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Medien-Intellektuelle in der Bundesrepublik. Herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Gabriele Kandzora und Detlef Siegfried

معرفی کتاب «Medien-Intellektuelle in der Bundesrepublik. Herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Gabriele Kandzora und Detlef Siegfried» نوشتهٔ Axel Schildt; Gabriele Kandzora; Detlef Siegfried; Wallstein-Verlag، منتشرشده توسط نشر Konstanz University Press. in Wallstein-Verlag GmbH Verlag und Werbung در سال 2020. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

"Wie Intellektuelle das Gesicht der Bundesrepublik formten und dafür die Medien nutzten. Welche geistigen Strömungen prägten die Bundesrepublik in ihren formativen Jahren zwischen Kriegsende und den späten 1960er Jahren? In seinem letzten großen Werk entfaltet der kürzlich verstorbene Zeithistoriker Axel Schildt ein faszinierendes Tableau der um Einfluss und um die kulturelle und politische Gestalt der Bundesrepublik kämpfenden Intellektuellen. Sie saßen in Redaktionen, gründeten neue Zeitschriften, bestimmten maßgeblich die Abendprogramme der Radioanstalten und die aktuellen Buchreihen der Verlage. Auch Illustrierte und Fernsehstudios nutzten sie, um meinungsbildend zu wirken. Axel Schildt hat etwa hundert Nachlässe sowie Archive von Redaktionen und Akademien ausgewertet - viele von ihnen erstmals - und zeichnet so auf einer völlig neuen Materialgrundlage die Debatten, Verbindungen, medialen Praktiken sowie die Resonanz der westdeutschen Intellektuellen zwischen 1945 und 1968 nach. Kontinuitäten und Umbrüche, hegemoniale Strömungen und vielfältige Differenzen und Widersprüche werden deutlich. Eine lebendige und spannende Intellektuellengeschichte, ein souveräner Überblick mit Liebe zum treffenden Detail, verfasst von einem der besten Kenner der Geschichte der Bundesrepublik."-- Publisher's description Umschlag Titel Impressum Inhalt Einleitung I. Die Neuordnung des intellektuellen Medienensembles in der Nachkriegszeit 1. Sich Wiederfinden – die Rückkehr intellektueller Akteure 2. Westwärts – der Abstieg Berlins und die Neuordnung medien-intellektueller Zentren 3. Kommandohöhen – Intellektuelle im Radio 4. Schreiborte für Intellektuelle 4.1 Die Ordnung der Verlagslandschaft 4.2 Alte und neue Blätter – das Feuilleton der Tages- und Wochenpresse 4.3 Vom Zeitschriftenfrühling zum Zeitschriftenmarkt der Bundesrepublik II. Einübung des Gesprächs – Intellektuelle in den Medien der frühen Bundesrepublik 1. Eine diskutierende Gesellschaft – Entfaltung und Begrenzung Exkurs: Intellektuelle in der DDR Orte des Gesprächs 2. Dunkle Zeiten: Kulturkritik als Suchbewegung 2.1 Das »Christliche Abendland« 2.2 Kulturemphase und Krisenwahrnehmung 2.3 Vision Europa – Menetekel Amerika 3. Braune Schatten: Die Intellektuellen und der Nationalsozialismus 3.1 »Der Fragebogen« 3.2 Ernst Jünger und seine Entourage –anschlussfähig für scheinbar Unvereinbares 3.3 Das allmähliche Vordringen der Aufklärung 3.4 »Das verlorene Gewissen« – die Kampagne des Kurt Ziesel 4. Aufhellungen: Liberaler, moderner, kritischer 4.1 Tendenzen der Liberalisierung 4.2 Modernisierung unter konservativen Auspizien 4.3 Politisierung des Nonkonformismus III. Die Intellektuellen in der Transformation der »langen 60er Jahre« 1. Die Intellektuellen in der Fernsehgesellschaft 2. Reformklima: Die Intellektuellen auf der Suche nach dem Fortschritt 3. Linkswende: Intellektuelle Opposition gegen die Bonner Politik 3.1 Die Protestkonjunkturen 1958-1965 3.2 Von der Suche nach Internationalität zur »Suhrkamp Culture« 4. Haltelinien: Konservative Beharrung und Erneuerungsversuche 5. Fetisch Revolution: 1968 als Intellektuellengeschichte Nachwort der Herausgeber Quellen und Literatur Personenregister Medienregister Institutionenregister Wie Intellektuelle das Gesicht der Bundesrepublik formten und dafür die Medien nutzten.Welche geistigen Strömungen prägten die Bundesrepublik in ihren formativen Jahren zwischen Kriegsende und den späten 1960er Jahren? In seinem letzten großen Werk entfaltet der kürzlich verstorbene Zeithistoriker Axel Schildt ein faszinierendes Tableau der um Einfluss und um die kulturelle und politische Gestalt der Bundesrepublik kämpfenden Intellektuellen. Sie saßen in Redaktionen, gründeten neue Zeitschriften, bestimmten maßgeblich die Abendprogramme der Radioanstalten und die aktuellen Buchreihen der Verlage. Auch Illustrierte und Fernsehstudios nutzten sie, um meinungsbildend zu wirken. Axel Schildt hat etwa hundert Nachlässe sowie Archive von Redaktionen und Akademien ausgewertet - viele von ihnen erstmals - und zeichnet so auf einer völlig neuen Materialgrundlage die Debatten, Verbindungen, medialen Praktiken sowie die Resonanz der westdeutschen Intellektuellen zwischen 1945 und 1968 nach. Kontinuitäten und Umbrüche, hegemoniale Strömungen und vielfältige Differenzen und Widersprüche werden deutlich. Platz 1 der Sachbücher des Monats Januar 2021 - Die Bestenliste von Die Welt/WDR 5/Neue Zürcher Zeitung/ORF-Radio Österreich 1
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