معرفی کتاب «Lese-Kommunikation - Mediensozialisation in Gesprächen über mehrdeutige Texte (unter Mitarbeit von Christina Burbaum, Gisela Mehren und Friederike Rau)» نوشتهٔ Michael Charlton, Tilmann Sutter; unter Mitarbeit von Christina Burbaum, Gisela Mehren und Friederike Rau، منتشرشده توسط نشر Transcript Verlag Roswitha Gost در سال 2015. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
In welcher Weise sind Prozesse der Medien- und Lesesozialisation als soziale Prozesse zu beschreiben? Diese Frage wird in diesem Band auf die sozialen Kontexte der Lesesozialisation zugeschnitten, die als Prozesse der kommunikativen Aneignung von literarischen Texten in den Blick kommen. Das neue Untersuchungsfeld wird u.a. mittels folgender Fragen erschlossen: Wie gehen Menschen mit Roman- und Gedichttexten um? Welche Vorgaben liefern die literarischen Texte? Legen sie bestimmte Deutungen nahe oder lassen sie weite Freiräume für verschiedene Interpretationen offen? Wie sprechen Menschen über das Gelesene und wie profitieren sie von diesen Gesprächen? Mediensozialisation,Anschlusskommunikation,Mehrdeutigkeit,Literarisches Lesen,Literatur,Mediensoziologie,Allgemeine Literaturwissenschaft,Medienpädagogik,Soziologie,Literature,Sociology of Media,General Literature Studies,Media Education,Sociology INHALT 1 Einleitung 2 Anschlusskommunikation im Rahmen der Mediensozialisation 2.1 Allgemeine sozialisationstheoretische Probleme 2.2 Ko-Konstruktion subjektiver und sozialer Strukturen 2.3 Selbstsozialisation im Verhältnis psychischer und sozialer Prozesse 2.4 Zur Ausbildung von Medienkompetenz 2.5 Anschlusskommunikation und kommunikative Aneignung im Prozess der Mediensozialisation 3 Lesekompetenz und literarische Mehrdeutigkeit 3.1 Einführung und Definitorisches 3.2 Mehrdeutigkeit als Ergebnis einer kulturhistorisch bedingten Leser-Text-Interaktion 3.3 Hypothesen über die Funktionen der literarischen Mehrdeutigkeit für den Leseprozess 3.3.1 Ist Mehrdeutigkeit ein ästhetisches Qualitätsmerkmal? 3.3.2 Literaturtheoretische Annahmen zum Umgang von Lesern mit literarischer Ambiguität 3.3.3 Psychoanalytische Annahmen zum Umgang von Lesern mit literarischer Ambiguität 3.4 Empirische Befunde 3.4.1 Folgen von Mehrdeutigkeit für die Attraktivität von Kunstwerken auf ihre Leser/Betrachter 3.4.2 Konstituierung von Lesarten im Rezeptionsprozess 3.5 Schluss: Mehrdeutigkeit statt Beliebigkeit der Deutungen 4 Verhandlungen von Mehrdeutigkeit literarischer Texte 4.1 Einleitung 4.2 Analyse eines Romans 4.2.1 Fallanalyse von Textstellen aus dem Roman „Morgen in der Schlacht denk an mich“ von Javier Marias 4.2.2 Drei Fallanalysen ausgesuchter Leseprozesse 4.2.3 Zusammenfassung 4.3 Fallanalyse eines Gedichts 4.3.1 Analyse des Gedichttextes „Abschied“ von Juan Ramon Jiménez 4.3.2 Vier Fallanalysen von Gesprächen über die Rezeption eines Gedichts 4.3.3 Fazit aus den Gedicht-Rezeptionen 4.4 Kommunikative Aneignungsprozesse 5 Schülergespräche über ein Gedicht 5.1 Einführung 5.2 Untersuchunssetting 5.3 Das Gedicht 5.4 Gesprächsprotokolle und Feinanalysen 5.5 Strategien zur kommunikativen Bearbeitung mehrdeutiger Textabschnitte 5.5.1 Bewerten 5.5.2 Gegenseitiges Erklären 5.5.3 Kooperative Ausarbeitung einer Idee 5.5.4 Kampf um die „richtige“ Lesart 5.5.5 Andere kommunikative Ziele 5.5.6 Fazit 5.6 Vergleich mit anderen empirischen Studien zur Kommunikation über Gedichte 5.7 Verstehenssicherung als kommunikativer Prozess 6 Abschließende Thesen zur Rolle der Anschlusskommunikation für die Entwicklung der Lesekompetenz in der Lebensspanne 6.1 Voraussetzungen zum Erwerb von Lesekompetenz 6.2 Das Vorlesen als früheste Form der Lese-Kommunikation 6.3 Lesesozialisation durch „gelenkte Teilhabe“ an kultureller Praxis 6.4 Lese-Kommunikation im Erwachsenenalter 7 Literatur In welcher Weise sind Prozesse der Medien- und Lesesozialisation als soziale Prozesse zu beschreiben? Diese Frage wird in diesem Band auf die sozialen Kontexte der Lesesozialisation zugeschnitten, die als Prozesse der kommunikativen Aneignung von literarischen Texten in den Blick kommen. Das neue Untersuchungsfeld wird u.a. mittels folgender Fragen erschlossen: Wie gehen Menschen mit Roman- und Gedichttexten um? Welche Vorgaben liefern die literarischen Texte? Legen sie bestimmte Deutungen nahe oder lassen sie weite Freiräume für verschiedene Interpretationen offen? Wie sprechen Menschen über das Gelesene und wie profitieren sie von diesen Gesprächen? (Verlagsinfo)
In welcher Weise sind Prozesse der Medien- und Lesesozialisation als soziale Prozesse zu beschreiben? Diese Frage wird in diesem Band auf die sozialen Kontexte der Lesesozialisation zugeschnitten, die als Prozesse der kommunikativen Aneignung von literarischen Texten in den Blick kommen.Das neue Untersuchungsfeld wird u.a. mittels folgender Fragen erschlossen: Wie gehen Menschen mit Roman- und Gedichttexten um? Welche Vorgaben liefern die literarischen Texte? Legen sie bestimmte Deutungen nahe oder lassen sie weite Freiräume für verschiedene Interpretationen offen? Wie sprechen Menschen über das Gelesene und wie profitieren sie von diesen Gesprächen?