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Leichte Sprache : Theoretische Grundlagen ?Orientierung für die Praxis

معرفی کتاب «Leichte Sprache : Theoretische Grundlagen ?Orientierung für die Praxis» نوشتهٔ Ursula Bredel; Christiane Maaß; Dudenredaktion، منتشرشده توسط نشر Bibliographisches Institut GmbH Duden در سال 2016. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die Dudenredaktion und die Autorinnen legen das erste umfassende Handbuch zum Thema Leichte Sprache vor. Es richtet sich an Wissenschaftler(innen), fortgeschrittene Studierende, Mitarbeiter(innen) in öffentlichen Verwaltungen, Übersetzer(innen) und andere Personen, die sich mit dem Thema Leichte Sprache beschäftigen. Im ersten Teil des Bandes wird Leichte Sprache definiert und ihre Genese dargestellt. Es werden die gesetzlichen Grundlagen aufgezeigt sowie die Adressat(inn)en von Texten in Leichter Sprache benannt. Weiterhin werden die existierenden Regelwerke zum Übersetzen in Leichte Sprache kritisch gewürdigt und die Strukturen von Leichter Sprache auf allen Ebenen des Sprachsystems beschrieben. Im zweiten Teil wreden die existierenden Regeln für Leichte Sprache auf wissenschaftlicher Grundlage präzisiert und Forschungsdesiderate formuliert. Als Ergebnis werden Prinzipien Leichter Sprache formuliert, die gleichzeitig die Grundlage für das Verständnis des Übersetzens in Leichte Sprache sind. Titelblatt Urheberrecht Inhalt 0. Einleitung 0.1 Konzeption und Anspruch des vorliegenden Buchs 0.2 Aufbau des vorliegenden Buchs I. Leichte Sprache: Konzept und Funktion 1. Leichte Sprache in soziolinguistischer Perspektive 1.1 Leichte Sprache im Varietätengefüge des Deutschen 1.1.1 Gebrauch/Reichweite 1.1.2 Medialität/Medienspezifik 1.1.3 Entstehung 1.1.4 Kodifizierung/Normiertheit 1.1.5 Erwerbsbedingungen 1.2 Sprachbewertung: Leichte Sprache als Provokation und Stigma 1.2.1 Leichte Sprache als Provokation 1.2.2 Leichte Sprache als Stigma 1.3 Funktionen Leichter Sprache 1.3.1 Partizipationsfunktion 1.3.2 Lernfunktion 1.3.3 Brückenfunktion 1.4 Zusammenfassung 2. Geschichtlicher Hintergrund und Genese der aktuellen rechtlichen Situation 2.1 Geschichte des Konzepts 2.1.1 Lesbarkeitsindizes 2.1.2 Regulierte Varietäten: Leichte Sprache und Plain English 2.1.3 Kommunikative Inklusion von Personen mit Behinderung 2.2 Rechtliche Grundlagen 2.2.1 Grundgesetz, Sozialgesetzbuch Neuntes Buch 2.2.2 UN-Behindertenrechtskonvention 2.2.3 Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung 2.2.4 Nachteilsausgleich 2.3 Zusammenfassung 3. Regelwerke 3.1 Netzwerk Leichte Sprache 3.2 Inclusion Europe 3.3 BITV 2.0 3.4 Konvergenz und Divergenz zwischen den Regelwerken 3.4.1 Mediale und visuelle Gestaltung 3.4.2 Schriftzeichen 3.4.3 Morphologie 3.4.4 Lexik 3.4.5 Syntax 3.4.6 Semantik 3.4.7 Text 3.5 Prüfen 3.6 Kritische Würdigung 3.7 Regeltabelle 4. Verstehen und Verständlichkeit 4.1 Perzeption und Verstehen 4.1.1 Perzeption 4.1.2 Verstehen 4.2 Perzipierbarkeit und Verständlichkeit 4.2.1 Perzipierbarkeit 4.2.2 Verständlichkeit 4.2.2.1 Lesbarkeit 4.2.2.2 Lesefreundlichkeit 4.3 Verstehens- vs. Verständlichkeitsprüfung von Texten in Leichter Sprache 4.3.1 Prüfung von Perzeption und Verstehen 4.3.2 Prüfung von Perzipierbarkeit und Verständlichkeit 4.3.2.1 Automatisierte Prüfung 4.3.2.2 Prüfung über Korrektor 4.4 Zusammenfassung 5. Adressat 5.1 Die Heterogenität der Adressatenschaft von Leichte-Sprache-Texten 5.2 Primäre Adressat 5.2.1 Heterogenität der primären Adressatenschaft von Texten in Leichter Sprache 5.2.2 Zur Terminologie: Lernschwierigkeiten vs. geistige Behinderung 5.2.3 Lernschwierigkeiten 5.2.4 Geistige Behinderung 5.2.5 Demenz 5.2.6 Prälinguale Hörschädigung / Gehörlosigkeit 5.2.7 Aphasie 5.2.8 Analphabetismus 5.2.9 Deutsch als Zweitsprache 5.3 Sekundäre Adressat 5.3.1 Wahrnehmung von Leichte-Sprache-Texten durch sekundäre Adressat 5.3.2 Lektüre von Leichte-Sprache-Texten durch sekundäre Adressat 5.3.3 Umgang mit sekundären Adressat 5.4 Indirekte Adressierung der primären Adressatenschaft 5.5 Adressatenzuschnitt – Möglichkeiten der Qualitätssicherung 5.6 Zusammenfassung 6. Übersetzen in Leichte Sprache 6.1 Einführung 6.2 Intralinguale Übersetzung im Feld der Übersetzungsdimensionen 6.3 Barrierefreie Kommunikation und Übersetzen in Leichte Sprache 6.4 Zum Common Ground zwischen Ausgangstextautor 6.5 Übersetzungswissenschaftliche Ansätze 6.6 Äquivalenzbezogene Übersetzungsansätze und Übersetzen in Leichte Sprache 6.7 Übersetzungsregeln und Hilfsmittel 6.7.1 Übersetzungsregeln 6.7.2 Übersetzerische Hilfsmittel 6.7.2.1 Wörterbücher 6.7.2.2 Terminologiemangementsysteme 6.7.2.3 Translation-Memory-Systeme 6.7.2.4 Tools zur Verständlichkeitsprüfung 6.8 Handlungstheoretische Übersetzungsansätze und Übersetzen in Leichte Sprache 6.9 Rezeptionsweisen von Informationen in Leichter Sprache und deren Auswirkungen auf die Zieltexte 6.9.1 Rezeption durch eigenständige Lektüre 6.9.2 Rezeption durch auditive Perzeption 6.9.3 Rezeption in einer mündlichen Interaktionssituation mit anderen Personen 6.10 Zusammenfassung II. Struktur Leichter Sprache 7. Das Zeichensystem: Form – Inventar – räumliche Ordnung 7.1 Die Form der Schriftzeichen 7.1.1 Schrifttypen 7.1.2 Schriftgruppen 7.1.3 Schriftarten 7.1.4 Schriftauszeichnung 7.2 Das Inventar der Schriftzeichen 7.2.1 Buchstaben 7.2.2 Ziffern und Zahlen 7.2.2.1 Zahlen und Zahlwörter 7.2.2.2 Zahlen und Zahlkonzepte 7.2.2.3 Zahlen in Maßangaben 7.2.3 Sonderzeichen 7.2.4 Interpunktionszeichen 7.2.4.1 Die syntaktischen Zeichen 7.2.4.2 Die kommunikativen Zeichen 7.2.4.3 Defektzeichen – Markierung von Inkohärenz/Unvollständigkeit 7.2.4.4 Das Inventar der Interpunktionszeichen – Standardsprache und Leichte Sprache im Vergleich 7.3 Typografie – die räumliche Ordnung der Schriftzeichen 7.3.1 Die typografischen Formate der Standardsprache 7.3.2 Das typografische Basisformat von Texten in Leichter Sprache 7.3.2.1 Typografische und syntaktische Struktur 7.3.2.2 Typografische und thematische Struktur 7.3.2.3 Linearität und Hyperstruktur 7.3.3 Zusammenfassung 7.4 Multikodalität und Bildlichkeit 7.4.1 Text-Bild-Relationen 7.4.1.1 Passung 7.4.1.2 Bezugsgrößen 7.4.1.3 Bezugsarten 7.4.1.4 Die Anordnung von Text und Bild – der „Split-Attention-Effekt‟ 7.4.2 Bildtypen 7.4.2.1 Abbilder 7.4.2.2 Visualisierungen 7.4.2.3 Karten 7.4.2.4 Piktogramme 7.4.3 Bildfunktionen 7.4.3.1 Zeigefunktion 7.4.3.2 Situierungsfunktion 7.4.3.3 Konstruktionsfunktion 7.4.4 Multikodalität in der Standardsprache 7.4.5 Zusammenfassung 8. Morphologie 8.1 Flexionsmorphologie 8.1.1 Nominale Flexion – Leichte Sprache als Drei-Kasus-System 8.1.1.1 Nominativ, Akkusativ und Dativ in Leichter Sprache 8.1.1.2 Der Genitiv und seine Ersatzkonstruktionen 8.1.1.3 Fazit 8.1.2 Verbale Flexion 8.1.2.1 Genus Verbi – Aktiv und Passiv 8.1.2.2 Modus – Indikativ und Konjunktiv 8.1.2.3 Tempus 8.1.3 Zusammenfassung 8.2 Wortbildung 8.2.1 Erweiterungsmuster – Komposition substantivischer Stämme 8.2.2 Der Bindestrich im Deutschen 8.2.3 Komplexe Wortstrukturen in Leichter Sprache 8.2.4 Zusammenfassung 9. Lexik 9.1 Der Wortschatz des Deutschen 9.1.1 Quantitäten 9.1.2 Qualitäten – Inhaltswörter und Funktionswörter 9.2 Inhalts- und Funktionswörter in Leichter Sprache 9.2.1 Inhaltswörter in Leichter Sprache 9.2.1.1 Fremdwörter 9.2.1.2 Fachwörter 9.2.1.3 Eigennamen 9.2.2 Funktionswörter in Leichter Sprache 9.2.2.1 Präpositionen 9.2.2.2 Artikel 9.2.2.3 Pronomen 9.2.2.4 Adverbien 9.3 Zusammenfassung 10. Syntax 10.1 Satzgefüge – Subordination 10.1.1 Relativsätze 10.1.2 Adverbiale Nebensätze 10.1.2.1 Konditionalität 10.1.2.2 Kausalität 10.1.2.3 Temporalität 10.1.2.4 Adversativität 10.1.2.5 Konzessivität 10.1.2.6 Finalität 10.1.3 Ergänzungssätze 10.1.4 Zusammenfassung 10.2 Satzreihen – Koordination 10.2.1 Die Art der Verknüpfung: Asyndese und Syndese 10.2.2 Die Verknüpfer 10.2.3 Die verknüpften Einheiten: Satzexterne und satzinterne Koordination 10.2.4 Das Verknüpfungsresultat: Distributive und nicht distributive Koordination 10.2.5 Zusammenfassung 10.3 Wortstellung 10.3.1 Die Satzklammer 10.3.2 Vorfeldbesetzung 10.3.3 Die Satzgliedabfolge im Mittelfeld 10.3.4 Zusammenfassung 11. Semantik 11.1 Frames bzw. Frames und Scripts 11.2 Semantische Phänomene jenseits des Einzelworts 11.3 Mentale Räume 11.3.1 Faktisches 11.3.1.1 Vergangenes 11.3.1.2 Räumlich Fernes 11.3.1.3 Fiktionales 11.3.1.4 Gegenstände und Ereignisse ohne räumliche, temporale oder fiktionale Verschiebung 11.3.1.5 Zusammenfassung 11.3.2 Potenzielles 11.3.2.1 Zukünftiges 11.3.2.2 Modales 11.3.2.3 Konditionales 11.3.2.4 Zusammenfassung 11.3.3 Kontrafaktisches 11.3.3.1 Irreale Konditionalität 11.3.3.2 Negation 11.3.3.3 Zusammenfassung 11.3.4 Metaphern 11.3.4.1 Zum Metaphernverbot bei Inclusion Europe und beim Netzwerk Leichte Sprache 11.3.4.2 Metaphern und Blending 11.3.4.3 Die Rolle der Metaphern im menschlichen Denken und Sprechen 11.3.4.4 Arten des Umgangs mit Metaphern 11.3.4.5 Zusammenfassung 11.4 Zusammenfassung 12. Text 12.1 Die Textebene in den Leichte-Sprache-Regelwerken 12.2 Eigenschaften von Texten 12.2.1 Begrenzung 12.2.2 Kohärenz 12.2.2.1 Grammatische Kohärenz 12.2.2.2 Thematische Kohärenz 12.2.3 Kommunikative Funktion 12.2.4 Ganzheit 12.3 Divergenzen zwischen Text- und Sprachstruktur 12.3.1 Reduktion und Addition 12.3.2 Zeichenebene 12.3.2.1 Interpunktion 12.3.2.2 Listen- statt Textmodus 12.3.2.3 Bilder in Leichte-Sprache-Texten 12.3.3 Morphologie 12.3.3.1 Flexionsmorphologie 12.3.3.2 Mittelfeldentlastung 12.3.3.3 Wortbildungsmorphologie 12.3.4 Lexik 12.3.4.1 Beschränkung der lexikalischen Vielfalt 12.3.4.2 Reduktion des Funktionswortschatzes 12.3.4.3 Umgang mit Fach- und Fremdwörtern 12.3.5 Syntax 12.3.5.1 Verzicht auf komplexe nominale Strukturen und Nebensätze 12.3.5.2 Satzgliedstellung 12.3.6 Semantik 12.3.6.1 Aufbau von Frames als additive Strategie 12.3.6.2 Reduktion bei den Spacebuildern 12.3.6.3 Darstellung von Kontrafaktizität ohne Konjunktiv 12.3.6.4 Auflösen von Implizitem 12.4 Strategien auf Textebene 12.4.1 Verfahren der typografischen Gestaltung 12.4.1.1 Zwischenüberschriften und Randglossen 12.4.1.2 Einrückungen 12.4.1.3 Listen 12.4.1.4 Einsatz von Bildern 12.4.2 Verfahren der Adressierung 12.4.2.1 Orientierung und direkte Adressierung der Adressat 12.4.2.2 Höflichkeit 12.4.3 Verfahren der metakommunikativen Kommentierung 12.4.3.1 Explizite Benennung der Textfunktion 12.4.3.2 Verwendung von Textverweisen 12.4.3.3 Verfahren der Themenrahmung 12.5 Zusammenfassung 13. Strukturprinzipien Leichter Sprache 13.1 Die Kernfunktion Leichter Sprache 13.1.1 Verständlichkeit – Orientierung an der konzeptionellen Mündlichkeit 13.1.2 Perzipierbarkeit – Typografische und informationelle Aufbereitung 13.2 Leitprinzipien Leichter Sprache 13.2.1 Das Prinzip der Proximität 13.2.2 Das Prinzip der maximalen Explizitheit 13.2.3 Das Prinzip der Kontinuität 13.3 Die Struktur Leichter Sprache im Überblick 13.4 Leichte Sprache und Standardsprache im Vergleich – Isolation vs. Integration 14. Leichte Sprache – Einfache Sprache – Standardsprache 14.1 Einfache Sprache und Leichte Sprache – Abgrenzungen 14.2 Konstruktionsprinzipien Einfacher Sprache 14.2.1 Modellbildung 14.2.2 Orientierungskriterien 14.2.3 Ableitungsrichtung 14.2.4 Addition und Reduktion / Auf- und Abbau 14.3 Sprachliche Komplexität als Kontinuum – Verfahren der Anreicherung 14.3.1 Kategoriale Anreicherungsskalen 14.3.2 Kategorieninterne Anreicherungsskalen 14.3.3 Interrelationen 14.4 Typografische Komplexität als gestuftes Kontinuum 14.4.1 Mikrostruktur 14.4.2 Makrostruktur 14.4.3 Multikodalität/Bilder 14.4.4 Schriftzeichen – Form und Inventar 14.5 Textpragmatik 14.6 Zusammenfassung Literatur
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