Literaturwissenschaft – Grundlagen einer systematischen Theorie
معرفی کتاب «Literaturwissenschaft – Grundlagen einer systematischen Theorie» نوشتهٔ Klaus W Hempfer; J.-B.-Metzlersche Verlagsbuchhandlung und Carl-Ernst-Poeschel-Verlag، منتشرشده توسط نشر J B METZLER'SCHE VERLAGSB در سال 2018. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Diese komparatistische Monographie stellt zentrale Kategorien und Theorien der Literaturwissenschaft dar. Sie synthetisiert und bewertet den Stand der Forschung und unterwirft viele Dogmen der neueren Forschung einer kritischen Analyse. Resultat ist eine Reformulierung des theoretischen Kernbestandes der Literaturwissenschaft für die zentralen Kategorien Interpretation, Fiktion, Performativität, Intertextualität, Gattung, Epoche. Der Band richtet sich an alle Wissenschaften, die mit Texten als Erkenntnisobjekten umgehen; neben der Literaturwissenschaft sind also auch die Theaterwissenschaft, die Sprachwissenschaft, die Sprachphilosophie, die Kunstwissenschaft, die Geschichtswissenschaft sowie Theologie und Jurisprudenz angesprochen. Inhalt 7 Dank 10 Vorwort 11 1 Interpretation 14 1.1 Die Unhintergehbarkeit von ›Interpretation‹ 14 1.2 Literaturwissenschaftliches Interpretieren als knowing how 21 1.3 Interpretation als topische Argumentation und als Explizitmachen des Impliziten 24 1.4 Einige Interpretationsmaximen 33 1.5 Einschlägige Arbeiten zur Interpretationstheorie 50 2 Fiktion 51 2.1 Fiktivität vs. Fiktionalität 53 2.2 Fiktionalität: Institution, Vertrag oder Konvention? 56 2.3 Fiktionssignale vs. Fiktionsmerkmale 69 2.4 Fiktionsmerkmale 71 2.4.1 Referenz und Existenzpräsupposition 71 2.4.1.1 Referenz vs. Bedeutung und Referenz vs. Prädikation 71 2.4.1.2 Referenz und Präsupposition 74 2.4.1.3 Das Paradoxon der Fiktion I67: Referenz ohne Referent als Fiktionsmerkmal oder Fiktionskonstitution als Präsuppositionsverletzung 78 2.4.2 Sprechakte vs. Sprechsituationen 82 2.4.2.1 Sprechakttheoretische Ansätze 82 2.4.2.2 Die Emergenz der Fiktionalität aus der Deixis 85 2.4.2.2.1 Sprechsituation und Deixis 85 2.4.2.2.2 Situationsspaltung und (offene) Referenz der Deiktika 86 2.4.3 Das Paradoxon der Fiktion II: ›glauben, dass p und wissen, dassnicht-p‹ 96 2.5 Das Verhältnis von Fiktion(alität) und Literatur 105 2.6 Der begriffliche Status von Fiktion(alität) 109 2.7 Einschlägige Arbeiten zur Fiktionstheorie 120 3 Performativität, Performanz und performance 121 3.1 Notwendige Unterscheidungen2 121 3.1.1 Die Ambiguität von performance und die Differenz zwischen Austins ›Performativität‹ und Chomskys ›Performanz‹ 122 3.1.2 Prototyp (1) des Performativen: die performative Äußerung 126 3.1.3 Prototyp (2): das Theatermodell und das Verhältnis von ›Performativität‹ und ›Aufführung‹ 130 3.1.4 Proliferationen (1): von Derrida zu Paul de Man und Culler 135 3.1.5 Proliferationen (2): die performative Konstitution des Sozialen und die ›performativen‹ Lektüren Austins 139 3.2 Performativität und Text 143 3.3 ›Funktionale‹ Performativität? 153 3.4 Einschlägige Arbeiten zum ›Performativen‹ 155 4 Intertextualität 156 4.1 Der Ausgangspunkt: von Bachtins Dialogizität zu Kristevas Intertextualität 156 4.2 Holistischer Theorieanspruch und partikulares Theoriedesign 167 4.3 Plädoyer für einen wieder eingeschränkten Intertextualitätsbegriff: Intertextualität vs. Systemreferenz 173 4.4 Einige Differenzierungen 179 4.5 Systemreferenz und Interdiskursivität 186 4.6 Einschlägige Arbeiten zur Theorie der Intertextualität 190 5 Gattung 191 5.1 Terminologie und Abstraktionsebene 191 5.2 Das Ontologie-Problem und die epistemologische Wende 194 5.3 ›Gattungen‹ als ›diskursive Konventionen‹ und die grundsätzliche Generizität sprachlicher Äußerungen 200 5.4 Heuristiken der Generizität oder das Problem des Anfangs 205 5.4.1 ›Name‹ vs. ›Sache‹ 205 5.4.2 Archetypen und Musterautoren/-texte 209 5.4.3 Der konstruktivistische Ansatz 212 5.5 Ein generisches Schichtenmodell 213 5.6 Einschlägige Arbeiten zur Gattungstheorie 226 6 Epoche 227 6.1 Die Nichtvermeidbarkeit von ›Epochisierungen‹ 227 6.2 Epistemologischer Status von Epochenbegriffen 231 6.3 ›Epoche‹ vs. ›Zeitraum‹ 237 6.4 Verfahren und Kriterien der Konstruktion von Epochenbegriffen 243 6.4.1 ›Partikulare‹ vs. ›totalisierende‹ Epochisierungen und das Problem der Phasenverschiebungen 243 6.4.2 Die Synchronisierung der Diachronie und die falsche Opposition von Kontinuität vs. Bruch 250 6.4.3 Zeitebenen, Zeitschichten, Zeitskalen 255 6.5 Zeitgenössisches Selbstverständnis und wissenschaftliche Epochenkonstruktion: die Kriterienabhängigkeit der Epochisierung 264 6.6 Einschlägige Arbeiten zur Epochentheorie 269 Bibliographie 270 Autorenregister 300 Front Matter ....Pages I-XV Interpretation (Klaus W. Hempfer)....Pages 1-37 Fiktion (Klaus W. Hempfer)....Pages 38-107 Performativität, Performanz und performance (Klaus W. Hempfer)....Pages 108-142 Intertextualität (Klaus W. Hempfer)....Pages 143-177 Gattung (Klaus W. Hempfer)....Pages 178-213 Epoche (Klaus W. Hempfer)....Pages 214-256 Back Matter ....Pages 257-292
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