalten, die auf klar verteilten Geschlechtsrollen aufbaut. Dennoch hat der geschlechterpolitische Wandel Spuren hinterlassen: Da die Ehefrauen das Modell der verteilten Zuständigkeiten zunehmend in Frage stellen und von ihren Männern fordern, sich mehr als Väter und Partner zu engagieren, werden von den Führungskräften umsichtige und zum Teil aufwendige Strategien der Verteidigung des Status Quo abverlangt. Insgesamt lassen sich die Familienarrangements als labile Gesamtgefüge charakterisieren, innerhalb dessen die Männer zwischen Beharrlichkeit und einem Gespür für notwendige Interventionen und Zugeständnissen lavieren müssen. Nicht die Integration von Arbeit und (Familien-)Leben, sondern die Verteidigung der Arbeit gegenüber den Ansprüchen aus der familialen Sphäre ist das zentrale Anliegen der Männer in Führungspositionen. Das sogenannte Vereinbarkeitsproblem stellt sich für sie als Verteidigungsproblem dar. Die vorliegende Studie ist im Arbeitszusammenhang der Projektgruppe'Lebensarrange ments von Führungskräften'entstanden. Ich möchte allen danken, die mich in den letzten Jahren auch über den Diskussionszusammenhang des Projekts hinaus unter stützt, mit mir diskutiert und mich motiviert haben, diese Arbeit zu einem Abschluss zu bringen. Alle, die mir nahestanden, haben viel geleistet. Ganz besonders möchte ich mich bei Rainer Trinczek für seine kontinuierliche Begleitung und verständnisvolle Beratung bedanken. Ohne ihn und seine Hilfe im Entstehungszusammenhang des genannten Projektes, wäre diese Arbeit niemals entstanden. Viel verdanke ich Cornelia Behnke, die mir mehr als eine Kollegin war. In den gemeinsamen Projekt-Diskussionen am Text und darüber hinaus habe ich viele inspirierende Impulse von ihr erhalten und von ihrer Fähigkeit, Textmaterial zu ordnen und Ideen zu strukturieren, profitiert. Hanjo Gergs gab nicht nur konstruktive Denk Anstöße, sondern er ermutigte mich über einen langen Zeitraum hinweg zu diesem Dissertationsvorhaben. Susanne Singer war eine interessierte Zuhörerin und unbe stechliche Kommentatorin. Ihre inhaltliche'Mit-Sicht'und ihr geduldiger Beistand auch in der'heißen Phase'kurz vor Abgabetermin haben mir sehr geholfen. Wichtig für mich war Andreas Krach. Sein liebevolles Bemühen, mich immer wieder vom Schreibtisch ins Leben zu holen, haben viel dazu beigetragen, dass diese Arbeit gelang. Technischen Support und auch die mühsame Suche nach Tippfehlern haben viele geleistet. Neben den bereits genannten FreundInnen sind da noch: Christa Herrmann, Heike Tombrink, Silvia Rosini, Nina Gerl, Paul Rose, Susanne Pamer und Tobias Rudolf. Die Arbeit ist Siegfried Heinemeier gewidmet, der 1996 gestorben ist. Beruflich erfolgreiche Männer - Führungskräfte in Industriebetrieben - orientieren sich nach wie vor am traditionellen Modell geschlechtsspezifischer Arbeitsteilung und sind gleichzeitig auch notwendigerweise auf ein derartiges Familienarrangement verwiesen. Familie und Partnerschaft bedeuten von Anfang an emotionale Einbettung und soziale Rahmung des eigenen, auf Arbeit fokussierten Lebens. Im Hinblick auf den gesellschaftlichen Demokratisierungsprozess können Männer mit derartigen Berufskarrieren als 'geschlechterpolitische Anachronisten' beschrieben werden, weil sie - wenn auch nicht ungebrochen, so doch mit erheblichem Aufwand - an einer 'alten' Ordnung festhalten, die auf klar verteilten Geschlechtsrollen aufbaut. Dennoch hat der geschlechterpolitische Wandel Spuren hinterlassen: Da die Ehefrauen das Modell der verteilten Zuständigkeiten zunehmend in Frage stellen und von ihren Männern fordern, sich mehr als Väter und Partner zu engagieren, werden von den Führungskräften umsichtige und zum Teil aufwendige Strategien der Verteidigung des Status Quo abverlangt. Insgesamt lassen sich die Familienarrangements als labile Gesamtgefüge charakterisieren, innerhalb dessen die Männer zwischen Beharrlichkeit und einem Gespür für notwendige Interventionen und Zugeständnissen lavieren müssen. Nicht die Integration von Arbeit und (Familien- )Leben, sondern die Verteidigung der Arbeit gegenüber den Ansprüchen aus der familialen Sphäre ist das zentrale Anliegen der Männer in Führungspositionen. Das sogenannte Vereinbarkeitsproblem stellt sich für sie als Verteidigungsproblem dar Beruflich erfolgreiche Männer - Führungskräfte in Industriebetrieben - orientieren sich nach wie vor am traditionellen Modell geschlechtsspezifischer Arbeitsteilung und sind gleichzeitig auch notwendigerweise auf ein derartiges Familienarrangement verwiesen. Familie und Partnerschaft bedeuten von Anfang an emotionale Einbettung und soziale Rahmung des eigenen, auf Arbeit fokussierten Lebens. Im Hinblick auf den gesellschaftlichen Demokratisierungsprozess können Männer mit derartigen Berufskarrieren als 'geschlechterpolitische Anachronisten' beschrieben werden. Arbeit hat eine Attraktivität, wie es Familie so nicht hat. Nicht die Integration von Arbeit und (Familien- )Leben, sondern die Verteidigung der Arbeit gegenüber den Ansprüchen aus der familialen Sphäre ist das zentrale Anliegen der Männer in Führungspositionen. Das sogenannte Vereinbarkeitsproblem stellt sich als Verteidigungsproblem dar. - Stand der Forschung; Untersuchungsansatz und Forschungsprozess; Fallstudien und vergleichende Analyse; Fazit und Ausblick Front Matter....Pages 1-9 Einleitung....Pages 11-13 Stand der Forschung....Pages 15-45 Untersuchungsansatz und Forschungsprozess....Pages 47-65 Fallstudien und vergleichende Analyse....Pages 67-159 Fazit und Ausblick....Pages 161-168 Back Matter....Pages 169-176 Renate Liebold. Thesis (doctoral)--technische Universität, München, 2000. Includes Bibliographical References (p. 169-176).
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