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Macht aus Liebe: Zur Rekonstruktion einer lutherischen politischen Ethik (Theologische Bibliothek Topelmann, 149) (German Edition)

معرفی کتاب «Macht aus Liebe: Zur Rekonstruktion einer lutherischen politischen Ethik (Theologische Bibliothek Topelmann, 149) (German Edition)» نوشتهٔ Svend Andersen، منتشرشده توسط نشر Saur در سال 2017. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Das Verhältnis von Religion und Politik hat in den letzten Jahren erneut Aktualität erlangt. Für die religiösen Traditionen bedeutet dies, ihre jeweilige Stellung zum politischen Leben zu reflektieren. Kann ein Gläubiger sich überhaupt politisch engagieren? Muss er versuchen, seine Glaubenssätze und Lebensweise der ganzen Gesellschaft aufzuzwingen? Das vorliegende Buch enthält eine Selbstreflexion des lutherischen Glaubens in Bezug auf die Politik. Luther betrachtet politische Herrschaft als von Gott eingesetzte Ordnung. Ein Christ ist berufen, Nächstenliebe auch im politischen Bereich zu praktizieren. Lutherisch gesehen beruht Politik auf der Umsetzung von Liebe in Macht. Lässt sich dieser Gedanke in der heutigen Welt verteidigen?

Kann es so etwas wie eine gegenwärtige lutherische politische Ethik geben? Ausgehend von dieser Fragestellung versucht der Autor, eine solche zu rekonstruieren. Zunächst wird Luthers eigene Theologie des Politischen dargestellt. Aus dieser Perspektive drängt die im Glauben begründete Nächstenliebe den Christen dazu, die politische Ordnung zum Nutzen seiner Mitmenschen zu gebrauchen. Dadurch entspricht er dem schöpfungsgegebenen Sinn der politischen Ordnung: das Menschenleben zu schützen und zu fördern. In diesem Sinne gibt es nach Luther eine politische Nächstenliebe, eine Ausübung von Macht aus Liebe.
Diesen Grundgedanken gilt es, aus dem traditionalen Denken des 16. Jahrhunderts in das Zeitalter der Demokratie zu übertragen. Dabei wird als Übergang die politische Philosophie Immanuel Kants dargestellt. Daran schließen sich Analysen von lutherischen Theologien an, die sich mit der beginnenden Demokratie auseinandergesetzt haben. Als maßgebliche Vertreter werden hier der dänische Theologe Hans L. Martensen und Ernst Troeltsch in den Blick genommen.
Abschließend wird gefragt, welche Formen politisch-philosophischen Denkens der Gegenwart einer lutherischen Ethik entsprechen. Antworten darauf gibt die Analyse der politischen Theorien von John Rawls und Jürgen Habermas.

Kann es so etwas wie eine gegenwärtige lutherische politische Ethik geben? Ausgehend von dieser Fragestellung versucht der Autor, eine solche zu rekonstruieren. Zunächst wird Luthers eigene Theologie des Politischen dargestellt. Aus dieser Perspektive drängt die im Glauben begründete Nächstenliebe den Christen dazu, die politische Ordnung zum Nutzen seiner Mitmenschen zu gebrauchen. Dadurch entspricht er dem schöpfungsgegebenen Sinn der politischen Ordnung: das Menschenleben zu schützen und zu fördern. In diesem Sinne gibt es nach Luther eine politische Nächstenliebe, eine Ausübung von Macht aus Liebe. Diesen Grundgedanken gilt es, aus dem traditionalen Denken des 16. Jahrhunderts in das Zeitalter der Demokratie zu übertragen. Dabei wird als Übergang die politische Philosophie Immanuel Kants dargestellt. Daran schließen sich Analysen von lutherischen Theologien an, die sich mit der beginnenden Demokratie auseinandergesetzt haben. Als maßgebliche Vertreter werden hier der dänische Theologe Hans L. Martensen und Ernst Troeltsch in den Blick genommen. Abschließend wird gefragt, welche Formen politisch-philosophischen Denkens der Gegenwart einer lutherischen Ethik entsprechen. Antworten darauf gibt die Analyse der politischen Theorien von John Rawls und Jürgen Habermas. Das Verhaltnis von Religion und Politik hat in den letzten Jahren erneut Aktualitat erlangt. Fur die religiosen Traditionen bedeutet dies, ihre jeweilige Stellung zum politischen Leben zu reflektieren. Kann ein Glaubiger sich uberhaupt politisch engagieren? Muss er versuchen, seine Glaubenssatze und Lebensweise der ganzen Gesellschaft aufzuzwingen? Das vorliegende Buch enthalt eine Selbstreflexion des lutherischen Glaubens in Bezug auf die Politik. Luther betrachtet politische Herrschaft als von Gott eingesetzte Ordnung. Ein Christ ist berufen, Nachstenliebe auch im politischen Bereich zu praktizieren. Lutherisch gesehen beruht Politik auf der Umsetzung von Liebe in Macht. lasst sich dieser Gedanke in der heutigen Welt verteidigen? Review text: " ... dieses Buch, dessen Verdienst ohne Zweifel darin besteht, die theologische Frage nach einer politischen Ethik in großer Klarheit in die gegenwärtige Diskussion einzubringen."Michael Coors in: Theologische Literaturzeitung 2/2011 Frontmatter Inhalt Einleitung I. Martin Luthers politische Theologie, am Leitfaden der Obrigkeitsschrift II. Lutherische Ethik und politische Moderne III. Lutherische politische Ethik im 21. Jahrhundert? Backmatter Svend Andersen. Includes Bibliographical References And Indexes.
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