معرفی کتاب «Medialität als Grenzerfahrung : Futurische Medien im Kino der 80er und 90er Jahre» نوشتهٔ Thomas Weber، منتشرشده توسط نشر Transcript Verlag; Transcript در سال 2015. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Seit den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts lässt sich in Filmen wie »Matrix«, »Strange Days« oder »Videodrome« ein neues, originäres Thema entdecken: Wunschmedien - also futurische Medien, die entweder utopistisch erträumt oder dystopisch befürchtet werden. Bei der Analyse der Darstellung dieser Medien zeigt sich ein medientheoretisches Paradoxon: Wenn Medien die Tendenz haben, hinter ihrem Funktionieren zu verschwinden, sozusagen unsichtbar zu werden, wie können dann Medien dargestellt werden, die es überhaupt nicht gibt? Dieses Buch schlägt eine medientheoretisch informierte, von mediologischen Ansätzen inspirierte Analyse der Inszenierung von Wunschmedien als Grenzerfahrung vor, die sich als Paradigma medialer Selbstreflexion begreifen lässt. Film,Kino,Medien,Medientheorie,Mediologie,Wunschmedium,Medienwissenschaft,Media,Media Theory,Media Studies Inhalt Vorbemerkung Einleitung Aufbau der Arbeit Übersicht über die zentral diskutierten Filme TEIL I Kapitel 1. Wunschmedien im Kino Die Matrix als Wunschmedium Die kinematographische Projektion neuer Medien Inszenierungsanalyse als mediologische Methode Kapitel 2. Medialität als Dysfunktion Analogien zu Medientheorien Medialität als Dysfunktion Zur Inszenierung von Dysfunktionen Kapitel 3. Die Dramaturgie des subjektiven Zweifels Die Inszenierung der Dysfunktion für das Wahrnehmungssubjekt oder die Innenansicht der futurischen Medien Die Darstellung von Subjektivität im Film Unterschiedliche Interpretationsmodelle Exkurs I. Lost Highway oder Interpreten auf verlorenem Weg Exkurs II. Das Phantastische im Sinne Todorovs oder die medialen Strukturen des subjektiven Zweifels Medialität als Krise des Mediums TEIL II Kapitel 4. Intimität zwischen Schaulust und Verlust La mort en direct Videodrome Bis ans Ende der Welt Kapitel 5. Erinnerung versus Gedächtnis Medien als Speicher- und Gedächtnismetapher Total Recall Johnny Mnemonic Strange Days Kapitel 6. Immersion als Strategie Nirvana eXistenZ The 13th Floor Matrix ANHANG Bibliographie Presseartikel zu einzelnen Filmen Filmographie
Seit den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts lässt sich in Filmen wie »Matrix«, »Strange Days« oder »Videodrome« ein neues, originäres Thema entdecken: Wunschmedien - also futurische Medien, die entweder utopistisch erträumt oder dystopisch befürchtet werden. Bei der Analyse der Darstellung dieser Medien zeigt sich ein medientheoretisches Paradoxon: Wenn Medien die Tendenz haben, hinter ihrem Funktionieren zu verschwinden, sozusagen unsichtbar zu werden, wie können dann Medien dargestellt werden, die es überhaupt nicht gibt?Dieses Buch schlägt eine medientheoretisch informierte, von mediologischen Ansätzen inspirierte Analyse der Inszenierung von Wunschmedien als Grenzerfahrung vor, die sich als Paradigma medialer Selbstreflexion begreifen lässt.