وبلاگ بلیان

Leben in lebendigen Fragen : zwischen Kontinuität und Pluralität

معرفی کتاب «Leben in lebendigen Fragen : zwischen Kontinuität und Pluralität» نوشتهٔ Chiara Pasqualin (Hrsg.); Anne Kirstine Rönhede (Hrsg.); Sihan Wu (Hrsg.); Franziska Neufeld (Hrsg.)، منتشرشده توسط نشر VERLAG KARL ALBER در سال 2021. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Was ist Leben? Im vorliegenden Sammelband wird der Akzent von dieser allgemeinen Frage nach dem Was auf die grundlegende nach dem Wie, nach der Entfaltung des menschlichen Lebens, verschoben. Dabei wird das Leben in seiner Bewegung verfolgt: als Leben, das auf Widerstand stößt, stetig transzendiert, sich als zeitlich erfährt und in Welt und Praxis verwirklicht. Der Band versammelt begriffsgeschichtliche Aufsätze, philosophisch-phänomenologische Untersuchungen (im Zwiegespräch u. a. mit Husserl, Heidegger und Scheler) sowie an der konkreten Praxis (wie der Demenzforschung und Schulbildung) orientierte Beiträge. Cover Inhalt Christian Bermes: Vorwort Franziska Neufeld / Chiara Pasqualin / Anne Kirstine Rønhede / Sihan Wu: Leben in lebendigen Fragen – eine Einleitung I. BEWEGUNG UND WIDERSTAND Markus Enders: Das Leben als das Prinzip der Selbstbewegung – zum Verständnis des Lebens in der Philosophie der Antike, in der christlichen Bibel und in der Philosophie des lateinischen Mittelalters 1. Zum Verständnis des Lebens in der Philosophie der Antike Platons Verständnis des Lebens als die Idee der Selbstbewegung – vollkommenes Leben als die Selbsterkenntnis der Ideen – das »vollkommene Lebewesen« des Ideenkosmos und das »unvollkommeneLebewesen« des sichtbaren Kosmos Aristoteles: Das Leben als das nach dem Grad der Selbstbewegung unterschiedene Sein der Lebewesen und als die reine Aktualität der Selbstreflexion des göttlichen Geistes Plotin und der philosophische Neuplatonismus: Das Leben als die Selbstentfaltung und Selbstunterscheidung des Seins im Geist 2. Zum Verständnis des Lebens in der christlichen Bibel Zum alttestamentlichen Verständnis des Lebens: Die Seele (næpæš) als Träger des Lebensatems und das Ideal eines langen und erfüllten Lebens als Geschenk Gottes Das neutestamentliche Verständnis des Lebens: Der göttliche Logos bzw. Christus als das Leben selbst – die Heilsgabe des Lebens für die Gläubigen 3. Zum Verständnis des Lebens bei Augustinus und in der Philosophie des lateinischen Mittelalters Augustinus: Gott bzw. der göttliche Logos als der präexistente Vorentwurf der ganzen Schöpfung ist das Lebens selbst – die unsterbliche Seele als der Träger des Lebens in allen Lebewesen Johannes Scottus Eriugena: Das göttliche Leben, das »allgemeinste Leben« und die verschiedenen Arten des L.s Thomas von Aquin: Die Begriffsbestimmung und die vier Stufen des Lebens Meister Eckhart: Die Gottheit als die Quelle und die trinitarische Selbsterkenntnis als die Aktualität des Lebens, seine Selbstursprünglichkeit und Selbstzwecklichkeit – die Gottes- bzw. Sohnesgeburt der menschlichen Seele als deren Rückkehr zum (göttlichen) Leben Markus Enders: Zum Verständnis des Lebens in der Philosophie der Neuzeit bis zur Gegenwart – ausgewählte Positionen von René Descartes bis Michel Henry 1. Zum Verständnis des Lebens bei ausgewählten Philosophen des 17. und 18. Jahrhunderts (Descartes, Leibniz, Herder, Jacobi, Kant) 2. Der Begriff des Lebens im Denken des Deutschen Idealismus Zur Einheit von spekulativem und nicht-spekulativem Verständnis des Lebens bei Johann Gottlieb Fichte Leben als Einheitsprinzip eines ursprünglichen Gegensatzes – zu Schellings Verständnis des Lebens 3. Georg Wilhelm Friedrich Hegel: Das Leben als der kreislaufförmige Prozess der Selbstbewegung des Geistes bzw. der Idee 3. Zum Verständnis des Lebens in der Philosophie der Romantik Friedrich Schlegels Verständnis des Lebens als eines unaufhörlichen Werdens Novalis: Das Leben als unbegreifliche Verbindung von Sein und Nicht-Sein 4. Arthur Schopenhauer: Das Leben als die sichtbare Erscheinung des Willens – der Wille zum Leben als das Wesen der Welt und seine Verneinung als Erlösung vom Leidenscharakter des Lebens 5. Friedrich Nietzsche: Das Leben als der Kreislauf des Werdens und Vergehens und der gewaltsame Wille zur Macht als sein Prinzip 6. Wilhelm Dilthey: Das geschichtliche Leben des Menschen und dessen Erleben und Verstehen als universaler Zusammenhang zwischenmenschlicher Wechselwirkungen 7. Michel Henry: Das absolute Leben (Gottes) als reines Selbsterscheinen, seine Selbstaffektion, Selbstzeugung und -offenbarung im Erst-Lebendigen und seine pathischen Modalitäten (Sicherleiden und Sicherfreuen) Franziska Neufeld: Leben und Ursprung 1. Einführung 2. Die Unhintergehbarkeit und Unergründlichkeit des Lebens 3. Philosophieren statt bloßes Leben 4. Philosophie als Ursprungswissenschaft vom Leben an und für sich 5. Schlussbetrachtung: Hermeneutische Ursprungsdimension Camilla Croce: Kontingenz und Bewusstsein in der phänomenologischen Reduktion: 1. Einführung: Leben und Philosophieren 2. Die Reduktion als Dispositiv: Husserls Fundamentalismus 3. Was dem skeptischen »Nichtwissen« bleibt: Kontingenz als Widerlegung des Fundamentalismus 4. Der Widerstand des Begehrens in der Epoché Sonja Feger: Quasi-Ohnmacht 1. Einleitung 2. Lebensweltverlust und Selbsterhaltung 3. Absolutismus der Wirklichkeit als Quasi-Ohnmacht 4. Selbstbehauptung 5. Offene Horizonte, mögliche Intentionen II. ERFAHRUNG UND ZEIT Mingyu Wang: Leben und Zeit. Von der Zeitlichkeit zur Allzeitlichkeit 1. Einführung 2. Konstitution der Zeitlichkeit der realen Gegenstände 3. Die Konstitution der Allzeitlichkeit idealer Gegenständlichkeiten 4. Zusammenfassung Karl Kraatz: Martin Heidegger über das Verhältnis von Kunst und Leben 1. Über den Kunstwerk-Aufsatz – Der philosophische Kontext 2. Das Kunstwerk – Das Sein des Seienden kommt zum Vorschein 3. Die Parallelen zu Sein und Zeit 4. Wissen und Wollen – Die Verwandlung der Bezüge 5. Die Erschütterung und der Umstoß des Bisherigen – Durchsichtigkeit 6. Über die Begrenztheit des menschlichen Lebens – Kunst und Leben Diego D’Angelo: Das Leben erfahren. 1. Einleitung 2. Husserl Lebenspulse Schlafen und Wachen Geburt und Tod 3. Merleau-Ponty 4. Cassirer 5. Schlussfolgerungen Sihan Wu: Sein und Zeit und Leben – eine Interpretation der Schelerschen Kritik an Heideggers Sein und Zeit 1. Einleitung: Leben in lebendigen Fragen 2. Scheler und Heidegger 3. Schelers Auffassung von Leben 4. Sein und Zeit: Sein oder Sein des Lebens 5. Der ontische Zugang des Daseins zu seinen Möglichkeiten 6. Der ontologische Zugang des Daseins zu seiner Möglichkeit 7. Schlussbemerkungen III. TRANSZENDENZ UND INNENWELT Sylvaine Gourdain Castaing: Die Existenz »zum Unmöglichen«: eine Interpretation von Maldineys Verständnis des menschlichen Lebens zwischen Anthropologie, Psychopathologie und Ethik 1. Einleitung 2. Zur »Hyperphänomenalität« des menschlichen Lebens: die Unmöglichkeit des Selbst-werdens 3. Zur Bildhaftigkeit des menschlichen Lebens: Körperbild, Weltbild und internes Bild 4. Abschließende Bemerkungen Chiara Pasqualin: Die ›pathische‹ Transzendenz des Lebens: Heidegger und Lévinas Einleitung 1. Lévinas’ Kritik an Heidegger und das hermeneutische Verständnismodell der Transzendenz 2. Das ›pathische‹ Verständnismodell der Transzendenz 3. Abschließender Überblick: Konvergenzen und Divergenzen Danka Radjenović: Wittgensteins Bemerkungen über das Problem des Lebens im Kontext gegenwärtiger Diskussionen 1. Einleitung 2. Wittgensteins Bemerkungen über das Problem des Lebens Tagebücher / Notebooks 1914–16 Von dem Problem des Lebens im Tractatus logico-philosophicus (1921) Vortrag über Ethik / Lecture on Ethics (1929/1930) 1930er Jahre – Vermischte Bemerkungen Von dem Problem des Lebens in der späteren Philosophie Wittgensteins 3. Die Frage nach dem Sinn des Lebens in den gegenwärtigen Diskussionen DANKSAGUNG: Saulius Geniusas: Grundlinien einer Phänomenologie der Versunkenheit 1. Versunkenheit: Eine phänomenologische Beschreibung 2. Versunkenheit als Selbstverschiebung 3. Versunkenheit und Selbsttäuschung 4. Versunkenheit und Vergegenwärtigungen 5. Versunkenheit und Ichspaltung 6. Versunkenheit und Zuneigung 7. Versunkenheit und Gefangenschaft 8. Schlussbemerkungen IV. WELT UND PRAXIS Annette Hilt: »Ent-fremdung« – Dialektik in Finks Ontologie des Sozialen 1. Lebendigkeit phänomenologischen Fragens 2. Ontologische Grundstrukturen des Erscheinens 3. Was uns erscheint – und wie wir uns darin erkennen: Das Reflexionsfeld der Grundphänomene und Finks Weg zur Kosmologie 4. Weltdialektik und die Idee des Unendlichen Anne Kirstine Rønhede: Wahrheit im Leben 1. Einleitung 2. Seinsarten 3. Seinsarten und Wahrheitsformen 4. Die Seinsarten-Auslegung versus pragmatistische Auslegungen 5. Zusammenfassung – Wie wird die Wahrheit bei Heidegger im Leben verortet? Erik Norman Dzwiza-Ohlsen: Zwischen Erlebnis und Ausdruck – Grundzüge einer phänomenologischen Psychopathologie der Alzheimer-Demenz im Rückgang auf die Lebenswelt 1. Einleitung. Demenz in Wissenschaft und Gesellschaft 2. Zur Möglichkeit einer phänomenologischen Psychopathologie im Ausgang von der Lebenswelt 3. Die drei Dimensionen lebensweltlicher Orientierung, oder: der Zusammenhang von Orientierung, Sprache und Gedächtnis 4. Analysen der gestörten Orientierung, Sprache und Gedächtnis bei AD 5. Therapeutische Möglichkeiten bei AD: Habitus als kontextspezifische Ressource 6. Fazit Anne Lepper: Sozio-/Kulturelle Diversität und Schule: Leben im Spannungsfeld der Praxis 1. Einführung 1. Zum Begriff der Bildung 2. Anerkennung und Universalisierung als Grundlage von Bildung 3. Bildung und Diversität im schulischen Kontext 4. Bildung ermöglichende autonomiestiftende Sozialbeziehungen im Unterricht 5. Schlussbemerkungen Die Autoren
دانلود کتاب Leben in lebendigen Fragen : zwischen Kontinuität und Pluralität