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Leibniz’ Philosophie: Über die Einheit von Metaphysik und Wissenschaft

معرفی کتاب «Leibniz’ Philosophie: Über die Einheit von Metaphysik und Wissenschaft» نوشتهٔ Hans Poser; Wenchao Li; Felix Meiner Verlag، منتشرشده توسط نشر Felix Meiner Verlag در سال 2016. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Dreihundert Jahre nach Leibniz' Tod ist sein Denken so aktuell wie eh und je. Nicht nur, dass wir in der Infinitesimalrechnung die von ihm eingeführten Symbole verwenden oder uns in allen Computersprachen seiner binären Codierung von Begriffen und Aussagen bedienen – es sind vielmehr die Fragen nach dem Verhältnis von Ich und Welt, von Möglichkeit und Notwendigkeit, von Wissenschaft und Metaphysik, von Sein und Sollen, mit denen wir uns in der wissenschaftlich-technischen Welt von heute in ganz ähnlicher Weise konfrontiert sehen wie Leibniz. In vier Jahrzehnten seiner Forschungs- und Lehrtätigkeit hat sich Hans Poser, einer der gegenwärtig bedeutendsten Leibniz-Forscher, mit beinahe allen Aspekten des Leibniz'schen Denkens befasst und legt mit diesem Band eine systematisch angeordnete Zusammenführung seiner Überlegungen vor, die um das spannungsvolle Verhältnis von Metaphysik und Wissenschaft und deren Voraussetzungen kreisen. Neben einer Einführung in Leben und Werk (I.) enthält der Band umfangreiche Kapitel zu den Themenbereichen Logik, Modalität, Zeichen und Sprache (II.), zur Metaphysik (Monadenlehre, Theodizee, Nouveau Essais – III.), zu Leibniz' Wissenschaftsauffassung (IV.) sowie zu Leibniz als Erfinder, Ingenieur und Wissenschaftsorganisator (V.). Darstellungen zu Leibniz' Unterstützung der jesuitischen China-Mission, zur Rechtsphilosophie und zur Universalharmonie (VI.) schließen den Band ab. Im Leibniz-Jahr 2016 liegt damit eine Gesamtdarstellung des Leibniz'schen Denkens vor, die auf Grund der klaren Gliederung des Bandes und der guten Lesbarkeit der einzelnen Abschnitte auch als Einführung in leibnizisches Philosophieren gelesen werden kann. Titel Impressum Inhalt Vorwort des Herausgebers I. EINFÜHRUNG – LEBEN UND WERK Gottfried Wilhelm Leibniz (1646 –1716) 1. Lebensweg 2. Das Werk 3. Wirkung II. GRUNDLAGEN – LOGIK, MODALITÄT, ZEICHEN UND SPRACHE Zum logischen und inhaltlichen Zusammenhang der Modalbegriffe bei Leibniz 1. Allgemeine Bemerkungen zur Rolle der Modalbegriffe 2. Die Bestimmung der reinen Modalbegriffe in den Elementa juris naturalis 3. Die Bestimmung der Modalbegriffe in den Generales Inquisitiones Leibniz’sche Handlungsmodi zwischen Ontologie und Deontologie 1. Die systembildende Kraft von Modalbegriffen 2. Logische als ontische Modalitäten 3. Deontisch-juridische Modalitäten 4. Das Prinzip des Besten, moralische Notwendigkeit und Freiheit 5. Das Problem der Existenz 6. Die Geistmonade als handelndes Wesen Signum, notio und idea. Elemente der Leibniz’schen Zeichentheorie 1. Die Bedeutung einer Zeichenkunst 2. Die Zeichenträger: signum und character 3. Die Designata: notio, res und idea 4. Die Denotation: expressio und analogia 5. Die vollkommene Charakteristik als imago creationis 6. Bereichsspezifische Charakteristiken 7. Der Ursprung der Denotation und die natürlichen Sprachen 8. Schlussbemerkungen Der Begriff der Idee bei Leibniz 1. Von Platon zu Leibniz 2. Quid sit Idea 3. Idea vera und Idea falsa 4. Idea, notio und die regio idearum 5. Die Erkenntnis der Ideen Zeichentheorie und natürliche Sprache bei Leibniz 1. Exprimere in der Monadenlehre 2. Begriffstheorie 3. Erkenntnistheorie und Zeichentheorie 4. Zeichen und Idee 5. Repraesentatio und Analogie 6. Die vollkommene Characteristica als Imago creationis 7. Grammatica Rationis und natürliche Sprachen 8. Sprachphilosophie 9. Sprache und Weltbild 10. Ausblick III. METAPHYSIK: MONADENLEHRE – THEODICÉE – NOUVEAUX ESSAIS Entelechie und Monade. Zu einem Kapitel neuzeitlicher Aristoteles-Rezeption 1. Philosophia perennis 2. Aristoteles‘ Entelechiebegriff 3. Die frühneuzeitliche Philosophie als Anti-Aristotelismus 4. Leibniz’ Descartes-Kritik 5. Die Monade als Substanz 6. Philosophia perennis renovata Ens et unum convertuntur. Zur Leibniz’schen Einheit der Monade 1. Ens et unum in der Tradition 2. Leibnizens Unterscheidung von unum per se und unum per accidens 3. Ontologie und Begriffstheorie 4. Das modale Problem der Einheit 5. Die Unio als principe actif Perzeptionen und Appetitus: Die inneren Prinzipien der Monaden und ihre ontisch-epistemische Hierarchie 1. Die individuelle Substanz 2. Perzeptionen als nichtbewusste und bewusste Monadenzustände 3. Appetitus: Die innere Dynamik der Substanzen als Strebung 4. Die Grade der Erkenntnis als Grade der Perzeption 5. Die petites perceptions und die Gründe für ihre Existenz 6. Die Repräsentationsfunktion der Perzeptionen Der Appetitus der Monade: Die Evolution von Werden und Erkennen 1. Denken als Apperzeption der Monade 2. Der vollständige Begriff der individuellen Substanz 3. Vis activa 4. Mens agit 5. Denken und Finalität 6. Schluss Phaenomenon bene fundatum. Leibnizens Monadologie als Phänomenologie 1. Leibniz und die Phänomenologie 2. Leibnizens Phänomenbegriffe 3. Reale und imaginäre Phänomene 4. Metaphysik der Phänomene Leibniz’ dreifaches Freiheitsproblem 1. Die Freiheit Gottes 2. Die Freiheit des Individuums 3. Freiheit und durchgängige Kausalität 4. Freiheit und Instinkt Zwischen Instinkt und Vernunft. Leibniz’ Konzept der Willensfreiheit in den Nouveaux Essais 1. Instinkt und psychische Kausalität 2. Instinkt und Vernunft 3. Freier Wille in den Nouveaux Essais 4. Zusammenstimmung von Freiheit und Instinkt Von der Zulassung des Übels in der besten Welt. Über Leibniz’ Theodizee 1. Der Spott Voltairs 2. Leibniz und das Theodizeeproblem 3. Der Grundgedanke der Leibniz’schen Theodizee 4. Die Prinzipien und die möglichen Welten 5. Das Reich der Ideen und der möglichen Welten 6. Das Übel in der Welt 7. Das Freiheitsproblem 8. Der Mensch als Richter Leibniz und der Gedanke einer universellen Harmonie 1. Einheit und Vielheit 2. Die musikalische Harmonie 3. Das Empfinden und Denken der Harmonie 4. Die Einheit der Monade und die prästabilierte Harmonie 5. Die Universalharmonie 6. Die menschliche Schöpfung: Harmonie in der Vervollkommnung der Welt IV. ZWISCHEN METAPHYSIK UND WISSENSCHAFT Leibniz’ Metaphysik heute: Die Synthese von Panlogismus und Pandynamismus 1. Der Wandel der Deutungen der Leibniz’schen Metaphysik 2. Die Grundlage der Dynamik 3. Die drei modalen Stufen facultas – dispositio – potentia 4. Die Leibniz’sche Verwendung der Modalia im Lichte der drei Stufen 5. Die dritte Stufe: Potentia oder vis 6. Der Ursprung der Dynamik: Potentia Dei 7. Leibniz heute Analogia und Expressio bei Leibniz 1. Der Begriff der Analogie 2. Leibniz’ Aussagen zur Analogie 3. Expressio und Analogia Leibnizens Theorie der Relationalität von Raum und Zeit 1. Newtons Raum- und Zeitmetaphysik 2. Raum und Zeit als Ordnungsstrukturen 3. Die Widerlegung der Absolutheit von Raum und Zeit durch das Prinzip des zureichenden Grundes 4. Gegen die Substantialisierung des Raumes 5. Erkenntnistheoretische und methodologische Kritik 6. Physik und Metaphysik Die Idee der Unendlichkeit und die Dinge. Infinitum und Immensum bei Leibniz 1. Infinitum, indefinitum und immensum 2. Teil und Einheit 3. Raum und Zeit 4. Dinge und Monaden 5. Die Erkennbarkeit des Unendlichen Erfinden als Wissenschaft. Leibniz’ Ars inveniendi 1. Projekte einer Ars inveniendi als Ars combinatoria 2. Die Leibniz’sche Ars combinatoria 3. Von der Kombinatorik zur Ars inveniendi 4. Die Infinitesimalrechnung als Paradigma 5. Einbettung und Ausweitung 6. Von den notwendigen Wahrheiten zur Kontingenz 7. Aufnahme und Weiterführung bei Christian Wolff 8. Heutige Bemühungen um eine Entwurfswissenschaft V. THEORIA CUM PRAXI Erfindungen für das bonum commune. Leibniz als Ingenieur 1. Die Mehrung des Gemeinwohls 2. Technik als Arbeitserleichterung 3. Technik als Freisetzen für Besseres 4. Technik zur Vergrößerung des Ansehens des Erfinders 5. Technik zur Vergrößerung der Einnahmen des Erfinders und des Landesherren 6. Theoretischer Erkenntnis, Erfindung, Dialog und Transformation in der Praxis Leibniz und seine Pläne zur Aufrichtung einer Societät der Wissenschaften 1. Akademiepläne der Mainzer Zeit 2. Die Praxis zur Theorie: Die Berliner Societät 3. Die Akademien von Wien und St. Petersburg Die Schwierigkeit, Theorie und Praxis zu vereinen: Das Akademiekonzept und die Technikwissenschaften 1. Die nützliche Akademie 2. Leibniz als Erfinder 3. Theoretische und praktische Wissenschaft 4. Systematik als Voraussetzung praktischer Wissenschaft 5. Die Maschinenmetapher 6. Die Erfindung des Neuen 7. Die Akademie und die Technikwissenschaften VI. EPILOG Propagatio fidei per scientias. Leibniz’ Gründe für die Unterstützung der jesuitischen China-Mission 1. Wissenschaft und Lebenssinn 2. Die jesuitische China-Mission 3. Die Novissima Sinica 4. Die Seinsordnung als Rechtsordnung: Die Justitia universalis 5. Die Grundprinzipien 6. Das Prinzip des Besten und die Universalharmonie Abkürzungen der Leibniz-Schriften und Ausgaben Nachweise erster Veröffentlichungen Anmerkungen Dreihundert Jahre nach Leibniz' Tod ist sein Denken so aktuell wie eh und je. Nicht nur, dass wir in der Infinitesimalrechnung die von ihm eingeführten Symbole verwenden oder uns in allen Computersprachen seiner binären Codierung von Begriffen und Aussagen bedienen - es sind vielmehr die Fragen nach dem Verhältnis von Ich und Welt, von Möglichkeit und Notwendigkeit, von Wissenschaft und Metaphysik, von Sein und Sollen, mit denen wir uns in der wissenschaftlich-technischen Welt von heute in ganz ähnlicher Weise konfrontiert sehen wie Leibniz. In vier Jahrzehnten seiner Forschungs- und Lehrtätigkeit hat sich Hans Poser, einer der gegenwärtig bedeutendsten Leibniz-Forscher, mit beinahe allen Aspekten des Leibniz'schen Denkens befasst und legt mit diesem Band eine systematisch angeordnete Zusammenführung seiner Überlegungen vor, die um das spannungsvolle Verhältnis von Metaphysik und Wissenschaft und deren Voraussetzungen kreisen. Neben einer Einführung in Leben und Werk (I.) enthält der Band umfangreiche Kapitel zu den Themenbereichen Logik, Modalität, Zeichen und Sprache (II.), zur Metaphysik (Monadenlehre, Theodizee, Nouveau Essais - III.), zu Leibniz' Wissenschaftsauffassung (IV.) sowie zu Leibniz als Erfinder, Ingenieur und Wissenschaftsorganisator (V.). Darstellungen zu Leibniz' Unterstützung der jesuitischen China-Mission, zur Rechtsphilosophie und zur Universalharmonie (VI.) schließen den Band ab. Im Leibniz-Jahr 2016 liegt damit eine Gesamtdarstellung des Leibniz'schen Denkens vor, die auf Grund der klaren Gliederung des Bandes und der guten Lesbarkeit der einzelnen Abschnitte auch als Einführung in leibnizisches Philosophieren gelesen werden kann. Hans Poser ist Professor emeritus für Philosophie an der Technischen Universität in Berlin und einer der bedeutendsten Leibniz- Forscher der Gegenwart "Dreihundert Jahre nach Leibniz' Tod ist sein Denken so aktuell wie eh und je. Nicht nur, dass wir in der Infinitesimalrechnung die von ihm eingeführten Symbole verwenden oder uns in allen Computersprachen seiner binären Codierung von Begriffen und Aussagen bedienen -- es sind vielmehr die Fragen nach dem Verhältnis von Ich und Welt, von Mp̈glichkeit und Notwendigkeit, von Wissenschaft und Metaphysik, von Sein und Sollen, mit denen wir uns in der wissenschaftlich-technischen Welt von heute in ganz ähnlicher Weise konfrontiert sehen wie Leibniz. In vier Jahrzehnten seiner Forschungs- und Lehrtätigkeit hat sich Hans Poser, einer der gegenwärtig bedeutendsten Leibniz-Forscher, mit beinahe allen Aspekten des Leibniz'schen Denkens befasst und legt mit diesem Band eine systematisch angeordnete Zusammenführung seiner Überlegungen vor, die um das spannungsvolle Verhältnis von Metaphysik und Wissenschaft und deren Voraussetzungen kreisen."-- Provided by publisher
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