Liebe, Sexualität und Partnerschaft : die Lebensformen der Intimität im Wandel
معرفی کتاب «Liebe, Sexualität und Partnerschaft : die Lebensformen der Intimität im Wandel» نوشتهٔ Eberhard Schockenhoff; Judith Frömmer; Karl Gabriel; Stephan Goertz; Verlag Karl Alber، منتشرشده توسط نشر VERLAG KARL ALBER در سال 2020. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Sozialwissenschaftliche Diagnosen der reflexiven Moderne oder der Postmoderne sehen diese durch eine wachsende Ausdifferenzierung unterschiedlicher Rollen im beruflichen und privaten Leben, durch größere Freiheitsspielräume in der Gestaltung der eigenen Biographie sowie eine höhere Riskiertheit der eigenen Lebensführung gekennzeichnet.Die Beiträge des Bandes versuchen, aus literaturwissenschaftlicher, religionssoziologischer, kulturanthropologischer, medizinethischer, humanwissenschaftlicher und ethischer Perspektive nach der Bedeutung dieses Wandelns für das Gelingen von Liebe, Sexualität und Partnerschaft zu fragen. Dabei nehmen sie unvoreingenommen die wachsenden Zumutungen einer industriellen Lebenswelt und ihre Rücksichtslosigkeit gegenüber den Erfordernissen des partnerschaftlichen und familiären Lebens in den Blick. Zugleich erörtern die interdisziplinär angelegten Beiträge die gewandelten Voraussetzungen, unter denen das Projekt, ein langes Leben gemeinsam zu planen, gelingen kann.Mit Beiträgen von Judith Frommer, Karl Gabriel, Stephan Goertz, Thomas Heinemann, Konrad Hilpert, Ulrich Lüke, Gerhard Marschütz, Claude Ozankom und Eberhard Schockenhoff. Cover Inhalt Judith Frömmer: Lieben und Lesen: Eine kleine Literaturgeschichte erotischer Anteilnahme 1. Liebeskunst ist Lesekunst 2. Platons Symposion: Mediationen des Eros 3. Vom Buchstaben zum Geist in der mittelalterlichen Literatur 3.1. Abaelards Briefwechsel mit Heloisa 3.2. Dante: Paolo und Francesca 4. Lesen als soziale Kompetenz: Rousseau und die Empfindsamkeit 5. Von der Empfindsamkeit zu „immunen Erzählern“ Konrad Hilpert: Von der Sexualmoral zur Beziehungsethik 1. ‚Beziehung‘ als Schlüsselbegriff 2. Das Panorama der Beziehungen 3. Theologische Ethik der Sexualität oder der Beziehung? 4. Ein theologischer Paradigmenwechsel? Claude Ozankom: Paarbildung und -beziehung 1. Das Leben in der Gemeinschaft als Verstehenshorizont für Paarbildung und Beziehungen 1.1 Zum afrikanischen Familienkonzept 1.2 Die Aktualität dieses Lebensbegriffs 2. Herausforderung Wandel: Zwischen Eigenem und Fremdem 2.1 Fokus reproduktive (und sexuelle) Gesundheit 2.2 Fokus Gender 3. Ausblick: Begegnung auf Gegenseitigkeit 3.1 Die Individualität des Individuums 3.2 Von Afrika lernen Karl Gabriel: Gesellschaftlicher und kultureller Wandel von Familienformen 1. Einleitung 2. Was macht die moderne Familie aus? 3. Die Entstehung der modernen Familie 4. Aufgaben und Leistungen der Familie 4.1 Zusammenhalt und emotionale Stabilisierung der Familienmitglieder 4.2 Nachwuchssicherung 4.3 Pflege und Erziehung der Kinder 4.4 Haushaltsführung, Gesundheit und Erholung 4.5 Hilfeleistung und Solidarität 5. Pluralität von Familienformen 6. Differenzierung privater Lebensformen/Intimbeziehungen 7. Das wechselvolle Verhältnis zwischen Familie und Religion/Kirche seit dem 19. Jahrhundert 7.1 Familie und Religion/Kirche im 19. Jahrhundert 7.2 De-Institutionalisierung von Familie und Religion/Kirche seit den 1960er Jahren des 20. Jahrhunderts 7.3 Pluralisierung oder Polarisierung im Verhältnis von Familie und Religion/Kirche heute? Literaturverzeichnis Stephan Goertz: Auf dem Weg zur Akzeptanz? 1. Theologische Entwicklungsschritte in der Bewertung von Homosexualität 1.1 Was oder wer ist im sexuellen Verhalten zu respektieren? 1.2 Was verurteilt die Schrift, wenn sie gleichgeschlechtliche Sexualität verurteilt? 2. Die katholische Kirche im wissenschaftlichen und gesellschaftspolitischen Zwiespalt Gerhard Marschütz: Gleichgeschlechtliche Familien 1. Ein kurzer empirischer Blick auf Regenbogenfamilien 2. Rechtliche Grundlagen 3. Der katholische Kampf gegen die rechtliche Anerkennung 4. Gefährdetes Kindeswohl? 5. Theologisch-ethische Perspektiven Thomas Heinemann: Fortschritt in der Reproduktionsmedizin – Menschliche artifizielle Keimzellen 1. Naturwissenschaftliche Grundlagen 2. Ethisch relevante Fragestellungen 2.1 Verwendbarkeit 2.2 Künstlichkeit 2.3 Verfügbarkeit 2.4 Manipulierbarkeit 3. Ausblick Ulrich Lüke: Sexuelle Diskriminierung in der Kirche? – 1. Einführung 2. Zur Argumentationsstruktur von Inter insigniores 3. Die genauere Darlegung des Arguments der „naturalis similitudo“ 4. ‚Biologie ancilla theologiae‘ – Biologische Überlegungen zum Begriff „naturalis similitudo“ 4.1 Ebene der Chromosomen 4.2 Ebene der Gene 4.3 Transfusions- und Transplantationsmedizin 5. Erste theologische Konsequenzen 6. Die „naturalis similitudo“ und das Handeln „in persona ecclesiae“ 7. Fazit Eberhard Schockenhoff: Traditionsbruch oder notwendige Weiterbildung? 1. Zwei gegensätzliche Lesarten und der Streit um die Deutungshoheit 2. Das Vorzeichen: Skepsis gegenüber einer deduktiven Methode 3. Warnung vor falschen Idealisierungen 4. Ermutigung zum persönlichen Gewissensurteil: die Antwort auf Konfliktthemen 5. Wiederverheiratete Geschiedene und die Hilfe der Sakramente 6. Paradigmenwechsel innerhalb der Lehrtradition der Kirche 7. Eine unbekümmerte Sicht der Sexualität 8. Verzicht auf moralische Verurteilung: Familienplanung und Empfängnisregelung 9. Die Barmherzigkeit Gottes und der Weg der Liebe Autorinnen und Autoren Sozialwissenschaftliche Diagnosen der reflexiven Moderne oder der Postmoderne sehen diese durch eine wachsende Ausdifferenzierung unterschiedlicher Rollen im beruflichen und privaten Leben, durch größere Freiheitsspielräume in der Gestaltung der eigenen Biographie sowie eine höhere Riskiertheit der eigenen Lebensführung gekennzeichnet. Die Beiträge des Bandes versuchen, aus literaturwissenschaftlicher, religionssoziologischer, kulturanthropologischer, medizinethischer, humanwissenschaftlicher und ethischer Perspektive nach der Bedeutung dieses Wandelns für das Gelingen von Liebe, Sexualität und Partnerschaft zu fragen. Dabei nehmen sie unvoreingenommen die wachsenden Zumutungen einer industriellen Lebenswelt und ihre Rücksichtslosigkeit gegenüber den Erfordernissen des partnerschaftlichen und familiären Lebens in den Blick. Zugleich erörtern die interdisziplinär angelegten Beiträge die gewandelten Voraussetzungen, unter denen das Projekt, ein langes Leben gemeinsam zu planen, gelingen kann. Mit Beiträgen von Judith Frommer, Karl Gabriel, Stephan Goertz, Thomas Heinemann, Konrad Hilpert, Ulrich Lüke, Gerhard Marschütz, Claude Ozankom und Eberhard Schockenhoff.
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