Lukian von Samosata : Der Weg eines Syrers ins Römische Reich und in die europäische Geisteswelt
معرفی کتاب «Lukian von Samosata : Der Weg eines Syrers ins Römische Reich und in die europäische Geisteswelt» نوشتهٔ Heinz-Günther Nesselrath، منتشرشده توسط نشر Georg Olms Verlag. in der Nomos Verlagsgesellschaft mbH در سال 2024. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Der Redner und Satiriker Lukian von Samosata (etwa 120 – nach 180 n. Chr.) hat ein vielseitiges Werk hinterlassen (Reden, Essays, Dialoge, die zum Teil wie kurze Theaterstücke in Prosa wirken, Erzählungen), das ein lebendiges Bild von vielen Facetten der Antike (Mythologie und Götter; Phänomene der zeitgenössischen Bildung und Religion sowie ihre manchmal dubiosen Vertreter; ethische und soziale Fragen) vermittelt und seit seinen Lebzeiten stark rezipiert wurde. Das Buch möchte die thematischen und literarischen Aspekte dieses Werks vorstellen und zeigen, warum Lukian noch heute lesenswert ist und geradezu als „Botschafter der Antike“ gelten kann. Cover Vorwort 1. Lukian und seine Zeit 1.1. Ein Leben in einer (fast) perfekten Zeit: Lukians römische Umwelt im 2. Jh. n. Chr 1.2. Fragmente eines Lebens: Lukians „Biographie“ und ihre Probleme 1.2.1. Zeitgenossen, die über Lukian sprachen – und schwiegen 1.2.2. Lukians Herkunft und Geburt 1.2.3. Lukians Weg zur rhetorischen Paideia; frühe Reisen 1.2.4. Lukian und Athen 1.2.5. Diverse Aufenthaltsorte: Antiochia, Samosata, Abonuteichos 1.2.6. Spätere Jahre und Aufenthalt in Ägypten 1.3. Is there a man behind the mask(s)? Lukians personae in seinen Schriften 1.3.1. Der Autor als „Syrer“ 1.3.2. Der Autor als „Tychiades“ 1.3.3. Der Autor als „Lykinos“ 2. Lukian über seine eigene Kunst und ihre Quellen 2.1. Vom Wert oder Unwert des Neuen: „Zeuxis, oder: Antiochos“ 2.2. Lukian als „Prometheus der Redekunst“, oder: Das Neue als Provokation und Chance 2.3. Philosophische oder literarische Umorientierung? „Der doppelt Verklagte“ 2.4. „Die Wiederauferstandenen, oder: Der Fischer“: Lukians literarische Umorientierung und die Reaktion der Philosophen 3. Ein vielfältiges OEuvre: Kurzer Überblick über Lukians Werk nach Gattungen 3.1. Rhetorische Darstellungsformen: Deklamationen, Dialexeis, Prolaliai, paradoxe Enkomien, Invektiven 3.2. Der platonisch-sokratische Dialog bei Lukian und seine Adaptationen 3.3. Lukian als Erbe der attischen Komödie 3.4. Lukian als Erbe Menipps 3.5. Lukian als Erzähler 3.6. Lukian als Beobachter der eigenen Zeit 3.7. Lukian als Dichter 3.8. Zwischenfazit 4. Schwurbler, Schwindler, Scharlatane: Lukians Auseinandersetzung mit Phänomenen der zeitgenössischen Paideia 4.1. Lausige Literaten und rotzfrech-ruhmsüchtige Rhetoren 4.1.1. Zur Einführung: Die zeitgenössische Rhetorik und ihre negativen Seiten 4.1.2. Scharlatanerie in der zeitgenössischen Rhetorik 4.1.3. Ein übertriebener Attizismus 4.1.4. Langweilige Dialoge und unbedarfte Geschichtsschreibung 4.2. Gefährlich oder nur grotesk? Gottesmänner bei Lukian 4.2.1. Vom christlichen Guru zum kynischen Revoluzzer: Peregrinus Proteus 4.2.2. Ein geschäftstüchtiger Religionsstifter: Alexander Pseudomantis 4.3. Fragwürdige Philosophen 4.3.1. Vorspiel: Lukian und die Philosophen der Vergangenheit 4.3.2. Die Philosophen der Gegenwart und ihre Laster 4.3.3. Auf der Jagd nach Pseudo-Philosophen 4.3.4. Die richtige Philosophie – keine Philosophie? 4.3.5. Positive Philosophen bei Lukian? Demonax und Nigrinos 5. Götter, Schicksal und Orakel: Lukian und die metaphysische Komponente der Welt 5.1. Von alten und neuen Göttern 5.2. Die Macht des Schicksals 6. Von armen Reichen und glücklichen Armen: Lukian und die soziale Frage 7. Von Griechen und Nichtgriechen: Gegensatz und Gleichberechtigung 8. Durch unbekannte Welten bis ins Jenseits: Lukian als phantasievoller Erzähler 8.1. Geschichten aus der Welt des griechischen Romans 8.2. Schauriges aus Philosophenmund und erstaunliche Wunschphantasien normaler Athener 8.3. Phantastische Reisen zum Götterhimmel und in die Unterwelt 8.4. Weitere Ausgestaltungen des Themas „Unterwelt“ 8.5. Phantastische Reisen zu neuen Welten im Himmel und auf der Erde: Die „Wahren Geschichten“ 9. Ein viel und gern gelesener Autor: Lukians Rezeption von Galen bis Tucholsky – und darüber hinaus 9.1. Lukian in der spät(er)en Antike 9.2. Lukian in Byzanz 9.3. Lukian kommt in den Westen: Europäische Lukian-Rezeption vom 14. bis zum 18. Jh 9.4. Schwindender Ruhm und Neuentdeckung: Lukian vom 19. bis zum frühen 21. Jh 9.5. Auch eine Hommage an unseren Autor: Die (gar nicht so wenigen) Pseudo-Lucianea 10. Nachwort: Lukian – ein Botschafter der Antike für unsere heutige Zeit Literatur 1. Editionen, Kommentare, Übersetzungen 2. Forschungsliteratur Indices 1. Stellen 2. Namen- und Sachen
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