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Marxistische Kritik an Intersektionalitätsforschung

معرفی کتاب «Marxistische Kritik an Intersektionalitätsforschung» نوشتهٔ Rojda Uruk، منتشرشده توسط نشر Springer VS در سال 2024. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Während Anfang des 20. Jahrhunderts gesellschaftliche Ungleichheitsstrukturen vor allem durch marxistische Ansätze erklärt wurden und damit ein Objektivitätsanspruch einherging, bestimmen heute vor allem individualisierte Mikroanalysen die sozialwissenschaftliche Perspektive, die Ungleichheiten zwischen Individuen suchen und einen Subjektivitätsanspruch zentrieren. Marxismus und Intersektionalität scheinen manchen aktuell unvereinbar. Demgegenüber wird in diesem Buch gezeigt, dass die Intersektionalitätsforschung erst in Abgrenzung zum Marxismus entstehen konnte und sich daher die Differenzierungslinien beider in Theorie, Methodologie und Methode der Intersektionalität bis heute wiederfinden lassen. Deutlich wird, dass der Marxismus sich zwar mit der Intersektionalität (erneut) mit idealistischen Erklärungsversuchen gesellschaftlicher (Nicht-)Zusammenhänge konfrontiert sieht, seine Aktualität als Kritik aller Ungleicheitsverhältnisse aber nicht eingebüßt hat. Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 2 Marxismus 2.1 Historisch-dialektischer Materialismus und Analyse 2.1.1 Klasse 2.1.2 Geschlecht 2.1.3 ‚Rasse‘ 2.2 Zusammenfassung 3 Theoretische Vorläufer der Intersektionalitätsforschung 3.1 Der Siegeszug postmoderner Sozialwissenschaft 3.1.1 Ökonomisch-Politische Entwicklungen nach dem Zweiten Weltkrieg und die studentische Linke des Globalen Norden 3.1.2 Poststrukturalistischer Methodenbruch 3.2 Antirassistische und feministische Kritik 4 Aktivistische Ursprünge und Akademisierung der Intersektionalität 5 Intersektionaler Blick und Methode 5.1 Kategorien 5.2 Analyse-Ebenen 5.3 Mehrebenen-Analyse nach Winker und Degele 6 Der Zusammenhang von Klasse, ‚Rasse‘ und Geschlecht 7 Schluss Literaturverzeichnis
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