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Lebendige Erinnerungen : Die Konstitution und Vermittlung lebensgeschichtlicher Erfahrung in autobiographischen Erzählungen

معرفی کتاب «Lebendige Erinnerungen : Die Konstitution und Vermittlung lebensgeschichtlicher Erfahrung in autobiographischen Erzählungen» نوشتهٔ Hartmut Seitz، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2004. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Autobiographisches Erzählen wird üblicherweise als ein Akt der Vergegenwärtigung von Vergangenheit oder der Selbstkonstitution beschrieben. Der vorliegende Band bringt eine weitere Perspektive mit ins Spiel, indem er Dimensionen der Vermittlung lebensgeschichtlicher Erfahrungen ins Zentrum rückt. Aus verschiedenen Disziplinen werden Ansätze und Gedanken rezipiert und zusammengeführt, die zeigen, mit welchen Mitteln ein Erzähler auf die Vorstellungen der Zuhörer Einfluss nehmen kann. Neben formalen, strukturellen und kompositorischen Aspekten geht es dabei auch um rhetorische Mittel und den Einsatz von Metaphern beim Brückenschlag zu vergangenen Wirklichkeiten. Biographieforschung;,Narrativität;,Erzähltheorie;,Rhetorik;,Metaphernanalyse;,Erinnerungskultur;,Literatur;,Psychologie;,Allgemeine,Literaturwissenschaft;,Kulturwissenschaft;,Memory,Culture;,Literature;,Psychology;,General,Literature,Studies;,Cultural,Studies Biographieforschung,Narrativität,Erzähltheorie,Rhetorik,Metaphernanalyse,Erinnerungskultur,Literatur,Psychologie,Allgemeine Literaturwissenschaft,Kulturwissenschaft,Memory Culture,Literature,Psychology,General Literature Studies,Cultural Studies INHALT Vorwort Die narrative Präsentation autobiographischer Erinnerungen: Erste Orientierung und Programm ERSTER TEIL: ERZÄHLUNG DIE NARRATIVE GESTALTUNG VON LEBENSGESCHICHTLICHER ERINNERUNG 1 Erinnerung als multifunktionales Handeln 2 Gedächtnis, lebendige Erinnerung, autobiographische Erzählung 3 Narrativität als interdisziplinärer Forschungsgegenstand 3.1 Narrative Gestaltungsspielräume aus Sicht der Literaturwissenschaft: Die »Theorie des Erzählens« von Franz Stanzel 3.2 Rekonstruktionsprinzipien erlebter Vergangenheit: Linguistische Strukturmodelle der Erzählung 3.2.1 William Labov und Joshua Waletzky: Erzählung als Ausdruck persönlicher Erfahrung 3.2.2 Uta Quasthoff: Erzählung und kognitive Geschichte 3.2.3 Struktur- und Funktionsmerkmale komplexer Erzählungen 3.3 Der Akt der Fabelbildung: Narrative Wirklichkeitskonstitution im Kontext historiographischer Überlegungen 3.3.1 Hayden White und die Einebnung der Trennung zwischen Poesie und Historiographie 3.3.2 Paul Ricamr: Erzählen als Kompositionskunst und die Refigurationsleistungen des Zuhörers 4 Psychologische Erzählforschung und narrative Kompetenz 4.1 Die konstruktivistische Wende in den Sozialwissenschaften 4.2 Jerome Bruner: Narrative Kompetenz und bedeutungsvolles Handeln ZWEITER TEIL: RHETORIK UND PSYCHAGOGIK DIE VERMITTLUNG AUTOBIOGRAPHISCHER ERINNERUNG UND ERFAHRUNG 5 Die antike Rhetorik: Zwischen Manipulation und Stimulation der Vorstellungskraft 5.1 Psychagogik und autobiographisches Erzählen: Erste Annäherung 5.2 Gorgias und die Macht der Rede 5.3 Aristoteles: Das Herstellen von Wahrscheinlichkeit und Glaubwürdigkeit 6 Die Herstellung und Funktion von Authentizität in autobiographischen Erzählungen 6.1 Authentizität: Versuch einer Gegenstandsbestimmung 6.2 Möglichkeiten und Grenzen der Authentifizierung DRITTER TEIL: METAPHERN UND FIGURATIVE SPRACHFORMEN DIE PRÄSENTATION LEBENDIGER ERINNERUNGEN IN VERDICHTETER FORM 7 Metaphern im Kontext einer narrativen Psychologie 7.1 Metaphern im wissenschaftlichen Diskurs 7.2 Metaphern in autobiographischen Erzählungen 8 Metaphern als Gestaltungsmittel von Erinnerungen 8.1 Funktionsmodelle der Metapher 8.2 Poetische und rhetorische Aspekte der Lebendigkeit von Metaphern 8.3 Metaphern- Brücken zu anderen Wirklichkeiten? Literatur Autobiographisches Erzählen wird üblicherweise als ein Akt der Vergegenwärtigung von Vergangenheit oder der Selbstkonstitution beschrieben. Der vorliegende Band bringt eine weitere Perspektive mit ins Spiel, indem er Dimensionen der Vermittlung lebensgeschichtlicher Erfahrungen ins Zentrum rückt. Aus verschiedenen Disziplinen werden Ansätze und Gedanken rezipiert und zusammengeführt, die zeigen, mit welchen Mitteln ein Erzähler auf die Vorstellungen der Zuhörer Einfluss nehmen kann. Neben formalen, strukturellen und kompositorischen Aspekten geht es dabei auch um rhetorische Mittel und den Einsatz von Metaphern beim Brückenschlag zu vergangenen Wirklichkeiten.-- Provided by publisher Hartmut Seitz. Originally Presented As The Author's Thesis (doctoral)--universität Erlangen-nürnberg, 2003. Includes Bibliographical References (p. 322-343).
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