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Literature, Science, and Knowledge since the Threshold to a New Epoch around 1800: Theorie – Epistemologie – komparatistische Fallstudien

معرفی کتاب «Literature, Science, and Knowledge since the Threshold to a New Epoch around 1800: Theorie – Epistemologie – komparatistische Fallstudien» نوشتهٔ Klinkert, Thomas (editor);Neuhofer, Monika (editor)، منتشرشده توسط نشر Saur در سال 2008. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Although literature gained its autonomy around 1800, it has since then continually engaged in a poetologically relevant discourse with the alien system of science. The present volume examines this phenomenon from a comparatistic perspective, and considers the following questions: 1. __System theory__ : What is the status of the autonomy of a system if it engages with another system through more than casual borrowings? 2. __Aesthetics of representation__ : What consequences do references to science have for literary form and style? 3. __Epistemology__: Does literature transmit its own knowledge? If it does, of what does this knowledge consist, and how is it distinguished from non-literary knowledge? Frontmatter Inhalt Vorwort Ist Literatur ein Medium? Heinrich von Kleists Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden und der Monolog des Novalis Des Lesens Überfluss oder: Warum ist Selbstbewusstsein DAS Thema um 1800? Le désavoir du poème: un mode spécifique de connaissance Literatur, Wissenschaft und Wissen – ein Beziehungsdreieck (mit einer Analyse von Jorge Luis Borges’ Tlön, Uqbar, Orbis Tertius) Wissen um Wahn und Schizophrenie bei Nikolaj Gogol’ und Georg Büchner. Vergleichende Textanalyse von Zapiski sumasšedšego (Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen) und Lenz Effekte. Das Wissen der Literatur am Beispiel von Gustav Freytags Soll und Haben Zola – und kein Ende? Überlegungen zur Relation von Wissenschaft und Literatur. Der Roman expérimental und der Hypothesen-Streit im 19. Jahrhundert Zola’s Utopian Novels. The Use of Scientific Knowledge in Literary New World Models Zola, die Wissenschaft und die deutsche Literaturwissenschaft Choosing to Evolve: Evolutionary Theory, Pragmatism, and Modernist American Poetry Widerstand im Gegenstand. Das literarische Wissen vom Ding am Beispiel Franz Kafkas Der wissenschaftliche Diskurs in Martín-Santos’ Tiempo de silencio Fakten und Fiktion in Eduardo Mendozas Roman La ciudad de los prodigios Die Vermischung von literarischem und naturwissenschaftlichem Diskurs bei Michel Houellebecq Was weiß die Literatur? Die Frage der Zeit in Antonio Tabucchis Si sta facendo sempre più tardi Selbstbewusstsein jenseits der Zwei Kulturen: David Lodges Roman Thinks ... Science into Narrative, or: Novelties of a Cultural Nature Backmatter

Trotz der um 1800 gewonnenen Autonomie kommt es in der Literatur seither immer wieder zu poetologisch relevanten Auseinandersetzungen mit dem fremden System Wissenschaft. Dieses Phänomen wird hier aus komparatistischer Perspektive und unter Berücksichtigung folgender Fragestellungen betrachtet:

  1. Systemtheoretisch: Welchen Autonomiestatus besitzt ein System, wenn es sich durch nicht bloß punktuelle Anleihen mit einem anderen System vernetzt?
  2. Darstellungsästhetisch: Welche Folgen haben die Bezugnahmen auf Wissenschaft für literarische Darstellungsformen und Schreibweisen?
  3. Epistemologisch: Vermittelt Literatur ein ihr eigenes Wissen? Wenn ja, worin besteht dieses Wissen und wodurch unterscheidet es sich von nicht-literarischem Wissen?
Biographical note: Thomas Klinkert, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg; Monika Neuhofer, Universität Salzburg, Österreichund Universität Mannheim
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