Mechthild und das "Fließende Licht der Gottheit" im Kontext: Eine Spurensuche in religiösen Netzwerken und literarischen Diskursen im mitteldeutschen Raum des 13.-15. Jahrhunderts
معرفی کتاب «Mechthild und das "Fließende Licht der Gottheit" im Kontext: Eine Spurensuche in religiösen Netzwerken und literarischen Diskursen im mitteldeutschen Raum des 13.-15. Jahrhunderts» نوشتهٔ Caroline Emmelius, Balázs J. Nemes (Hrsg.)، منتشرشده توسط نشر Erich Schmidt Verlag GmbH & Co در سال 2019. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Über die Umstände von Entstehung und Rezeption eines der wichtigsten Texte der deutschen Mystik, Mechthilds 'Fließendes Licht der Gottheit' und seine lateinische Übersetzung, gab es bislang vor allem Mutmaßungen und Legendenbildungen. Diese waren insbesondere der schwierigen Überlieferung der beiden Fassungen geschuldet. Neuere Handschriftenfunde der letzten Jahre erlauben inzwischen präzisere Verortungen der beiden Texte und der Verfasserin Mechthild (von Magdeburg) im mitteldeutschen Raum. Der Band setzt hier an: Er leistet zum einen eine kritische Sichtung der gängigen Narrative, zum anderen bietet er aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven Ansätze zur Korrektur bisher gültiger Annahmen. Diese betreffen u.a. Mechthilds Status als (Laien-)Schwester im Kloster, die adligen und geistlichen Netzwerke, in denen das Kloster Helfta im 13. Jahrhundert steht; sie betreffen die intertextuellen Bezüge zwischen dem 'Fließenden Licht' und der zeitgenössischen geistlichen und weltlichen Literatur, den Sprachstand des 'Fließenden Lichts' sowie die spätmittelalterliche Rezeption der Helftaer Texte in mitteldeutschen Klöstern. Der Band stellt das 'Fließende Licht' und seine Rezeption damit erstmals in den Mittelpunkt der interdisziplinären Forschungsdiskussion. Umschlag Seite 1 1 Titel 5 INHALT 7 VORWORT 9 Caroline Emmelius/Balázs J. Nemes: Mechthild und das „Fließende Licht der Gottheit“ im Kontext. Einleitende Spurensuchen 11 I. Kloster Helfta und die Helftaer Literaturproduktion zwischen Dominikanern und Zisterziensern: Personen, Institutionen, Netzwerke 41 Cornelia Oefelein: Gründung und mittelalterliche Geschichte des Klosters St. Marien zu Helfta. Ein Überblick unter Berücksichtigung neuer Funde 43 Jörg Voigt: Jenseits der cura monialium. Beziehungen zwischen geistlichen Frauen und Dominikanern im östlichen Teil der Ordensprovinz Teutonia im 13. Jahrhundert 67 Balázs J. Nemes: ut earundem testimonio conprobatur. ‚Schwester Mechthild‘ in der Offenbarungsliteratur von Helfta (mit einem Textabdruck aus der Leipziger Handschrift Ms 827) 91 Almuth Märker: Zeugnisse der Helfta-Rezeption aus dem frühen 14. Jahrhundert in Handschriften der Universitätsbibliothek Leipzig 127 II. Intertextualität und Interdiskursivität des „Fließenden Lichts“ 157 Caroline Emmelius: Mäntel der Seele. Struktur und Medialität der Liturgie in Visionen des „Fließenden Lichts der Gottheit“ und des „Liber specialis gratiae“ 159 Sandra Linden: Du solt si erlúhten und leren (FL VII,8). Zur Wechselwirkung von Alterssignatur und Lehrautorität im siebten Buch des „Fließenden Lichts der Gottheit“ 193 Almut Suerbaum: Mechthild und Minnesang? Neue Antworten auf eine alte Frage 213 Natalija Ganina: In fine mundi tempore Antichristi. Zur Eschatologie im „Fließenden Licht der Gottheit“ Mechthilds von Magdeburg 231 III. Rezeption des „Fließenden Lichts“ und der „Lux divinitatis“ im mitteldeutschen Raum 251 Claire Taylor Jones: Exemplarität und Legitimierung. Zu den Visionen aus der „Lux divinitatis“ in der Dominikus-Vita des Dietrich von Apolda 253 Robert E. Lerner: New Light on “The Flowing Light”. Evidence for the Existence of a Second Version of a Chapter of Mechthild of Magdeburg’s “Das fließende Licht der Gottheit” 283 Matthias Eifler: Zur Rezeption von mystischen Viten und Offenbarungen bei den Kartäusern und Benediktinern in Erfurt in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts 305 IV. Zur Sprache des „Fließenden Lichts“ 339 Catherine Squires: Mechthild-Neufunde der letzten Jahre und überlieferungsgeschichtliche Fragen aus linguistischer Sicht 341 Alexandra Belkind: Zeit und Wahrnehmung. Zu den analytischen Formen von verba percipiendi im „Fließenden Licht der Gottheit“ 359 Wolfgang Beck: Mechthild in Würzburg? Oder: Über Prämissen und Folgen von Schreibsprachenbestimmungen 383 Zu den Autorinnen und Autoren des Bandes 403 Abbildungsverzeichnis 405 Register 407 Umschlag Seite 4 426 Über die Umstände von Entstehung und Rezeption eines der wichtigsten Texte der deutschen Mystik, Mechthilds "Fließendes Licht der Gottheit" und seine lateinische Übersetzung, gab es bislang vor allem Mutmaßungen und Legendenbildungen. Diese waren insbesondere der schwierigen Überlieferung der beiden Fassungen geschuldet. Neuere Handschriftenfunde der letzten Jahre erlauben inzwischen präzisere Verortungen der beiden Texte und der Verfasserin Mechthild (von Magdeburg) im mitteldeutschen Raum. Der Band setzt hier an: Er leistet zum einen eine kritische Sichtung der gängigen Narrative, zum anderen bietet er aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven Ansätze zur Korrektur bisher gültiger Annahmen. Diese betreffen u.a. Mechthilds Status als (Laien-)Schwester im Kloster, die adligen und geistlichen Netzwerke, in denen das Kloster Helfta im 13. Jahrhundert steht; sie betreffen die intertextuellen Bezüge zwischen dem "Fließenden Licht" und der zeitgenössischen geistlichen und weltlichen Literatur, den Sprachstand des "Fließenden Lichts" sowie die spätmittelalterliche Rezeption der Helftaer Texte in mitteldeutschen Klöstern. Der Band stellt das "Fließende Licht" und seine Rezeption damit erstmals in den Mittelpunkt der interdisziplinären Forschungsdiskussion. The circumstances of the origin and reception of one of the most important texts of German mysticism, Mechthild's "Fließendes Licht der Gottheit" and its Latin translation, have so far been mainly the subject of speculation and legend. This was due to the difficult tradition of the two versions. However, the discovery of unknown manuscripts in recent years allow a more precise localisation of the two texts and the author Mechthild (of Magdeburg) in the area of central Germany. This is the starting point of the volume: On the one hand, it provides a critical review of the common narratives, and on the other hand, it offers approaches from different disciplinary perspectives to correct previously valid assumptions. These concern for example Mechthild's status as a (lay) sister in a monastery, the aristocratic and spiritual networks in which Helfta Monastery was located in the 13th century; they concern the intertextual relationships between the "Fließende Licht" and contemporary spiritual and secular literature, the linguistic status of the "Fließende Licht" and the late medieval reception of the Helfta texts in central German monasteries. This volume thus places "Fließendendes Licht" and its reception at the centre of the interdisciplinary research discussion for the first time Umschlag Seite 1 Titel INHALT VORWORT Caroline Emmelius und Balázs J. Nemes / Mechthild und das 'Fließende Licht der Gottheit' im Kontext. Einleitende Spurensuchen I. Kloster Helfta und die Helftaer Literaturproduktion zwischen Dominikanern und Zisterziensern: Personen, Institutionen, Netzwerke Cornelia Oefelein / Gründung und mittelalterliche Geschichte des Klosters St. Marien zu Helfta. Ein Überblick unter Berücksichtigung neuer Funde Jörg Voigt / Jenseits der 'cura monialium'. Beziehungen zwischen geistlichen Frauen und Dominikanern im östlichen Teil der Ordensprovinz Teutonia im 13. Jahrhundert Balázs J. Nemes / 'ut earundem testimonio conprobatur'. 'Schwester Mechthild' in der Offenbarungsliteratur von Helfta (mit einem Textabdruck aus der Leipziger Handschrift Ms 827) Almuth Märker / Zeugnisse der Helfta-Rezeption aus dem frühen 14. Jahrhundert in Handschriften der Universitätsbibliothek Leipzig II. Intertextualität und Interdiskursivität des 'Fließenden Lichts' Caroline Emmelius / Mäntel der Seele. Struktur und Medialität der Liturgie in Visionen des 'Fließenden Lichts der Gottheit' und des 'Liber specialis gratiae' Sandra Linden / 'Du solt si erlúhten und leren' (FL VII,8). Zur Wechselwirkung von Alterssignatur und Lehrautorität im siebten Buch des 'Fließenden Lichts der Gottheit' Almut Suerbaum / Mechthild und Minnesang? Neue Antworten auf eine alte Frage Natalija Ganina / 'In fine mundi tempore Antichristi'. Zur Eschatologie im 'Fließenden Licht der Gottheit' Mechthilds von Magdeburg III. Rezeption des 'Fließenden Lichts' und der 'Lux divinitatis' im mitteldeutschen Raum Claire Taylor Jones / Exemplarität und Legitimierung. Zu den Visionen aus der 'Lux divinitatis' in der Dominikus-Vita des Dietrich von Apolda Robert E. Lerner / New Light on 'The Flowing Light'. Evidence for the Existence of a Second Version of a Chapter of Mechthild of Magdeburg's 'Das fließende Licht der Gottheit' Matthias Eifler / Zur Rezeption von mystischen Viten und Offenbarungen bei den Kartäusern und Benediktinern in Erfurt in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts IV. Zur Sprache des 'Fließenden Lichts' Catherine Squires / Mechthild-Neufunde der letzten Jahre und überlieferungsgeschichtliche Fragen aus linguistischer Sicht Alexandra Belkind / Zeit und Wahrnehmung. Zu den analytischen Formen von 'verba percipiendi' im 'Fließenden Licht der Gottheit' Wolfgang Beck / Mechthild in Würzburg? Oder: Über Prämissen und Folgen von Schreibsprachenbestimmungen Zu den Autorinnen und Autoren des Bandes Abbildungsverzeichnis Register Über die Umstände von Entstehung und Rezeption eines der wichtigsten Texte der deutschen Mystik, Mechthilds?Fließendes Licht der Gottheit? und seine lateinische Übersetzung, gab es bislang vor allem Mutmaßungen und Legendenbildungen. Diese waren insbesondere der schwierigen Überlieferung der beiden Fassungen geschuldet. Neuere Handschriftenfunde der letzten Jahre erlauben inzwischen präzisere Verortungen der beiden Texte und der Verfasserin Mechthild (von Magdeburg) im mitteldeutschen Raum.0Der Band setzt hier an: Er leistet zum einen eine kritische Sichtung der gängigen Narrative, zum anderen bietet er aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven Ansätze zur Korrektur bisher gültiger Annahmen. Diese betreffen u.a. Mechthilds Status als (Laien- )Schwester im Kloster, die adligen und geistlichen Netzwerke, in denen das Kloster Helfta im 13. Jahrhundert steht; sie betreffen die intertextuellen Bezüge zwischen dem?Fließenden Licht? und der zeitgenössischen geistlichen und weltlichen Literatur, den Sprachstand des?Fließenden Lichts? sowie die spätmittelalterliche Rezeption der Helftaer Texte in mitteldeutschen Klöstern.0Der Band stellt das?Fließende Licht? und seine Rezeption damit erstmals in den Mittelpunkt der interdisziplinären Forschungsdiskussion
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