Männlichkeiten in der Frühmoderne: Körper, Gesundheit und Krankheit (1500–1850)
معرفی کتاب «Männlichkeiten in der Frühmoderne: Körper, Gesundheit und Krankheit (1500–1850)» نوشتهٔ Martin Dinges, Pierre Pfütsch (eds.)، منتشرشده توسط نشر BWV Berliner Wissenschafts-Verlag. in Franz Steiner Verlag GmbH در سال 2020. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Ist bereits in der Frühen Neuzeit eine Dichotomie der Geschlechter bezüglich ihrer Gesundheit erkennbar? Lässt sich ein spezifisch männlicher Gesundheitshabitus feststellen? Und wie entwickelte sich dieser zwischen 1500 und 1850? Die Autorinnen und Autoren rekonstruieren das Verhältnis von Männlichkeit und Gesundheit in dieser Epoche und gehen nach einem großen Forschungsüberblick durch intersektionale Zugänge in Bezug auf Stand, Profession, Lebensalter, Religion, "Behinderung" und Sexualität der Frage nach einem besonderen männlichen Gesundheitsverhalten nach. Die Beiträge bieten eine quellenbasierte Analyse der je vorherrschenden Körperpraktiken und Wissensbestände von Bauern, Handwerkern, Söldnern, Offizieren, verarmten Städtern, Impotenten, verurteilten Mördern, Stummen, Zwergwüchsigen, Gelehrten, pietistischen Predigern, jüdischen Patienten, Adeligen und Karl VI. Inhaltsverzeichnis Männlichkeiten in der Frühmoderne. Körper, Gesundheit und Krankheit (1500–1850). Stand der Forschung und Einleitung (Martin Dinges) Körperkonzepte und Sexualität ‚Natürliche‘ Narren, verrückte Hidalgos und Hypochonder. Der kranke Mann als Witzfigur in der Literatur der Vormoderne (Gregor Schuhen) ‚Schöne Diebe‘ und ‚starke Mörder‘. Fremde und eigene Männlichkeit(en) im Tagebuch des Nürnberger Gefangenenseelsorgers Johann Hagendorn (1605–1620) (Andrea Bendlage) Gesunde Männlichkeit und männliche Gesundheit. Perspektiven der Körperbildung im frühpädagogischen Diskurs der Spätaufklärung (Sylvia Wehren) Impotente Männer im frühneuzeitlichen Spanien. Tabu, Geheimhaltung oder offene Kommunikation? (Carolin Schmitz) „Montag in einer Frau“. Sexualität und Krankheit im Tagebuch des Johann Friedrich Carl Paris (1788–1836) (Kim Kristin Breitmoser) Bauern und Handwerker „Handthierungen“ in der Frühen Neuzeit. Last, Lust oder Weg zum Heil? (Paul Münch) Die verlorene Ehre des Augustin Güntzer (1596–1657?) Männlichkeit, Krankheit und Handwerkerehre bei einem elsässischen Kannengießer des 17. Jahrhunderts (Fabian Brändle) „Ich armer schwacher vndt vormatteter Man“. Zum Krankheitsverständnis in frühneuzeitlichen Bittgesuchen zur Aufnahme in das Dresdner Jakobsspital (Alexandra-Kathrin Stanislaw-Kemenah) Gebildete Oberschicht Gesunde und versehrte Körper im Dreißigjährigen Krieg. Praktiken und Diskurse von Gesundheit und Krankheit in ausgewählten Selbstzeugnissen (Sandra Müller) Der „verwundete“ Soldat, der sorgende Familienvater und der „nervöse“ Kulturmensch. Der Umgang mit Krankheit in Tagebüchern aus der gebildeten Oberschicht (ca. 1770–1830) (Andreas Weigl) Von Gelehrten und Athleten. Männlichkeit und Diätetik im Werk von Karl Wilhelm Ideler (1795–1860) (Ole Fischer) Der Körper als Komplize oder Feind?! Männliche Forschungsreisende des 19. Jahrhunderts und ihre Körperreflexionen (Susan Baumert) Standespersonen Zwischen Selbstfürsorge und Hypochondrie. Georg Ernst von Henneberg (1511–1583) im Briefwechsel mit seinem Leibarzt Thomas Erastus (1524–1583) (Sabine Arend) Ein mannhafter Kampf? François-Nicolas Baudot, Sieur Dubuisson-Aubenay (um 1590–1652) und sein Krankheits-Tagebuch (Michael Stolberg) Der geforderte kaiserliche Körper und Geist. Karl VI. und Elisabeth Christine zwischen Krankheiten, Sexualität und Frömmigkeit (Stefan Seitschek) Religion und Magie „Festmachen“. Männliche Zauberpraktiken als Präventivmedizin (B. Ann Tlusty) Geplagte Gottesmänner. Zur Wahrnehmung und Darstellung von Krankheit durch Hallesche Pietisten im Pennsylvania des 18. Jahrhunderts (Mark Häberlein) Der jüdische Mann. Frühneuzeitliche Geschlechterstereotype im christlich-jüdischen Diskurs (Robert Jütte) Krankheiten und Sterblichkeit jüdischer Jungen und Männer aus Franken im 18. und frühen 19. Jahrhundert. (K)ein Sonderfall? (Michaela Schmölz-Häberlein) Körperliche Einschränkungen Ein ganzer Mensch und Mann. Der Hofzwerg Joseph Boruwłaski (1739–1837) und seine Autobiographie (Heike Talkenberger) Aus dem Blickwinkel eines blinden Mannes. Ein Leben zwischen Selbstbestimmung und Bedürftigkeit in den Jahrzehnten um 1800 (Iris Ritzmann) Bilanz und Perspektiven Männlichkeiten. Praktiken und Diskurse zu Körper, Gesundheit und Krankheit (1500–1850) Bilanz und Perspektiven (Pierre Pfütsch) Abstracts Autorinnen und Autoren "Ist bereits in der Frühen Neuzeit eine Dichotomie der Geschlechter bezüglich ihrer Gesundheit erkennbar? Lässt sich ein spezifisch männlicher Gesundheitshabitus feststellen? Und wie entwickelte sich dieser zwischen 1500 und 1850? Die Autorinnen und Autoren rekonstruieren das Verhältnis von Männlichkeit und Gesundheit in dieser Epoche und gehen nach einem grossen Forschungsüberblick durch intersektionale Zugänge in Bezug auf Stand, Profession, Lebensalter, Religion, 'Behinderung' und Sexualität der Frage nach einem besonderen männlichen Gesundheitsverhalten nach. Die Beiträge bieten eine quellenbasierte Analyse der je vorherrschenden Körperpraktiken und Wissensbestände von Bauern, Handwerkern, Söldnern, Offizieren, verarmten Städtern, Impotenten, verurteilten Mördern, Stummen, Zwergwüchsigen, Gelehrten, pietistischen Predigern, jüdischen Patienten, Adeligen und Karl VI"--Publisher's web site
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