Kunstgeschichte nach 1945: Kontinuität und Neubeginn in Deutschland
معرفی کتاب «Kunstgeschichte nach 1945: Kontinuität und Neubeginn in Deutschland» نوشتهٔ Doll, Nikola (editor);Heftrig, Ruth (editor);Rehm, Ulrich (editor)، منتشرشده توسط نشر Böhlau Verlag در سال 2006. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Vom 7. bis zum 9. Oktober 2004 fand am Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn eine Tagung zum Thema »Kontinuität und Neubeginn. Kunstgeschichte im westlichen Nachkriegsdeutschland« statt. Ziel war es, die fachspezifischen weltanschaulichen und methodischen Grundlagen der westdeutschen Kunstgeschichte nach 1945 in ihrem zeitgeschichtlichen Kontext zu diskutieren. Die Durchführung wurde großzügig von der Fritz-Thyssen-Stiftung für Wissenschaftsförderung unterstützt. Vorausgegangen waren Gespräche, in denen sich der Eindruck verfestigte, daß die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der deutschsprachigen Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts in der jüngeren Vergangenheit maßgeblich von einer kritischen Bestandsaufnahme der Fachgeschichte in der Zeit des Nationalsozialismus geprägt ist. Der Hamburger Kunsthistorikertag 2001 hat versucht, das Fach in der ganzen Breite seiner Tätigkeitsfelder und Ausrichtungen daran zu beteiligen. Die Schwerpunkte der Untersuchungen lagen bisher auf der Institutionengeschichte, den Biographien der einzelnen Fachvertreter sowie den ideologischen Voraussetzungen und Implikationen von Forschung und Lehre. Besondere Aufmerksamkeit wurde den deutschen Kunsthistorikern im Exil und deren akademischem Wirken im jeweiligen Aufnahmeland gewidmet. Die Vorbereitungen auf das DFG-Forschungsprojekt zur Geschichte der Kunstgeschichte im Nationalsozialismus haben noch einmal die Dringlichkeit der historischen Aufarbeitung vor Augen geführt. 1 Zugleich hat sich gezeigt, daß die markante histori-1 Es handelt sich um das von den Universitäten Berlin (Humboldt-Universität), Bonn, Hamburg (Universität und TU Hamburg-Harburg) und München erarbeitete DFG-Projekt »Aufbau eines themenorientierten Netzwerkes: Geschichte der Kunstgeschichte im Nationalsozialismus. Kontinuitäten und Brüche einer Wissenschaft zwischen der Weimarer Republik und der Gründungsphase der beiden deutschen Staaten« (http://www.welib.de/gkns). Wesentliche Forschungsimpulse waren bereits ausgegangen von: Auch für das Fach Kunstgeschichte ist die historische Zäsur der Jahre 1933 bis 1945 in Deutschland oft betont und untersucht worden. Doch allein die auffällige Kontinuität der Fachvertreter fordert dazu heraus, den Blick über die zeitlichen Grenzen des Nationalsozialismus hinaus zu lenken. Als Auftakt einer breiten disziplingeschichtlichen Forschung widmet sich der vorliegende Band der Situation der Kunstgeschichte im westlichen Nachkriegsdeutschland. Welche personalen und institutionellen Kontinuitäten oder Diskontinuitäten lassen sich benennen? Wie sahen die wissenschaftspolitischen und fachmethodischen Rahmenbedingungen in der frühen Bundesrepublik aus? Das sind die maßgeblichen Fragen, denen hier eine jüngere Generation von Kunsthistorikern nachgeht. Schwerpunkte der Untersuchung sind zudem die Entwicklung der kunsthistorischen Methoden und Denkmodelle sowie die Deutungen der modernen Kunst. Dabei werden auch Gegenstandsfelder und Methoden aus der Zeit vor 1933 als mögliche Bezugspunkte berücksichtigt. Ein Exkurs erweitert die Perspektive auf die Situation in Ostdeutschland
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