Mädchen auf ihrem Weg in die Jugendhilfe : Intersektionale Wirkprozesse im Lebensverlauf
معرفی کتاب «Mädchen auf ihrem Weg in die Jugendhilfe : Intersektionale Wirkprozesse im Lebensverlauf» نوشتهٔ Nicole von Langsdorff، منتشرشده توسط نشر Budrich UniPress. ein Imprint von Budrich Academic Press GmbH در سال 2012. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Welches Verhältnis besteht zwischen gesellschaftsstrukturellen Konstellationen und der Entstehung sowie Bearbeitung von jugendhilferelevanten Konfliktlagen bei Mädchen und ihren Familien? Wie verläuft der Zugang zur Jugendhilfe und welche Rolle spielt dabei die Migrationsgeschichte? Die Autorin beantwortet diese Fragen, indem sie sich theoretisch sowie methodisch an mehreren Schnittstellen verortet. Zum einen spiegeln sich gesellschaftlich wirkende und sich überschneidende Differenzkategorien im biografischen Verlauf wider. Zum anderen wird die Kategorie Geschlecht im Feld der Jugendhilfe relevant. Darüber hinaus sind auch gesellschaftstheoretische Erkenntnisse der Migrationsforschung im Jugendhilfekontext von Bedeutung. Nicole von Langsdorff formuliert in ihrem Buch Anknüpfungspunkte für die Soziale Arbeit. Dabei wird deutlich, dass im Fallverstehen neben den Deutungs- und Bewältigungsmustern der Subjekte auch der Blick auf die existentiellen Bedingungen sowie kernstrukturelle Gesellschaftsbedingungen gerichtet werden sollte. Cover Mädchen auf ihrem Weg in die Jugendhilfe Inhaltsverzeichnis Danke Einleitung 1. Mädchen (mit Migrationsgeschichte) in den Hilfen zur Erziehung (HzE) 1.1. Geschlechterverteilung in den HzE 1.2. Mädchen mit Migrationsgeschichte in den HzE 1.2.1. Auslöser von HzE vor dem Hintergrund stereotyper Geschlechterkonstruktionen 1.2.2. Interkulturelle Öffnung Sozialer Dienste und interkulturelle Kompetenz 1.2.3. Ethnisierende Wahrnehmungen bei Fachkräften der Sozialen Arbeit 1.3. Die Sichtweise der Adressatinnen 2. Gesellschaftliche Widersprüche im Kontext intersektionaler Strukturkategorien 2.1. Intersektionale Zusammenhänge gesellschaftlicher Strukturkategorien 2.2. Symbolische Reproduktion der sozioökonomischen Verhältnisse (Repräsentationen, Diskurse) 2.3. Habitus 2.4. Habitus im Migrationszusammenhang 3. Methodische Anlage 3.1. Fallauswahl und Erhebungsprozess 3.2. Mehrebenenanalyse der Intersektionalität 3.2.1. Ausgangspunkt der Analyse: Habitus, soziale Praxen, Identitätskonstruktionen 3.2.2. Diskurse als theoretische Grundlegung von Theorien zur Repräsentation 3.2.3. Subjekte als HerstellerInnen und ReproduzentInnen gesellschaftlicher Strukturen 3.2.4. Modell von Verweisungszusammenhängen 3.2.5. Analyseschritte 4. Fallrekonstruktionen 4.1. Edita, 17 Jahre - Ressourcenmobilisierung in der Mehrheitsgesellschaft 4.1.1. Interviewsituation 4.1.2. Der biografische Verlauf 4.1.3. Identitätskonstruktionen und soziale Praxen im Kontext des Habitus 4.1.4. Bezüge zu symbolischen Repräsentationen 4.1.5. Bezüge zu sozialen Strukturen 4.1.6. Edita - Verweisungszusammenhänge von Differenzkategorien auf drei Ebenen 4.2. Leyla, 17 Jahre - Pendelbewegungen als Modus der Anerkennung 4.2.1. Interviewsituation 4.2.2. Der biografische Verlauf 4.2.3. Identitätskonstruktionen und soziale Praxen im Kontext des Habitus 4.2.4. Bezüge zu symbolischen Repräsentationen 4.2.5. Bezüge zu sozialen Strukturen 4.2.6. Leyla – Verweisungszusammenhänge von Differenzkategorien auf drei Ebenen 4.3. Alexa, 14 Jahre – verzögerte Unterstützung im Kontext von Privatheit 4.3.1. Interviewsituation 4.3.2. Der biografische Verlauf 4.3.3. Identitätskonstruktionen und soziale Praxen im Kontext des Habitus 4.3.4. Bezüge zu symbolischen Repräsentationen 4.3.5. Bezüge zu sozialen Strukturen 4.3.6. Alexa – Verweisungszusammenhänge von Differenzkategorien auf drei Ebenen 5. Theoretisierung: Soziolstrukturelle und soziokulturelle Konstellationen auf dem Weg in die Jugendhilfe 5.1. Dimensionen zur Konfliktentstehung im Kontext von Klasse, Geschlechterverhältnissen und Migration 5.1.1. Bedeutung der Migrationsgeschichte 5.1.2. Migration als Problemlösungsversuch 5.1.3. Entstehung neuer Abhängigkeiten 5.1.4. Fremdheitserfahrungen 5.1.5. Manifestierung der Fremdheitserfahrungen 5.2. Bewältigung der Konflikte im Kontext von Klasse, Geschlechterverhältnissen und Migration 5.3. Zugangswege zur Jugendhilfe im Kontext von Klasse, Geschlechterverhältnissen und Migration 5.4. Differenzkategorie Körper und Alter als Elemente für soziale Ausschließung 5.4.1. Verringerung sozialer Teilhabe auf der Ebene kulturell symbolischer Normalitätsdefinitionen 5.4.2. Zuweisungen von Sorgearbeit – Vorenthaltung der Bedürfnisartikulation 5.5. Bewältigung der Konflikte im Kontext der Differenzkategorien Körper und Alter 5.5.1. Angst vor Verlust sozialer Ressourcen 5.5.2. Last der Entscheidung zwischen Pflichterfüllung und Ablenkung 5.5.3. Entlastung öffentlicher Institutionen von Verantwortungszuschreibungen 5.5.4. Aktivierung familialer Ressourcen trotz massiver Enttäuschungen 5.6. Zugang zur Jugendhilfe im Kontext der Differenzkategorien Körper und Alter 5.6.1. Kontaktaufnahme ohne weitere Angebote 5.6.2. Familie als Zugangshilfe zum Jugendamt 5.6.3. Wohngruppe als Entlastung 5.6.4. Reduktion der sozialen Kontakte 5.7. Zusammenfassung 5.7.1. Zusammenfassung - Entstehung der Konflikte 5.7.2. Zusammenfassung - Bewältigung der Konflikte 5.7.3. Zusammenfassung - Zugang zur Jugendhilfe 6. Zusammenfassung und Einordnung der Ergebnisse 7. Aufgaben für die Jugendhilfe 7.1. Niedrigschwelligkeit als Zugangsmöglichkeit zur Jugendhilfe 7.2. Intersektionale Ausschlussprozesse im Kontext von Biographie verstehen 7.3. Beziehungsangebote im Kontext sozialer Ausschließung herstellen 7.4. Die Bedeutung von Intersektionalität im Beratungsprozess 7.5. Ausgestaltungsmöglichkeiten des Familienbezuges im Beratungsprozess Literaturverzeichnis Abkürzungsverzeichnis Transkriptionszeichen
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