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Medienerfahrung Und Religion: Eine Empirisch-qualitative Studie Zur Medienreligion (arbeiten Zur Pastoraltheologie, Liturgik Und Hymnologie)

معرفی کتاب «Medienerfahrung Und Religion: Eine Empirisch-qualitative Studie Zur Medienreligion (arbeiten Zur Pastoraltheologie, Liturgik Und Hymnologie)» نوشتهٔ Herrmann, Jörg، منتشرشده توسط نشر Vandenhoeck & Ruprecht; Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Company KG در سال 2007. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Jörg Herrmann. Revised Habilitation - Humboldt-universität, Berlin, 2005. Includes Bibliographical References (p. 375-392) And Index. English summary: This book is the first qualitative study that illustrates how relevant experiences with the media are for the development of people's individual religious life. The author's findings suggest that there is indeed something like a media religion that marks people's lives partially taking over the purpose heretofore associated with institutional religion. German description: Welche Bedeutung haben Medienerfahrungen fur die individuelle Religiositat? Wie pragen Kino, Fernsehen und Literatur den religiosen Glauben und das Denken des Einzelnen? Diesen Fragen geht Jorg Herrmann erstmals in biographischer Perspektive und im Hinblick auf die Einzelmedien Film, Fernsehen und Literatur nach. Die Ergebnisse der Leitfadeninterviews, die der Autor mit jungen Erwachsenen gefuhrt und mit Methoden der empirisch-qualitativen Sozialforschung ausgewertet hat, bestatigen und konkretisieren die interdisziplinar diskutierte These von der Ubernahme religioser Funktionen durch die moderne Medienkultur. Dabei sind drei medienreligiose Funktionen zentral: die Lebensbewaltigungsfunktion, die Lebenssteigerungsfunktion und die Lebensperspektivierungsfunktion. Typisch fur die Medienreligion des Kinos ist ihre soziale Einbettung und ihr mimetische Stimulationspotential. Charakteristisch fur das Lesen ist die hohe Rezeptionsinvestition und die starke Anregung der Phantasie. Bezeichnend fur das Fernsehen ist sein alltagsbegleitender Unterhaltungswert, seine rituelle Strukturierungsfunktion und seine ethisch-moralische Orientierungsfunktion. Der Autor zieht schliealich eine klare Linie zuruck zur grundsatzlichen praktisch-theologischen Frage nach dem Verhaltnis von religioser und asthetischer Erfahrung und macht die Ergebnisse seiner Untersuchungen auch fur Schule und Gemeinde fruchtbar Welche Bedeutung haben Medienerfahrungen für die individuelle Religiosität? Wie prägen Kino, Fernsehen und Literatur den religiösen Glauben und das Denken des Einzelnen? Diesen Fragen geht Jörg Herrmann erstmals in biographischer Perspektive und im Hinblick auf die Einzelmedien Film, Fernsehen und Literatur nach. Die Ergebnisse der Leitfadeninterviews, die der Autor mit jungen Erwachsenen geführt und mit Methoden der empirisch-qualitativen Sozialforschung ausgewertet hat, bestätigen und konkretisieren die interdisziplinär diskutierte These von der Übernahme religiöser Funktionen durch die moderne Medienkultur. Dabei sind drei medienreligiöse Funktionen zentral: die Lebensbewältigungsfunktion, die Lebenssteigerungsfunktion und die Lebensperspektivierungsfunktion. Typisch für die Medienreligion des Kinos ist ihre soziale Einbettung und ihr mimetische Stimulationspotential. Charakteristisch für das Lesen ist die hohe Rezeptionsinvestition und die starke Anregung der Phantasie. Bezeichnend für das Fernsehen ist sein alltagsbegleitender Unterhaltungswert, seine rituelle Strukturierungsfunktion und seine ethisch-moralische Orientierungsfunktion. Der Autor zieht schließlich eine klare Linie zurück zur grundsätzlichen praktisch-theologischen Frage nach dem Verhältnis von religiöser und ästhetischer Erfahrung und macht die Ergebnisse seiner Untersuchungen auch für Schule und Gemeinde fruchtbar. (Quelle: Homepage des Verlags)
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