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Matthias Weckman: Das Leben des Hamburger Jacobi-Organisten und sein Schaffen für die Vox Humana

معرفی کتاب «Matthias Weckman: Das Leben des Hamburger Jacobi-Organisten und sein Schaffen für die Vox Humana» نوشتهٔ Heiko Maus، منتشرشده توسط نشر Verlag Traugott Bautz GmbH : Traugott Bautz در سال 2016. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Matthias Weckman (• ca. 1616 Niederdorla † 06.03.1674 Hamburg) gilt als einer der bedeutendsten Komponisten seiner Generation. Anlässlich seines 400. Geburtstags erscheint dies überfällige Buch über den angesehenen Hamburger Jacobi-Organisten. Es beleuchtet zunächst Weckmans bewegte Biografie nach neustem Kenntnisstand. Aus historischer Sicht nähert sich der Autor anschließend den großen Vokalkompositionen und Liedern. Zeitgenössische Quellen geben bereitwillig Auskunft über ihre Entstehungsprozesse, Beschaffenheit und Aufführungsbedingungen. Allmählich erhält der Leser das Bild eines „gelehrten Musicus“, der aus den Fußstapfen seines Lehrers Heinrich Schütz hervortritt und herausragende Vokalwerke schafft. Weckman ist ein außerordentlicher Kenner der damaligen Form- und Stilvielfalt. Seine Werke sind ungewöhnlich expressiv wie streng geformt, stilistisch vielseitig und innovativ. Der Gründer des Hamburger Collegium Musicum prägte nicht nur maßgeblich das Musikleben der Stadt Hamburg um 1660, sondern im bislang unterschätzten Maße nachfolgende Komponisten von Buxtehude bis Bach. Vorwort Eine biografische Skizze -- Kindheit in Niederdorla (ca. 1616-1628) -- Der Geburtsort Niederdorla : erster Unterricht beim Vater : Kontakt mit Heinrich Schütz in Mühlhausen : Trennung vom Elternhaus -- Ausbildung bei Heinrich Schütz (1628-1633) -- Orgel- und Gesangsunterricht bei Kittel, Klemm und Schütz : Chorknabe der Kurfürstlichen Kapelle : Mutation -- Orgelstudium in Hamburg (1633-1637) -- Orgelmetropole Hamburg : Ausbildung zum "Hauptman" des Orgelspiels bei Jacob Praetorius II. -- Organist in Dresden und Nykøbing (1637-1655) -- Kurze Reise nach Kopenhagen : Bestallung zum Hoforganisten in der Kurprinzlichen Kapelle : Kapellmeister in Nyk0bing : Aufenthalt in Hamburg und Umgebung : Wettstreit mit Froberger -Erneuter Aufenthalt in Hamburg? : Hoforganist in Dresden -- Organist und Organisator in Hamburg (1655-1674) -- Ankunft in Hamburg : Organistenprobe und Bestallung : Aufgaben als Organist : Musikkultur in Hamburg : das Collegium Musicum : Zweite Ehe und Kinder : Tod in Hamburg -- Vokalwerke mit obligaten Instrumenten -- Auffindung geeigneter Vorlagen : die Texte -- Evangelische Kirchenmusiktexte im 17. Jahrhundert : Hamburger Liturgie : Anlässe : Anteil lateinischer Texte : die Auswahl-kriterien : Entstehung von Weine nicht : Text als Glaubensbekenntnis -- Sammlung inspirierender Stoffe : die Erfindungsgabe -- Kontakt zu Musikern unterschiedlicher Prägung : Einfluss durch Aufführung aktueller Musik : Studium und Abschrift von Partituren : Vergleich der Musiksammlungen von Weckman und Seile -nachweisbare Anlehnungen, Beispiel der Ciaccona in Weine nicht -- Beachtung akustischer Bedingungen : die Aufführungsorte -- Es erhub sich ein Streit als Musik für den Kirchenraum : Musik für das Collegium Musicum : Hochzeitsmusik in Kiel -- Einrichtung der generellen Gestalt : die Form -- Gliederung durch : Metrumwechsel : Besetzungswechsel : Stilwechsel (Rezitativ-, Arioso-, Ensemble- und Instrumentalabschnitte) : Tonartendisposition : Satztechnik (homofon, polyfon) : Formtabelle -- Einsatz erlernter Gesangstile : die Melodik -- Monodie und Rezitativ : Ariosi : Koloraturen : Verzierungen -- Zusammenführung ungleicher Klänge : die Harmonik -- Zwischen Moduslehre und Dur-Moll-Tonalität : Chromatik : Musica Poetica : Gebrauch lizenziöser Dissonanzen -- Beteiligung obligater Instrumente : die Instrumentierung -- Zeitübliche Besetzungstechniken von M. Praetorius bis Schütz : Einfluss der Orgelmusik : Bevorzugung des Streicherklanges : Charakterisierung durch Instrumente : Die Sinfonien und Zwischenspiele : Gleichberechtigung der Instrumentalstimmen -- Erstellung textlicher Bezüge : Deklamation und Figuren -- Das Wort-Ton-Verhältnis : Rhetorische Figuren : Dissonanzfiguren (Anticipatio, Superjectio) : Satzfiguren (Anaphora, Antithesis, Climax, Heterolepsis, Mimesis, Passus duriusculus, Saltus duriusculus) : Redefiguren (Exclamatio, Interrogatio, Suspiratio, Tremolo) : Bildfiguren (Anabasis, Catabasis, Assimilatio) -- Nutzung idealer Umstände : die Aufführungsbedingungen -- Werkbegriff im 17. Jahrhundert : Aufführungsbedingungen in Hamburg-Anweisungen in den Autografen zu Besetzung, Dynamik, Tempo, Affekt, Verzierung und Aufstellung der Sänger -- Die Continuolieder -- Einfluss der Hamburger Liederschule -- Einwirkung des französischen und niederländischen Liedes : Johann Rist als Liedreformator : die Komponisten des Rist-Kreises -- Philipp von Zesen -- Biografische Eckdaten : wichtige Werke : die "Deutschgesinnete Genossenschaft" : Sprachreformer : Personalstil -- Vorlagen und Kompositionsanlässe -- Zesen als Auftraggeber : Anlässe -- Die musikalische Gestalt der Lieder -- Form : Melodik : Rhythmik : Harmonik : Funktion der Bassstimme-Wort-Ton-Verhältnis und Figuren -- Ergebnisse ---- Anhang-- Quellen-- Abbildungsnachweis-- Literaturverzeichnis-- Werkverzeichnis. Cover Titelei Impressum Inhalt Vorwort Eine biografische Skizze Kindheit in Niederdorla (um 1616-1628) Ausbildung bei Heinrich Schütz (1628-1633) Orgelstudium in Hamburg (1633-1637) Organist in Dresden und Nykøbing (1637–1655) Organist und Organisator in Hamburg (1655-1674) Vokalwerke mit obligaten Instrumenten Auffindung geeigneter Vorlagen: die Texte Sammlung inspirierender Stoffe: die Erfindungsgabe Beachtung akustischer Bedingungen: die Aufführungsorte Einrichtung der generellen Gestalt: die Form Formtabelle Einsatz erlernter Gesangstile: die Melodik Zusammenführung ungleicher Klänge: die Harmonik Beteiligung obligater Instrumente: die Instrumentierung Erstellung textlicher Bezüge: Deklamation und Figuren Dissonanzfiguren Satzfiguren Redefiguren Bildfiguren (Hypotyposis) Nutzung idealer Umstände: die Aufführungsbedingungen Die Continuolieder Einfluss der Hamburger Liederschule Philipp von Zesen Vorlagen und Kompositionsanlässe Die musikalische Gestalt der Lieder Ergebnisse Abbildungsnachweis Literaturverzeichnis Matthias Weckman: Bibliografie Autografe Quellen der musikalischen Werke (ohne Autografe) Quellen zur Biografie Sekundärliteratur Zur Musikgeschichte Hamburgs im 17. Jahrhundert Quellen Sekundärliteratur Literatur zu weiteren Themenbereichen Quellen Sekundärliteratur Lexika und Hilfsmittel: Editionen Sammlungen Vokalwerke Werke für Tasteninstrumente Kammersonaten Gemischte Sammlungen Vokalwerke Clavierwerke Sonstige Werkverzeichnis Matthias Weckman Vokalkompositionen Vokalwerke mit obligaten Instrumenten Continuolieder Kammermusik Musik für Tasteninstrumente Freie Clavierwerke

Die Quellen zur hansischen Geschichte sind in ihren Gattungen besonders vielfältig. Sie reichen von den städtischen Chroniken, die sich neben und aus den älteren kirchlichen und fürstlichen Chroniken entwickelten, über Herrscherprivilegien für Kaufleute und Städte bis hin zu den ganzen inner- und zwischenstädtischen Schriftlichkeiten der Städte des Hanseraums. Die Bearbeiter dieses Bandes haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Vielfalt der hansischen Quellen zur Anschauung zu bringen und dabei auch unschriftliche Quellen (Realien) nicht auszuschließen. Die ausgewählten Beispiele sind nach Gattungen geordnet und mit quellenkundlichen Einführungen versehen.

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