Ludwig Prandtl – Strömungsforscher und Wissenschaftsmanager: Ein unverstellter Blick auf sein Leben (German Edition)
معرفی کتاب «Ludwig Prandtl – Strömungsforscher und Wissenschaftsmanager: Ein unverstellter Blick auf sein Leben (German Edition)» نوشتهٔ Michael Eckert (auth.)، منتشرشده توسط نشر Springer-Verlag Berlin Heidelberg در سال 2017. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Ludwig Prandtl gilt als Pionier der modernen Strömungsmechanik. Seine Grenzschichttheorie überbrückte eine Jahrhunderte andauernde Kluft zwischen Theorie und Praxis auf diesem Gebiet. Prandtl hinterließ darüber hinaus bleibende Spuren in einer Fülle von ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen, von der Festigkeitslehre bis zur Erforschung der Turbulenz. Auch beim Aufbau neuer Institute machte sich Ludwig Prandtl einen Namen: Die Aerodynamische Versuchsanstalt in Göttingen, eine Vorläufer-Einrichtung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), geht auf Prandtls Initiative zurück. Zudem gründete er auch das Kaiser- Wilhelm-Institut für Strömungsforschung, das heute als Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation fortbesteht. Seine Reputation als „Vater der modernen Aerodynamik“ verschaffte Prandtl auch Einfluss bei politischen Weichenstellungen der Luftfahrtforschung - vom Deutschen Kaiserreich über die Weimarer Republik bis zum „Dritten Reich“. Im Zweiten Weltkrieg zählte er zum Kreis der Berater für die Forschungspolitik des Reichsluftfahrtministeriums. Ludwig Prandtls Korrespondenz mit Kollegen, Forschungsmanagern, Industriellen und Politikern dient dieser Biografie als wichtigste Quelle. Sie ermöglicht einen unverstellten Blick auf die engen Beziehungen zu Technik und Politik, die dieses Wissenschaftlerleben so besonders machten. Vorwort 5 Abkürzungen 9 Inhaltsverzeichnis 11 1 Kindheit, Jugend, Studium 14 1.1 Frühe Einflüsse 14 1.2 Studium 19 1.3 Promotion zwischen technischer Hochschule und Universität 25 2 Professor mit Industrieerfahrung 33 2.1 Ingenieur bei MAN 33 2.2 Berufung an die technische Hochschule in Hannover 38 2.3 Die Anfänge der Grenzschichttheorie 47 2.4 Der III. Internationale Mathematikerkongress in Heidelberg 52 2.5 Berufung an die Universität Göttingen 55 3 Auftakt in Göttingen 60 3.1 Das Institut für angewandte Mathematik und Mechanik 61 3.2 Industrielle Förderer 65 3.3 Die ersten Prandtl-Schüler 70 3.4 Wissenschaftliche Aeronautik 77 3.5 Frisch verheiratet 82 3.6 Ambitionierte Pläne 87 3.7 Experte für Flugwissenschaft 92 3.8 Die Erinnerungen des Schwagers 103 4 Der Erste Weltkrieg 106 4.1 Eine neue Modellversuchsanstalt „für Heer und Marine“ 107 4.2 Die Aerodynamik von Bomben 112 4.3 „... zur Zeit ausschließlich im Heeresinteresse“ 115 4.4 Profilmessungen 118 4.5 Die Tragflügeltheorie 124 4.6 Pläne für einen Überschallwindkanal 131 4.7 Kavitationsforschung 133 5 Eine neue Lebensaufgabe 136 5.1 Vom Krieg zum Frieden 137 5.2 Amerikanische Beziehungen 139 5.3 Testfall: Segelflug 145 5.4 Göttingen oder München? 149 5.5 Die technische Mechanik im Fokus nationaler und internationaler Bemühungen 156 5.6 Von der Hydraulik zur Turbulenz 162 5.7 Zurück zu den Grundlagen 169 6 Experten 174 6.1 Eine Vorlesung in England 175 6.2 Der Mischungswegansatz 180 6.3 Expertenstreit 184 6.4 Der Deutsche Forschungsrat für Luftfahrt 187 6.5 Experten auf Reisen 190 6.6 Prandtls Reich 195 6.7 Fortschritte bei der Turbulenzforschung 200 6.8 Rivalität mit Kármán 202 6.9 Konsolidierung einer Forschungstradition 209 6.10 Krisenjahre 212 7 „Politisch ist Prof. Prandtl vollkommen uninteressiert ...“ 216 7.1 Der Verzicht auf die Leitung des Universitätsinstituts 217 7.2 Politische Querelen am KWI für Strömungsforschung 222 7.3 Mittelberg 229 7.4 Im Sog der nationalsozialistischen Aufrüstung 231 7.5 Hochgeschwindigkeitsaerodynamik und Politik 241 7.6 Nominierung für den Nobelpreis und ein Ehrendoktor 249 7.7 Vorbereitungen für einen Kongress 252 7.8 Das Turbulenz-Symposium 255 7.9 Deutsch-amerikanische Beziehungen 258 7.10 Die Nähe zur Macht: der Fall Heisenberg 264 7.11 Propaganda 267 8 Der Zweite Weltkrieg 273 8.1 Neue Prioritäten 274 8.2 „... das Leben geht weiter, also arbeiten wir“ 281 8.3 Reise nach Rumänien 282 8.4 Eingaben und Denkschriften 283 8.5 Die „Forschungsführung“ 289 8.6 Auf dem Weg zum „erhofften Endsieg“ 297 8.7 Turbulenzforschung für den Krieg 303 8.8 Turbulenzforschung trotz Krieg 308 8.9 Vorbereitung auf den Frieden 312 9 Die letzten Jahre 316 9.1 Sieger und Besiegte 316 9.2 Göttinger Monographien und FIAT-Berichte 320 9.3 Vom Kaiser-Wilhelm-Institut zum Max-Planck-Institut für Strömungsforschung 325 9.4 Entnazifizierung und Vergangenheitsbewältigung 331 9.5 Eine angemessene Friedensbeschäftigung 335 9.6 Meteorologische Strömungsforschung 339 9.7 Ein „Führer durch die Strömungslehre“ 343 9.8 Am Abend des Lebens 346 10 Was bleibt 352 10.1 Die Prandtl-Zahl 352 10.2 Turbulenzmodelle 354 10.3 Die asymptotische Grenzschichttheorie 357 10.4 Das Prandtlsche Staurohr 359 10.5 Windkanäle „Göttinger Bauart“ 361 10.6 Die institutionelle Hinterlassenschaft 364 10.7 Die Verantwortung des Wissenschaftlers 368 10.8 Symbolisches Kapital und Traditionspflege 372 Verzeichnis der Archive 376 Abbildungen 378 Literatur 380 Personen- und Sachverzeichnis 408 Ludwig Prandtl gilt als Pionier der modernen Strömungsmechanik. Seine Grenzschichttheorie überbrückte eine Jahrhunderte andauernde Kluft zwischen Theorie und Praxis auf diesem Gebiet. Prandtl hinterließ darüber hinaus bleibende Spuren in einer Fülle von ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen, von der Festigkeitslehre bis zur Erforschung der Turbulenz. Auch beim Aufbau neuer Institute machte sich Ludwig Prandtl einen Namen: Die Aerodynamische Versuchsanstalt in Göttingen, eine Vorläufer-Einrichtung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), geht auf Prandtls Initiative zurück. Zudem gründete er auch das Kaiser-Wilhelm-Institut für Strömungsforschung, das heute als Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation fortbesteht. Seine Reputation als „Vater der modernen Aerodynamik" verschaffte Prandtl auch Einfluss bei politischen Weichenstellungen der Luftfahrtforschung - vom Deutschen Kaiserreich über die Weimarer Republik bis zum „Dritten Reich". Im Zweiten Weltkrieg zählte er zum Kreis der Berater für die Forschungspolitik des Reichsluftfahrtministeriums. Ludwig Prandtls Korrespondenz mit Kollegen, Forschungsmanagern, Industriellen und Politikern dient dieser Biografie als wichtigste Quelle. Sie ermöglicht einen unverstellten Blick auf die engen Beziehungen zu Technik und Politik, die dieses Wissenschaftlerleben so besonders machten. Der Autor Michael Eckert, geb. 1949, hat nach dem Studium der Physik die Wissenschafts- und Technikgeschichte am Forschungsinstitut des Deutschen Museums zu seinem Beruf gemacht. Er hat zahlreiche Artikel und Bücher vorwiegend aus der neueren Physikgeschichte veröffentlicht. Zu seinen Schwerpunktthemen zählen die Geschichte der Atom- und Quantenphysik und die Entwicklung der Strömungsmechanik Front Matter....Pages I-XIII Kindheit, Jugend, Studium....Pages 1-19 Professor mit Industrieerfahrung....Pages 21-47 Auftakt in Göttingen....Pages 49-94 Der Erste Weltkrieg....Pages 95-124 Eine neue Lebensaufgabe....Pages 125-162 Experten....Pages 163-204 „Politisch ist Prof. Prandtl vollkommen uninteressiert ...“....Pages 205-261 Der Zweite Weltkrieg....Pages 263-305 Die letzten Jahre....Pages 307-342 Was bleibt....Pages 343-366 Back Matter....Pages 367-412 Seine Reputation als "Vater der modernen Aerodynamik" verschaffte Prandtl auch Einfluss bei politischen Weichenstellungen der Luftfahrtforschung - vom Deutschen Kaiserreich uber die Weimarer Republik bis zum "Dritten Reich".
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