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Les 'autres' rois : Études sur la royauté comme notion hiérarchique dans la société au bas Moyen Âge et au début de l'époque moderne

معرفی کتاب «Les 'autres' rois : Études sur la royauté comme notion hiérarchique dans la société au bas Moyen Âge et au début de l'époque moderne» نوشتهٔ Hiltmann, Torsten (editor)، منتشرشده توسط نشر Oldenbourg Wissenschaftsverlag Walter de Gruyter GmbH & Co. KG [distributor در سال 2010. این کتاب در 47 صفحه، فرمت pdf، زبان فرانسوی ارائه شده است.

Wird der Begriff des "Königs" heute vorwiegend in einem engeren politischen Sinne verstanden und gebraucht, so war dies im ausgehenden Mittelalter anders. Denn neben den bekannten 'politischen' Königen existierten hier noch zahlreiche 'andere' Könige. Sie standen Berufsgruppen vor, führten Genossenschaften an oder wurden im Rahmen wiederkehrender Zeremonien und Bräuche zu Festkönigen gekrönt. Spielleute und Herolde, Prostituierte und Händler hatten ebenso ihre Könige wie Bogenschützen oder Adelsgesellschaften. Dabei ging es jedoch nicht um Rituale der Verkehrung oder gar um Akte der Auflehnung und Rebellion. Auch diese Könige besaßen klare Funktionen und Privilegien, eine handfeste Machtstellung innerhalb ihrer Gruppe und wurden darin von den Autoritäten akzeptiert, ja teils erst eingesetzt. Der vorliegende Band hält erstmals eine systematische Zusammenschau dieses bisher unbeachtet gebliebenen Phänomens und fragt anhand ausgewählter Beispiele nach der Funktion und der gesellschaftlichen Rolle dieser 'anderen' Könige in ihrem jeweiligen Umfeld. Damit legt er die Grundlagen für ein neues, innovatives Forschungsfeld und bereichert die Auseinandersetzung mit dem Königtum um eine neue, unerwartete Perspektive.Im Spätmittelalter und der beginnenden Frühneuzeit gab es neben dem politischen König noch zahlreiche weitere, 'andere' Könige. Sie standen Berufsgruppen vor, führten Genossenschaften an oder wurden im Rahmen wiederkehrender Zeremonien und Bräuche zu Festkönigen gekrönt. Spielleute und Herolde, Prostituierte und Händler hatten ebenso ihre Könige wie Bogenschützen oder Adelsgesellschaften. Die historische Forschung hat diese ungewöhnliche Form von Königtum bisher weitgehend ignoriert oder aber ihre Bedeutung verkannt. Dem vorliegenden Band kommt das Verdienst zu, die Funktionen, Personen und Rituale dieser 'anderen' Herrschaft erstmals systematisch zu entschlüsseln. Beiträge in französischer und deutscher Sprache von Marie Bouhaïk-Gironès, Anne-Laure van Bruaene, Martine Clouzot, Dominik Fugger, Torsten Hiltmann, Michel Pastoureau, Bertrand Schnerb, Katharina Simon-Muscheid, Henri Simonneau, Katie Stevenson, Valérie Toureille, Franck Viltart Annotation Wird der Begriff des "Konigs" heute vorwiegend in einem engeren politischen Sinne verstanden und gebraucht, so war dies im ausgehenden Mittelalter anders. Denn neben den bekannten 'politischen' Konigen existierten hier noch zahlreiche 'andere' Konige. Sie standen Berufsgruppen vor, fuhrten Genossenschaften an oder wurden im Rahmen wiederkehrender Zeremonien und Brauche zu Festkonigen gekront. Spielleute und Herolde, Prostituierte und Handler hatten ebenso ihre Konige wie Bogenschutzen oder Adelsgesellschaften. Dabei ging es jedoch nicht um Rituale der Verkehrung oder gar um Akte der Auflehnung und Rebellion. Auch diese Konige besassen klare Funktionen und Privilegien, eine handfeste Machtstellung innerhalb ihrer Gruppe und wurden darin von den Autoritaten akzeptiert, ja teils erst eingesetzt. Der vorliegende Band halt erstmals eine systematische Zusammenschau dieses bisher unbeachtet gebliebenen Phanomens und fragt anhand ausgewahlter Beispiele nach der Funktion und der gesellschaftlichen Rolle dieser 'anderen' Konige in ihrem jeweiligen Umfeld. Damit legt er die Grundlagen fur ein neues, innovatives Forschungsfeld und bereichert die Auseinandersetzung mit dem Konigtum um eine neue, unerwartete Perspektive."

Wird der Begriff des "Königs" heute vorwiegend in einem engeren politischen Sinne verstanden und gebraucht, so war dies im ausgehenden Mittelalter anders. Denn neben den bekannten 'politischen' Königen existierten hier noch zahlreiche 'andere' Könige. Sie standen Berufsgruppen vor, führten Genossenschaften an oder wurden im Rahmen wiederkehrender Zeremonien und Bräuche zu Festkönigen gekrönt. Spielleute und Herolde, Prostituierte und Händler hatten ebenso ihre Könige wie Bogenschützen oder Adelsgesellschaften. Dabei ging es jedoch nicht um Rituale der Verkehrung oder gar um Akte der Auflehnung und Rebellion. Auch diese Könige besaßen klare Funktionen und Privilegien, eine handfeste Machtstellung innerhalb ihrer Gruppe und wurden darin von den Autoritäten akzeptiert, ja teils erst eingesetzt. Der vorliegende Band hält erstmals eine systematische Zusammenschau dieses bisher unbeachtet gebliebenen Phänomens und fragt anhand ausgewählter Beispiele nach der Funktion und der gesellschaftlichen Rolle dieser 'anderen' Könige in ihrem jeweiligen Umfeld. Damit legt er die Grundlagen für ein neues, innovatives Forschungsfeld und bereichert die Auseinandersetzung mit dem Königtum um eine neue, unerwartete Perspektive.

Préface Les ›autres‹ rois I. Rois de professions Roi des ménestrels, ménestrel du roi? Statuts, fonctions et modèles d’une ›autre‹ royauté aux XIIIe, XIVe et XVe siècles Le roi d’armes dans les Pays-Bas bourguignons d’après une ordonnance de 1497 The Scottish King of Arms: Lyon’s Place in the Hierarchy of the Late-Medieval Scottish Elite Le roi des ribauds à la fin du Moyen Âge: une royauté infâme? Les rois des compagnons de métiers Le roi de la basoche II. Rois festifs Die Botschaft des Bohnenkönigs. Zur Semantik eines Königsrituals in der Frühen Neuzeit Princes, Emperors, Kings and Investiture in the Festive Culture of Flanders (Fifteenth-Sixteenth Century) III. Ouvertures Les royautés du crime. Entre mythe et réalité Le roi du jeu d’échecs (Xe-XIVe siècle) Conclusion Abréviations Index des personnes Index des lieux et des matières Les auteurs
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