»manchmal sehr mitreißend« : Über die poetische Erfahrung gesprochener Gedichte
معرفی کتاب «»manchmal sehr mitreißend« : Über die poetische Erfahrung gesprochener Gedichte» نوشتهٔ Anja Utler، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2016. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
»...manchmal sehr mitreißend...« - so beschreibt eine Hörerin die Wirkung einer Dichterlesung: Das Erlebte lässt sich nicht erzählen. Dennoch können Rezipientenaussagen zeigen, was die Begegnung mit Lyrik ausmacht - und dass diese beim Hören am besten gelingt. Der Band bietet in Auseinandersetzung mit Sprach-, Stimm- und Lyriktheorien sowie durch Gespräche mit vier Dichtern (u.a. Olga Martynova) eine Erklärung dafür. Dabei wird deutlich: Sobald Gedichte gesprochen werden, animieren sie die Hörer zu einer explorativen Selbstansprache, die den Kern poetischer Erfahrung bildet. Ein so erweitertes theoretisches Verständnis von Lyrik ermuntert zu einer selbstbewussteren literarischen Praxis, die der eigenen Interaktion mit dem Gedicht vertraut. Inhalt I. Einige Koordinaten der Lyrikdiskussion und ein Vorschlag zu ihrer Verschiebung 1. Vom Sekundären zum Eigentlichen: Das gesprochene Gedicht und seine Resonanzen 2. Vom ›verehrungsvollen Lauschen‹ zur aktiven Bezugnahme: Gedicht und Hörer steuern sich an 3. Vom ›Gemeinten‹ zu sonderbarer Verständlichkeit: Die (unterlaufenen) Erwartungen an Lyrik II. Anziehungs- und Fliehkräfte: Gesprochene Gedichte vor dem Paradigma des (literarischen) Selbstgesprächs 1. Das ›Diskurselement‹ Selbstgespräch 2. Die polylogisch-interaktiven Strukturen von Lyrik und Selbstgespräch 3. Inkorporationen des Anwesenden vs. Ausdruck eigener Befindlichkeit 4. Lyrische Reaktionen auf die historischen Transformationslinien des Selbstgesprächs 5. Die lyrische Öffnung der Sprechposition III. Vom Zauberspruch zur poietischen Dimension des Sprechens: Bleibt Lyrik Anrede? 1. Anreden und angeredet sein – Erweiterung und Beschneidung durch Sprache 2. Selbstformung, Weltformung, Zauberspruch – Das poietische Sprachverständnis 3. Von der Assoziation zum Respons auf Stimme und gesprochenes Wort IV. Die Sinnsphären des ›inneren Sprechens‹: Von der Alltäglichkeit lyrischer Rede 1. Nur weil etwas fehlt, kann ein Ganzes entstehen – Die Bedeutung der Lücke 2. Etwas = x, = etwas x? Prädikative Aktivität und das Einschießen von sprachabweisendem Überschuss 3. Hören, inkorporieren, Neues produzieren 4. Schwierigkeiten – Die tröstliche Absage der Lyrik an das Phantasma durchgreifender sprachlicher Erfassung 5. »abtragen von Schichten« – De-Sedimentierungen beim Hören von Lyrik V. Die Perspektiven der Produzenten: Vier Gespräche 1. Gespräch zwischen Mila Haugová, Walter Koschmal und Anja Utler, 14.12.2012 2. Gespräch mit Lidija Dimkovska, 14.06.2013 3. Gespräch mit Olga Martynova, 28.06.2013 4. Gespräch mit Barbara Köhler, 12.07.2013 Anhang Setting, Fragebögen, kritische Evaluation der Vorgehensweise Literaturverzeichnis Kurzvorstellung der beteiligten Autorinnen und Autoren Dank »...manchmal sehr mitreißend...« - so beschreibt eine Hörerin die Wirkung einer Dichterlesung: Das Erlebte lässt sich nicht erzählen. Dennoch können Rezipientenaussagen zeigen, was die Begegnung mit Lyrik ausmacht - und dass diese beim Hören am besten gelingt. Der Band bietet in Auseinandersetzung mit Sprach-, Stimm- und Lyriktheorien sowie durch Gespräche mit vier Dichtern (u.a. Olga Martynova) eine Erklärung dafür. Dabei wird deutlich: Sobald Gedichte gesprochen werden, animieren sie die Hörer zu einer explorativen Selbstansprache, die den Kern poetischer Erfahrung bildet. Ein so erweitertes theoretisches Verständnis von Lyrik ermuntert zu einer selbstbewussteren literarischen Praxis, die der eigenen Interaktion mit dem Gedicht vertraut. Lyrik,Stimme,Performativität,Rezeptionsästhetik,Literatur,Allgemeine Literaturwissenschaft,Sound Studies,Literaturwissenschaft,Selbstgespräch,Klang,Poetry,Voice,Performativity,Aesthetics of Reception,Literature,General Literature Studies,Literary Studies,Soliloquy,Sound " ... Manchmal sehr mitreissend ..." so beschreibt eine Hörerin die Wirkung einer Dichterlesung: Das Erlebte lässt sich nicht erzählen. Dennoch können Rezipientenaussagen zeigen, was die Begegnung mit Lyrik ausmacht und dass diese beim Hören am besten gelingt. Der Band bietet in Auseinandersetzung mit Sprach-, Stimm- und Lyriktheorien sowie durch Gespräche mit vier Dichtern (u.a. Olga Martynova) eine Erklärung dafür. Dabei wird deutlich: Sobald Gedichte gesprochen werden, animieren sie die Hörer zu einer explorativen Selbstansprache, die den Kern poetischer Erfahrung bildet. Ein so erweitertes theoretisches Verständnis von Lyrik ermuntert zu einer selbstbewussteren literarischen Praxis, die der eigenen Interaktion mit dem Gedicht vertraut »A convincing and valuable addition to the recent boom in studies on the lyric, especially in its insistence on the importance of difficult, inexplicable, individual experience of poems as they are spoken, heard, and allowed to fade.«Hannah V. Eldridge, Monatshefte, 110/1 (2018)O-Ton: »Keine Performance ohne Rezipierende« - Anja Utler im Interview mit lyrikline am 09.03.2016.Besprochen in:Die Literatur, 17 (2016) " ... manchmal sehr mitreißend ..."--So beschreibt eine Hörerin die Wirkung einer Dichterlesung: Das Erlebte lässt sich nicht erzählen. Dennoch können Rezipientenaussagen zeigen, was die Begegnung mit Lyrik ausmacht - und dass diese beim Hören am besten gel What do we hear when we listen to poems? Focusing on the side of the listener allows for a more profound and open understanding of this form of language and speaking.
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