Marias Lied In Luthers Deutung: Der Kommentar Zum Magnifikat (lk 1, 46b-55) Aus Den Jahren 1520/21 (spatmittelalter, Humanismus, Reformation / Studies In The La) (german Edition)
معرفی کتاب «Marias Lied In Luthers Deutung: Der Kommentar Zum Magnifikat (lk 1, 46b-55) Aus Den Jahren 1520/21 (spatmittelalter, Humanismus, Reformation / Studies In The La) (german Edition)» نوشتهٔ Christoph Burger، منتشرشده توسط نشر Mohr Siebeck GmbH & Co. KG در سال 2007. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Martin Luthers Übersetzung und Deutung des Magnifikat ist ein hervorragendes Beispiel der Bemühungen von spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Theologen, Ergebnisse der akademischen Arbeit für ein breiteres Publikum darzustellen. Im Vergleich mit Auslegungen von Lukas 1 bei Müntzer und Zwingli arbeitet Christoph Burger die Akzentsetzung Luthers deutlich heraus. Für Luther steht im Zentrum von Marias Lobgesang die Polemik gegen menschlichen Selbstruhm, vor dem ja auch Jeremia 9, 23 und 24 (Zählung der Vulgata) warnt. Maria legt in ihrem Lobgesang auf vorbildliche Weise Zeugnis dafür ab, wie Gott als der Allerhöchste wirkungsvoll 'in die Tiefe' sehe und erhöhe. Maria spricht über Gottes Handeln an ihr selbst (Lk 1, 46b-49), über seine Art, zugunsten der Niedrigen gegen Hochmütige, Mächtige und Reiche zu wirken (Lk 1, 50-53), und darüber, daß er dasjenige Volk Israel, das ihm wirklich dient, annehme (Lk 1, 54-55). Gottes Wirken mit seiner 'rechten Hand' sehe freilich nur, wer Gott vertraue. Wer sich hochmütig selbst zuschreibt, was Gottes Gabe ist, verweigert Gott Glauben und Lob. Maria gilt es nicht als eine vorbildlich Demütige es zu ehren, sondern als Beispiel für die Zuwendung Gottes zu einem unansehnlichen Menschen. Als Fürstenspiegel gelesen, prägt das Magnifikat die Bedeutung der Ehrfurcht vor Gott ein. Cover Titel Vorwort Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung 1.1. Luther als Exeget der vorkritischen Phase 1.2. Nur mit den Augen des Glaubens ist zu erkennen, wie Gott im Verborgenen tätig ist 1.3. Medizinischer Kenntnisstand und theologische Aussage 1.4. Differenzen in der Anschauung vom Wert des menschlichen Lebens zwischen Luthers Zeit und der Gegenwart 1.5. Einordnung von Luthers Schrift in ihren historischen Kontext: Die Situation des Autors Luther zu dieser Zeit 1.6. Der Adressat des Widmungsbriefs und des Schlußworts, Herzog Johann Friedrich von Sachsen 1.7. Die ‚Einfältigen‘ als Adressaten des Hauptteils von Luthers Schrift 1.8. Der Aufbau der Schrift im Überblick 1.9. Huldrych Zwingli und Thomas Müntzer über das erste Kapitel des Lukasevangeliums 1.10. Luthers Kommentar zum Magnifikat – eine Brücke zwischen der römisch-katholischen und den evangelisch-lutherischen Kirchen? 1.11. Zur Benutzung dieses Kommentars 2. Kommentar 2.1. Der Widmungsbrief (StuA 1, 314, 2–316, 11) 2.2. Die Gesamtübertragung (StuA 1, 316, 12–30) 2.3. Die Vorrede (StuA 1, 317, 1–319, 32) 2.4. Lk 1, 46b: „Meine Seele erhebt Gott, den Herrn“ (StuA 1, 319, 33–325, 26) 2.4.1. „Meine Seele“ (StuA 1, 320, 10–323, 5) 2.4.2. „Magnificat“ (StuA 1, 323, 7–324, 32) 2.4.3. Zwei gefährdete Menschengruppen 2.4.3.1. Menschen, die Gott nur dann und nur so lange loben, wie die Güte Gottes sich darin äußert, daß sie Güter schenkt 2.4.3.2. Menschen, die Gott weder lieben noch loben, weil sie sich Gottes Gaben selbst anmaßen 2.4.4 „Gott, den Herrn“ (StuA 1, 324, 32–325, 26) 2.5. Lk 1, 47: „Vnd meyn Geist frewet sich yn Got meynen heyland“ (StuA 1, 325, 27–328, 33) 2.5.1. „meynen heyland“ (StuA 1, 325, 29–326, 10) 2.5.2. David als positives Gegenbeispiel für die erste der gefährdeten Gruppen von Menschen 2.5.3. Maria als positives Gegenbeispiel für die zweite der gefährdeten Gruppen von Menschen 2.5.4. Das negative Beispiel: Grobe und subtilere falsche Prediger und Heilige 2.6. Lk 1, 48: „Denn er hat angesehen die Nichtickeyt seyner magd. Dauon werden mich selig preyssen alle kinds kind“ (StuA 1, 328, 34–338, 4) 2.6.1. ‚Tapeinosis‘ darf man nicht mit ‚Demut‘ übersetzen (StuA 1, 328, 37–329, 12) 2.6.2. Das Reden von ‚humiliare‘ in der Bibel (StuA 1, 329, 13–27) 2.6.3. Marias ‚humilitas‘ ist ‚Nichtigkeit‘, ‚unansehnliches Wesen‘ (StuA 1, 329, 28–330, 12) 2.6.4. Exkurs: Maria erwirbt nicht etwa durch die Tugend der Demut Verdienst und wird dadurch zum unerreichbaren Vorbild, sondern muß gerade in ihrer Niedrigkeit und Nichtigkeit betrachtet werden (StuA 1, 330, 13–337, 25) 2.6.4.1. Abgelehntes Verhalten: Demut spielen (StuA 1, 330, 18–31) 2.6.4.2. Empfohlenes Verhalten: Wirklich bescheiden sein (StuA 1, 330, 32–331, 4) 2.6.4.3. Empfohlenes Verhalten: Rechte Demut (StuA 1, 331, 5–16) 2.6.4.4. Abgelehntes Verhalten: Falsche Demut (StuA 1, 331, 17–24) 2.6.4.5. Gott selbst verwandelt die Blickrichtung. Lebensumstände sind nicht entscheidend (StuA 1, 331, 25–42) 2.6.4.6. Weil wahre Demut mit Seligkeit belohnt wird, darf sie auf Erden ihrer selbst nicht ansichtig werden (StuA 1, 332, 1–17) 2.6.4.7. Lk 1, 48 lehrt Gott recht erkennen (StuA 1, 332, 18–33) 2.6.4.8. Hat man zuerst die Güte Gottes gelobt, dann ist es angemessen, die Güter zu loben, die er schenkt (StuA 1, 332, 34–333, 2) 2.6.4.9. Maria lehrt damit zum ersten: Jeder lobe Gott zunächst für das, was er mit ihm wirkt (StuA 1, 333, 3–15) 2.6.4.10. Exkurs innerhalb des Exkurses über Demut: Vermessene verführte Verführer verschenken vermeintlich gute Werke (StuA 1, 333, 16–32) 2.6.4.11. Rückkehr zum Hauptthema des Exkurses: Jeder lobe Gott zunächst für das, was er mit ihm wirkt (StuA 1, 333, 32–334, 4) 2.6.4.12. Maria lehrt damit zum zweiten: Jeder soll sich darum bemühen, der erste zu sein, wenn es darum geht, Gottes Güte zu loben, die sich in Werken an ihm und an anderen erweist (StuA 1, 334, 5–19) 2.6.4.13. Undankbarkeit für unerkannte Güter Gottes (StuA 1, 334, 20–335, 14) 2.6.4.14. Maria lobt Gottes An-Sehen (StuA 1, 335, 15–28) 2.6.4.15. Maria lehrt, wie wir sie ehren sollen (StuA 1, 335, 28–336, 21) 2.6.4.16. Maria recht ehren I: Anreiz zur Liebe und zum Lobe Gottes (StuA 1, 336, 22–33) 2.6.4.17. Maria recht ehren II: Furcht vor der Hoheit, die Menschen erstreben (StuA 1, 336, 34–337, 11) 2.6.4.18. Maria recht ehren III: Ziel aller Heiligenleben ist es, zum Glauben zu führen (StuA 1, 337, 12–337, 25) 2.6.5. „Omnes generationes“ (StuA 1, 337, 26–37) 2.6.6. „Makariousi“ (StuA 1, 337, 38–338, 4) 2.7. Lk 1, 49: „Den er hat mir gethan grosz ding Der do ist mechtig / vnd heylig ist sein name“ (StuA 1, 338, 5–342, 39) 2.7.1. „Den er hat mir gethan grosz ding“ (StuA 1, 338, 7–340, 23) 2.7.2. „Der do mechtig ist“ (StuA 1, 340, 24–341, 22) 2.7.3. „Vnnd heylig ist sein name“ (StuA 1, 341, 23–342, 39) 2.7.3.1. Maria heiligt Gottes Namen (StuA 1, 341, 23–342, 3) 2.7.3.2. Definitionen von ‚Name‘, ‚heilig‘, ‚Gottes Namen heiligen‘ (StuA 1, 342, 4–342, 20) 2.7.3.3. Applikation: Ehre und Lob recht gebrauchen (StuA 1, 342, 21–39) 2.8. Lk 1, 50: „Vnd seyne barmhertzickeit weret von einem geschlecht ynsz ander / Denen die yhn furchten“ (StuA 1, 343, 1–349, 30) 2.9. „Das erst werck gottis / die Barmhertzickeit“ (StuA 1, 344, 25–349, 30) Exkurs: Sich zum Recht bekennen. Recht durchsetzen 2.10. Lk 1, 51: „Das ander werck gottis / Geistliche hoffart zestoren. Er hat gewalt vbet mit seynem arm: Vnd zurstrewet die hoffertigen ym gemut yhres hertzen“ (StuA 1, 349, 31–352, 40) 2.10.1. „Er hat Gewalt vbet mit seynem arm“ (Lk 1, 51a) (StuA 1, 349, 40–351, 25) 2.10.2. „Er zustoret die hoffertig sind“ (Lk 1, 51b) (StuA 1, 351, 26–352, 9) 2.10.3. „ym gemut yhres hertzen“ (StuA 1, 352, 10–40) 2.11. Lk 1, 52a: „Das dritte werck / Nydrigen die hohen. Er hat abgesetzt die gewaltigen von yhren stuelen“ (StuA 1, 353, 1–354, 17) 2.12. Lk 1, 52b: „Das Vierd werck / Erhohung der nydrigen. Vnd er hat erhaben die nydrigen“ (StuA 1, 354, 18–31) 2.13. Lk 1, 53: „Das Funfft vnd Sechst werck. Er hat die hungrigen gesettiget mit guttern / Vnd die reichen hat er leer gelassen.“ (StuA 1, 355, 1–357, 44) 2.13.1. „die hungrigen“ (StuA 1, 355, 4–357, 14) 2.13.2. „Er hat... gesettiget mit guttern“ (StuA 1, 357, 15–32) 2.13.3. „Vnd die reichen hat er leer gelassen“ (StuA 1, 357, 33–44) 2.14. Lk 1, 54: „Er hat auffgenommen Israel seinenn diener / Nach dem er gedacht an seine barmhertzickeit“ (StuA 1, 358, 1–359, 29) 2.15. Lk 1, 55: „Vuie er gered hat zu vnsern vettern Abraham vnd seinem samen in ewickeit“ (StuA 1, 359, 30–362, 26) 2.16. Schlußwort an Herzog Johann Friedrich von Sachsen (StuA 1, 362, 27–364, 15) 2.17. Die Übersetzung des Gebets Salomos (StuA 1, 364, 16–43) und die Gebete in der Magnifikat-Auslegung 3. Charakteristika von Luthers Übersetzung und Auslegung des Magnifikat 3.1. Gottes Art, anzusehen und zu handeln 3.2. Luthers Gliederung des Magnifikat und seine besondere Akzentsetzung: Hochmütige vertrauen auf sich selbst statt auf Gott und verweigern ihm dadurch Glauben und Lob 3.3. Gottes Weise, zu erniedrigen und zu erhöhen 3.4. Maria recht ehren 3.5. Die Neubewertung der Vokabel ‚humilitas‘ 3.6. Das Magnifikat als Fürstenspiegel Quellen- und Literaturverzeichnis Bibelstellenregister Personenregister Sachregister
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