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Medizin und Christentum in Spätantike und frühem Mittelalter : Christliche Ärzte und ihr Wirken

معرفی کتاب «Medizin und Christentum in Spätantike und frühem Mittelalter : Christliche Ärzte und ihr Wirken» نوشتهٔ Christian Schulze، منتشرشده توسط نشر JCB Mohr (Paul Siebeck) در سال 2005. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Christian Schulze zeigt, welche historisch lange zurückreichenden Faktoren beim graeco-orientalischen Wissenstransfer besonders im Bereich der Medizin zu berücksichtigen sind: Christentum und Medizin waren bei Römern und Griechen eng miteinander verwoben; sie hatten seit Jahrhunderten im Römischen Reich nicht nur friedlich koexistiert, sondern auch fruchtbar zusammengewirkt. Für den vorliegenden Band wurden die epigraphischen und papyrologischen Spuren vieler Christenärzte bis ins frühe Mittelalter zusammengetragen. Zudem bespricht der Autor die zahlreichen Reflexe christlicher Medizin in patristischer und medizinischer Literatur. Die Frage nach der Zusammensetzung des Heilpersonals spielt dabei ebenso eine Rolle wie etwa ein Blick auf die verbreitete Medizinmetaphorik im christlichen Denken.Christian Schulze kommt zu dem Schluß, daß ohne dieses ubiquitäre Zusammengehen von christlicher Theologie und ursprünglich heidnischer Medizin der auf die Antike folgende Wissenstransfer an die östliche Welt - Syrien und Arabien - nicht in den Bahnen, mit der Geschwindigkeit und nicht mit jener ,Selbstverständlichkeit' hätte vonstatten gehen können, die den modernen Betrachter noch heute faszinieren. Cover Titel Vorwort Inhaltsverzeichnis Einleitung und Problemstellung 1. Ein neuer Blickwinkel: Leitfragen und Untersuchungsziele 1.1. Gliederung und Methodik 2. Christ und Arztberuf 2.1. Ausgangspunkt: Die Berufe von Taufbewerbern 2.1.1. Berufs-/Tätigkeitsgruppe 1: strikte Reglung des Berufsverbotes 2.1.2. Berufs-/Tätigkeitsgruppe 2: differenzierte Reglung des Berufsverbotes 2.2. Die Medizin im Spiegel der verbotenen Berufe 2.2.1. Der mythische Ursprung paganer Medizin 2.2.2. Das Wiederaufblühen der alten Kulte 2.2.3. Inhaltliche Aspekte 3. Christ und Arzt in Personalunion – Die prosopographische Bestandsaufnahme 3.1. Epigraphische Fundstellen 3.1.1. Forschungsrückblick 3.1.2. Methodische und inhaltliche Probleme 3.1.2.1. Die Quellensituation 3.1.2.2. Heide oder Christ? 3.1.2.3. Mediziner oder Nichtmediziner? 3.1.2.4. Erfassungskriterien: Eine Zusammenfassung 3.1.3. Die Inschriften selbst 3.1.3.1. Griechische Inschriften 3.1.3.1.1. Funde mit Namensnennung 3.1.3.1.2. Funde ohne Namensnennung 3.1.3.1.3. Unsichere Bezeugung des Arzt-/Christseins 3.1.3.2. Lateinische Inschriften 3.1.3.2.1. Funde mit Namensnennung 3.1.3.2.2. Funde ohne Namensnennung 3.1.3.2.3. Unsichere Bezeugung des Arzt-/Christseins 3.2. Funde auf Papyri 3.2.1. Forschungsrückblick 3.2.2. Methodische und inhaltliche Probleme 3.2.3. Die Papyrusstellen selbst 3.3. Literarische Fundstellen 3.3.1. Forschungsrückblick 3.3.2. Methodische und inhaltliche Probleme 3.3.3. Die literarischen Fundstellen selbst 3.3.3.1. Stellen mit Namensnennung 3.3.3.2. Stellen ohne Namensnennung 3.4. Zusammenfassende Beobachtungen 3.4.1. Die örtliche Verteilung 3.4.2. Eine auffällige Häufung: Corycos 3.4.3. Die zeitliche Verteilung 3.4.4. Ansehen der medizinischen Tätigkeiten 3.5. Eine besondere Gruppe: Christliche Ärztinnen 3.6. Die Amtsträger unter den christlichen Ärzten: Medizinrezeption auf allen Ebenen 3.7. Die absolute und die relative Anzahl der christlichen Ärzte: Bäckerinschriften als Vergleichsmaterial 3.7.1. Griechische christliche Bäcker in Inschriften 3.7.2. Lateinische christliche Bäcker in Inschriften 4. Das Zusammengehen von christlichem Bekenntnis und ärztlichem Beruf: Eine Ursachenforschung 4.1. Weitere Schnittmengen zwischen Christentum und Medizin: Einige Vorüberlegungen 4.2. Der ‚Arzt‘ als Metapher 4.3. Erklärung der Befunde 4.3.1. Der Wandel des ärztlichen Ansehens in der frühen Kaiserzeit 4.3.2. Die christliche Öffnung hin zum heidnischen Bildungskanon 4.3.2.1. Die Artes liberales: Eine allgemeine Übersicht 4.3.2.2. Die Medizin im Verbund mit den Artes liberales 4.4. Die Ursachen im Spiegel der χρῆσις / des usus iustus 4.5. Exkurs: Durfte ein Christ der Heilkunde vertrauen? 5. Synthesis: Der graeco-arabische Wissenstransfer mit neuer Faktorengewichtung 5.1. Parallelen zwischen frühislamischer und frühchristlicher Bildungsinfrastruktur 5.2. Die Vorrangstellung der Medizin oder: Das Ausblenden der klassischen Literaturgattungen 6. Zusammenfassung Literaturverzeichnis Bibliographische Abkürzungen Andere Abkürzungen Quellen Literatur Weitere Hilfsmittel Anhang A: Alphabetischer Gesamtüberblick über die antiken christlichen Ärzte Anhang B: Vorgeschichte und wichtige Stationen im graeco-orientalischen Transfer medizinischen Wissens Register Bibelstellen Antike und mittelalterliche Literatur Namen Sachregister Christian Schulze zeigt, welche historisch lange zurückreichenden Faktoren beim graeco-orientalischen Wissenstransfer besonders im Bereich der Medizin zu berücksichtigen sind: Christentum und Medizin waren bei Römern und Griechen eng miteinander verwoben; sie hatten seit Jahrhunderten im Römischen Reich nicht nur friedlich koexistiert, sondern auch fruchtbar zusammengewirkt. Für den vorliegenden Band wurden die epigraphischen und papyrologischen Spuren vieler Christenärzte bis ins frühe Mittelalter zusammengetragen. Zudem bespricht der Autor die zahlreichen Reflexe christlicher Medizin in patristischer und medizinischer Literatur. Die Frage nach der Zusammensetzung des Heilpersonals spielt dabei ebenso eine Rolle wie etwa ein Blick auf die verbreitete Medizinmetaphorik im christlichen Denken. Christian Schulze kommt zu dem Schluß, daß ohne dieses ubiquitäre Zusammengehen von christlicher Theologie und ursprünglich heidnischer Medizin der auf die Antike folgende Wissenstransfer an die östliche Welt - Syrien und Arabien - nicht in den Bahnen, mit der Geschwindigkeit und nicht mit jener,Selbstverständlichkeit'hätte vonstatten gehen können, die den modernen Betrachter noch heute faszinieren. This work presents a collection of Greek and Latin inscriptions, papyri and text passages which mention Christian physicians. Christian Schulze points out those historical factors in the Graeco-oriental transfer of medical knowledge which should be given special consideration. Christianity and medicine were closely intertwined in Roman and Greek society. They had enjoyed a peaceful coexistence and had also worked together successfully for centuries in the Roman Empire. In this volume, the author has collected the epigraphical and papyrological traces of many Christian physicians up to the early Middle Ages. He reviews the numerous allusions to Christian medicine in patristic and medical literature. In doing so, he focuses on the members of the medical personnel as well as on the widespread use of medical metaphors in Christian thinking Ein Neuer Blickwinkel: Leitfragen Und Untersuchungsziele -- Christ Und Arztberuf -- Christ Und Arzt In Personalunion - Die Prosopographische Bestandsaufnahme -- Das Zusammengehen Von Christlichem Bekenntnis Und ärztlichem Beruf: Eine Ursachenforschung -- Synthesis: Der Graeco-arabische Wissenstransfer Mit Neuer Faktorengewichtung -- Zusammenfassung. Christian Schulze. Originally Presented As The Author's Thesis (habilitationsschrift)--ruhr-universität Bochum, 2003. Includes Bibliographical References (p. [207]-233) And Index.
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