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لودویگ کلاگس و پدیدارشناسی نوین

Ludwig Klages und die Neue Phänomenologie

معرفی کتاب «لودویگ کلاگس و پدیدارشناسی نوین» (با عنوان لاتین Ludwig Klages und die Neue Phänomenologie) نوشتهٔ Michael Großheim (editor), Damir Smiljanić (editor)، منتشرشده توسط نشر Alber در سال 2024. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Der Band soll neue Perspektiven auf das Werk von Ludwig Klages eröffnen und gleichzeitig einen Beitrag zur Vorgeschichte der Neuen Phänomenologie als einer der wichtigsten Strömungen der Gegenwartsphilosophie leisten. Die Grundprobleme der Klages’schen Philosophie werden in Beziehung zu neuphänomenologischen Topoi gesetzt (Atmosphären, pathische Wahrnehmung, Kritik des Reduktionismus usw.). Die Interpretation Klages’scher Texte erfolgt mit der nötigen kritischen Distanz zu einer Klages-Vergötterung oder -Verteufelung, die sonst seine Rezeption charakterisiert. Mit Beiträgen von Sara Borriello, M.A. | Prof. Dr. Tonino Griffero | Prof. Dr. Michael Großheim | Prof. Dr. Jürgen Hasse | Dr. Steffen Kluck | Dr. Robert Josef Kozljanič | Dr. Henning Nörenberg | Jonas Puchta, M.A. | Prof. Dr. Željko Radinković | Dr. Thomas Rolf | Prof. Dr. Damir Smiljanić | Dr. Michael Uzarewicz | Dr. Stefan Volke | Prof. Dr. Barbara Wolf Cover Einleitung Ludwig Klages – ein Vorläufer der Neuen Phänomenologie? 1. Spuren einer möglichen Geistesverwandtschaft 2. Schwierigkeiten mit der Klages-Rezeption heute 3. Zur neuphänomenologischen Rezeption der Klages’schen Philosophie 4. Vorschlag einer integrativen Zusammenschau 1. Schmitz über Klages Rezension Was bleibt vom Philosophen Ludwig Klages? 2. Phänomenologische und lebensphilosophische Einordnungen Klages’ phänomenologische Errungenschaften: Vergegenständlichungsweisen Die Geburt als Widersacher des Fötus Die Lebensphilosophie von Ludwig Klages aus Sicht der Neuen Phänomenologie 1. 2. 3. 4. 5. Die Befreiung der Phänomene 1. Phainómenon und nooúmenon: Nur-wahrnehmbares Werden versus nur-denkbares Sein? 2. Das Werdende offenbart sich in Sinneserscheinungen (phainómena): Sterne glänzen, Augen funkeln 3. Edmund Husserl: Wissenschaftssucht führt zu Phänomenflucht 4. Martin Heidegger: Seinsversessenheit führt zu Phänomenvergessenheit 5. Hermann Schmitz: Phänomen als Sachverhalt, Situation oder suggestives Halbding? 6. Ludwig Klages: Phänomen als leibseelische Ausdruckserscheinung 7. Otto Friedrich Bollnow: Erkenntniskritik, Lebenserfahrungs-Hermeneutik und Begegnungs-Phänomenologie 3. Über Atmosphären und Bewegung Urbilder, Abbilder oder gar Phantome? 1. Der nächste Geistesverwandte 2. Pathische Phänomenologie 3. Zu den Atmosphären selbst! 3.1 Lebenspolidämonismus 3.2 Unzerlegbarkeit 3.3 Objektivität oder subjektiver Okkasionalismus? 3.4 Autorität 3.5 Echte/Unechte Atmosphäre 3.6 Atmosphärische Liminologie 3.7 Eine Atmosphärologie ohne Leiblichkeit? 4. Schluss Bewegung (in) der Stadt 1. Der Raum der Stadt – eine urbane Welt in Bewegung Die lebendige Stadt und ihr vitaler Antrieb Die Stadt als eine gebrochene Welt multipler Bewegungen 1.1 Motorische Bewegung 1.2 Leiblich-befindliche Bewegung Hin-Gehen versus Mit-Gehen – zur Bedeutung des So-Gehens Zur synästhetischen Übertragung von Bewegungen in Gefühle 3. Lebendigkeit – Plädoyer für ein vitalistisches Verständnis von Urbanität Vitalismus – ein ganzheitlicher Ansatz Die implizite Beziehung von Klages und Schmitz zum Vitalismus Der vitalistische Blick auf die urbane Welt der Stadt Klima, Landschaft und Stadt Klages’ Weg zu den Atmosphären 1. Der Mensch aus dem Himmel des Nordens 2. Landschaftsgeprägtheit bei Ludwig Klages 3. Farbenspiele in der Heimatstadt: Hannover 4. Das Grau der Großstadt: Leipzig 5. Rotbraun und Blau der Wahlheimatstadt: München 6. Atmosphären und Wesensgefühle: Zum Vergleich von Klages und Schmitz 7. Atmosphären von Klima und Landschaft: Jenseits von Subjekt und Objekt 8. Atmosphären der Stadt: Die Erfahrung des Patheurs 9. Schlussbetrachtung 4. Sprach- und ausdruckstheoretische Aspekte Phänomene finden 1. Einleitung 2. Sedimente der Menschenkenntnis 3. Durchsichtige Wörter 4. Die Wirklichkeit der Sprachbilder 5. Neue Wortfelder Tanz auf dem Papier 1. Selbstbeschreibung des Schreibens 2. Tanz der Hände mit dem Stift 3. Selbstaffektion: Der Ausdruck als Eindruck 4. Die Bewegungspathik und der Eros des Schreibens 5. Die kollektive Leibeigenschaft konformierter Entitäten: der Schreibleib 6. Einbildung als Einleibung 7. Schluss »Wesensfindung« und »Du-Evidenz« 1. »Wesensfindung« bei Klages und in der Phänomenologie 2. Leibliche Kommunikation nach Schmitz als Grundlage der »Du-Evidenz« 3. Bezüge zu weiteren Debatten Die Ausdruckstheorie von Ludwig Klages im Licht neuerer phänomenologisch-hermeneutischer Betrachtungen 1. Einleitung 2. Klages’ Entwurf einer Ausdruckstheorie 3. Die hermeneutische Auffassung der Ausdruckstheorie in lebensphilosophischen und anthropologischen Ansätzen 4. Heidegger und König: Seinsdenken 5. Neue Phänomenologie 6. Abschließende Betrachtungen 5. Ästhetische und ethische Perspektiven Wahrnehmung und Weltaneignung 1. Ausgangspunkte und Gemeinsamkeiten bei Klages und Schmitz 2. Wahrnehmung als Konstituens des Ästhetischen 3. Eindruck und Ausdruck bei Klages und Schmitz 4. Verständnis von Ästhetik 5. Bemerkungen zur ästhetischen Erziehung bei Klages und Schmitz 6. Skizze zu einer ästhetischen Erziehung nach Klages und Schmitz 7. Fazit Was ist das gute Leben? I. Über eine Lücke in der Rezeption II. Ethische Leerstellen III. Konzeptuelle Alternativen IV. Das gute Leben nach Klages V. Das gute Leben nach Schmitz VI. Was folgt daraus? Demut vor dem, was uns ergreift Perspektiven im Werk von Ludwig Klages und Hermann Schmitz 1. Das Unbehagen an der christlichen Demut 2. Die Demut – ein phänomenologischer Bestimmungsversuch 3. Die Demut zwischen »Pathik« und »vitalem Stolz« Informationen zu den Autorinnen und Autoren Namensregister
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