معرفی کتاب «Latein und Volkssprache im deutschen Mittelalter, 1100 - 1500 : Regensburger Colloquium 1988» نوشتهٔ Nikolaus Henkel (editor); Nigel F. Palmer (editor); Regensburg> Colloquium Latein und Volkssprache im Deutschen Mittelalter 1100 - 1500 <1988 (editor)، منتشرشده توسط نشر Max Niemeyer Verlag در سال 1992. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
## Inhaltsverzeichnis Abkürzungen IX Nikolaus Henkel (Regensburg)/Nigel F. Palmer (Oxford) Latein und Volkssprache im deutschen Mittelalter. 1100-1500. Zum Rahmenthema des Regensburger Colloquiums: Ein Forschungsbericht. ... Ernst Hellgardt (München) Lateinisch-deutsche Textensembles in Handschriften des 12. Jahrhunderts. . Fritz Peter Knapp (Kiel) Sprache und Publikum der geistlichen Literatur in den Diözesen Passau und Salzburg vom Ausgange des 11. bis zur Mitte des 12. Jahrhunderts. ... Peter Ochsenbein (St. Gallen) Latein und Deutsch im Alltag oberrheinischer Dominikanerinnenklöster des Spätmittelalters Wolfgang Milde (Wolfenbüttel) Deutschsprachige Büchertitel in mittelalterlichen Bibliothekskatalogen. . . Gerold Hayer (Salzburg) Zu Kontextüberlieferung und Gebrauchsfunktion von Konrads von Megenberg >Buch der Natur Hirsch und Hinde Gregorius Herzog Ernst C Planctus ante nescia< und die deutschen Marienklagen Vili Vorwort Inhaltsverzeichnis Abkürzungen Latein und Volkssprache im deutschen Mittelalter. 1100-1500. Zum Rahmenthema des Regensburger Colloquiums: Ein Forschungsbericht Lateinisch-deutsche Textensembles in Handschriften des 12. Jahrhunderts Sprache und Publikum der geistlichen Literatur in den Diözesen Passau und Salzburg vom Ausgange des 11. bis zur Mitte des 12. Jahrhunderts Latein und Deutsch im Alltag oberrheinischer Dominikanerinnenklöster des Spätmittelalters Deutschsprachige Büchertitel in mittelalterlichen Bibliothekskatalogen Zu Kontextüberlieferung und Gebrauchsfunktion von Konrads von Megenberg ›Buch der Natur‹ Das althochdeutsche Lied ›Hirsch und Hinde‹ in seiner lateinischen Umgebung Lateinische und volkssprachliche Vorstellungen. Zwei Fallbeispiele (Nationsbewußtsein; Königswahl) ›sun, des bewîse dich der/der dich nach im gebildet hat‹. Bemerkungen zu Antonomasien in Hartmanns von Aue ›Gregorius‹ und seinen lateinischen und volkssprachigen Bearbeitungen Germanismen im ›Herzog Ernst C‹? Die lateinische Sequenz ›Planctus ante nescia‹ und die deutschen Marienklagen Frühe deutschsprachige Inschriften Eine spätmittelalterliche bairische Übersetzung des Hohen Liedes Eine unbekannte ripuarische Bearbeitung von Willirams Hohelied-Kommentar. Ein Beitrag zur Geschichte der sprachlichen Veränderungen eines mischsprachlichen Textes vom 11. zum 15. Jahrhundert Die Legende von Zeno oder den Heiligen Drei Königen Lateinische und deutsche Texte in einer Bilderhandschrift aus der Frühzeit des 15. Jahrhunderts Die ›Termini Iuristarum‹. Lateinisch-deutsche Sprachmischung »in abscheulichen Versen« Latein und Deutsch in den Blockbüchern Zur Praxis des Lateinunterrichts: Versus memoriales in lateinisch-deutschen Vokabularen des späten Mittelalters Latein und Volkssprache im Bereich von Schule und Trivialunterricht. Zur Arbeit an spätmittelalterlichen Schulgrammatiken »Küchenlatein« und Sprachpurismus im frühen 16. Jahrhundert. Zum Stellenwert der »Latinismen« in frühneuhochdeutscher Prosa Abbildungsverzeichnis Register
Der Umgang mit dem Wald im 18. Jahrhundert wird oft vereinfacht dargestellt: Es herrscht das Bild von Landesherren vor, die mit klugen Forstgesetzen den Wald vor Übernutzung schützen wollten, aber einer uneinsichtigen Landbevölkerung gegenüberstanden, die mit ihrem Vieh und Brennholzbedarf die Baumbestände ruinierte. Ernst hinterfragt diese gängige Auffassung mit einer Fallstudie über Holzproduktion, Landwirtschaft und Jagd in den Mittelgebirgen Hunsrück und Eifel und lenkt unsere Aufmerksamkeit auf die existentielle Herausforderung der damaligen Zeit, die Waldentwicklung gesellschafts- und naturverträglich zu gestalten. Erstmalig erkennen wir dadurch das vielschichtige, multipolare Politik- und Konfliktfeld Waldentwicklung: Forstgesetze waren oft genug schlicht Ergebnis innerobrigkeitlicher Händel. Nachhaltigkeit und Holznot interessierten die Obrigkeit vornehmlich, um im Schatten dieser Begriffe die Waldbestände planmäßig "versilbern" zu können. Doch vor Gericht opponierte die Landbevölkerung kenntnis- und auch erfolgreich gegen dieses Doppelspiel. Damit kann Ernst beispielhaft für das Waldwesen die Wechselwirkungen zwischen Obrigkeit und Untertanen einerseits, Realität und Rhetorik andererseits herausarbeiten.