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Lernen regierbar machen: Eine diskursanalytische Perspektive auf Beiträge der Europäischen Union zum Lebenslangen Lernen (Theorie und Empirie Lebenslangen Lernens) (German Edition)

معرفی کتاب «Lernen regierbar machen: Eine diskursanalytische Perspektive auf Beiträge der Europäischen Union zum Lebenslangen Lernen (Theorie und Empirie Lebenslangen Lernens) (German Edition)» نوشتهٔ Sebastian Rausch (auth.)، منتشرشده توسط نشر VS Verlag für Sozialwissenschaften در سال 2015. این کتاب در 6 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Sebastian Rausch legt aus diskursanalytischer Perspektive die grundlegenden Rationalitäten des bildungspolitischen Konzeptes Lebenslangen Lernens offen. Die untersuchten Beiträge der Europäischen Union entwerfen ein dramatisiertes Wandelszenario, auf dessen Basis Programme für Lebenslanges Lernen verbreitet werden. Durch die quantifizierbare Darstellung mithilfe von Indikatoren und Benchmarks sowie die postulierte Bedeutung für wirtschaftliches Wachstum und gesellschaftliche Teilhabe werden Subjektivierungsangebote gemacht, die eine Verpflichtung zur Teilnahme am Lebenslangen Lernen implizieren. So gerät das Lernen des Einzelnen über die Lebensspanne in den Blick des Regierens. Der Autor liefert einen kritischen Beitrag zur Klärung der Rahmenbedingungen, mit denen Praxis und Wissenschaft der Erwachsenenbildung konfrontiert sind bzw. die sie mitgestalten sollen. Dazu legt der Autor einen foucaultschen Diskursbegriff zugrunde und passt ihn mit methodologischen Überlegungen der wissenssoziologischen Diskursanalyse an den Forschungsgegenstand an. Geleitwort 6 Inhaltsverzeichnis 8 Abbildungs- und Tabellenverzeichnis 10 1 Einleitung 11 1.1 Fragestellungen und Untersuchungsziele 13 1.2 Aufbau der Arbeit 13 2 Bildungspolitische Konzeptionen und Akteure Lebenslangen Lernens 16 2.1 „Anfänge“ bildungspolitischer Konzeptionen 18 2.2 Neuere Konzeptionen Lebenslangen Lernens 23 2.3 Rezeption bildungspolitischer Beiträge in der Erwachsenenbildungsforschung 32 2.4 Erstes Zwischenfazit 38 3 Lebenslanges Lernen in der Erwachsenenbildungsforschung 42 3.1 Empirische Studien im Kontext Lebenslangen Lernens 44 3.1.1 Teilnehmer-, Adressaten-, Milieu- und Institutionenforschung 44 3.1.2 Motive und Regulative der Weiterbildung 53 3.2 Theoretische Perspektiven auf Lebenslanges Lernen 58 3.3 Lebenslanges Lernen als diskursiver Gegenstand 60 3.4 Zweites Zwischenfazit 68 4 Untersuchungsfragen 72 5 Theoretische und methodologische Überlegungen 74 5.1 Diskurs und Wissen: Foucaultsche Analyseperspektiven 75 5.2 Wissenssoziologische Diskursanalyse 80 5.2.1 Grundzüge und Begriffe 81 5.2.2 „Das Netz zwischen den Elementen“ 86 5.3 Drittes Zwischenfazit 88 6 Diskursanalytische Rekonstruktionen 91 6.1 Anlage der Untersuchung 91 6.1.1 Fallauswahl 91 6.1.2 Korpus- und Samplebildung 94 6.2 Methodisches Vorgehen bei Auswertung und Interpretation 100 6.3 Formulierende Interpretation 105 6.3.1 Transfer und Konstruktion 106 6.3.2 Aktionsorientierte Dokumente 117 6.4 Reflektierende Interpretation 121 6.4.1 Wandel 123 6.4.2 Normalisierung 133 6.4.3 Programmierungen 143 6.4.4 Mobilisierung 149 6.4.5 Informelles Lernen 158 7 Abschlussdiskussion 168 7.1 Dispositiv Lebenslangen Lernens 168 7.2 Methodologisches und methodisches Vorgehen 175 7.3 Anbindung an den Forschungsstand und Ausblick 176 7.4 Erwachsenenbildungsforschung und bildungspolitische Rahmenbedingungen 179 Literatur- und Quellenverzeichnis 181 (Bildungs-)Politische Quellen 190 Sebastian Rausch legt aus diskursanalytischer Perspektive die grundlegenden Rationalitäten des bildungspolitischen Konzeptes Lebenslangen Lernens offen. Die untersuchten Beiträge der Europäischen Union entwerfen ein dramatisiertes Wandelszenario, auf dessen Basis Programme für Lebenslanges Lernen verbreitet werden. Durch die quantifizierbare Darstellung mithilfe von Indikatoren und Benchmarks sowie die postulierte Bedeutung für wirtschaftliches Wachstum und gesellschaftliche Teilhabe werden Subjektivierungsangebote gemacht, die eine Verpflichtung zur Teilnahme am Lebenslangen Lernen implizieren. So gerät das Lernen des Einzelnen über die Lebensspanne in den Blick des Regierens. Der Autor liefert einen kritischen Beitrag zur Klärung der Rahmenbedingungen, mit denen Praxis und Wissenschaft der Erwachsenenbildung konfrontiert sind bzw. die sie mitgestalten sollen. Dazu legt der Autor einen foucaultschen Diskursbegriff zugrunde und passt ihn mit methodologischen Überlegungen der wissenssoziologischen Diskursanalyse an den Forschungsgegenstand an. Der Inhalt Bildungspolitische Konzeptionen und Akteure Lebenslangen Lernens Lebenslanges Lernen in der Erwachsenenbildungsforschung Diskursanalytische Rekonstruktionen Die Zielgruppen ForscherInnen, DozentInnen, StudentInnen und PraktikerInnen der Erwachsenenbildung/Weiterbildung sowie Pädagogik Der Autor Sebastian Rausch promovierte am Lehrgebiet Bildungsmanagement der Universität der Bundeswehr München Front Matter....Pages 1-9 Einleitung....Pages 11-15 Bildungspolitische Konzeptionen und Akteure Lebenslangen Lernens....Pages 17-42 Lebenslanges Lernen in der Erwachsenenbildungsforschung....Pages 43-72 Untersuchungsfragen....Pages 73-74 Theoretische und methodologische Überlegungen....Pages 75-91 Diskursanalytische Rekonstruktionen....Pages 93-169 Abschlussdiskussion....Pages 171-183 Back Matter....Pages 185-195 Durch die quantifizierbare Darstellung mithilfe von Indikatoren und Benchmarks sowie die postulierte Bedeutung fur wirtschaftliches Wachstum und gesellschaftliche Teilhabe werden Subjektivierungsangebote gemacht, die eine Verpflichtung zur Teilnahme am Lebenslangen Lernen implizieren.
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