وبلاگ بلیان

Kunst im Kampf für das „Sozialistische Weltsystem“: Auswärtige Kulturpolitik der DDR in Afrika und Nahost

معرفی کتاب «Kunst im Kampf für das „Sozialistische Weltsystem“: Auswärtige Kulturpolitik der DDR in Afrika und Nahost» نوشتهٔ Christian Saehrendt، منتشرشده توسط نشر BWV Berliner Wissenschafts-Verlag. in Franz Steiner Verlag GmbH در سال 2017. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Viele afrikanische und arabische Nationen erlangten ihre Unabhängigkeit erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Zwischen 1955 und 1975 ergab sich in diesem Kontext für den Realsozialismus eine historische Chance zur globalen Expansion. Als Juniorpartner der UdSSR engagierte sich auch die DDR in Afrika und Nahost. Ihr Ziel: die Integration afrikanischer und arabischer Staaten in ein "Sozialistisches Weltsystem". Zu ihrem außenpolitischen Instrumentarium gehörten dabei nicht zuletzt auch Kunst und Bildung. Ausstellungsaustausch, Stipendienprogramme und Hilfe beim Aufbau neuer Kunstakademien sollten bei der inneren Formierung der jungen Nationen des Globalen Südens eine wichtige Rolle spielen. Im Zentrum der Studie stehen die kulturpolitischen Beziehungen der DDR zu Syrien, dem Irak, Palästina, Äthiopien, Angola und Mosambik. Auf welche Weise leistete Kunst aus der DDR einen Beitrag zum sozialistischen Nation Building in diesen Ländern? Gab es einen nennenswerten Transfer von Künstlern, Wissenschaftlern und Artefakten? Und wie erfolgreich war diese Kooperation tatsächlich? Inhaltsverzeichnis Kapitel I: Kunst im diplomatischen Einsatz – im Kalten Krieg und heute Soft Power – Hochkonjunktur eines strategischen Konzeptes Künstler als Agenten des Wandels Die Neuen Despotien entdecken das kulturelle Nation Branding Show-Bühne der kunstsinnigen Nationen Nation Building mit Hilfe der Kunst Kapitel II: Nation Branding für eine umstrittene Nation: Die Auswärtige Kulturpolitik der DDR Organisationen und Konzepte in der Auswärtigen Kulturpolitik der DDR Das Afroasiatische Solidaritätskomitee der DDR (AASK) Die DDR als Partnerin im Nation Building Die Rolle der marxistischen Ideologie als Bindemittel zwischen den Volksrepubliken und den Entwicklungsländern Die Integration von Entwicklungsländern ins Sozialistische Weltsystem mit Hilfe von Kunst, Kultur und Bildung Kapitel III: Schauplatz Afrika Die Kulturbeziehungen der DDR zu Ghana, Senegal, Guinea und Mali Aufbauhilfe für Tansania und Somalia Das Bündnis mit der Demokratischen Volksrepublik Äthiopien Schwarzafrika wird rot: Der Kampf um die Erbmasse des portugiesischen Kolonialreiches Solidarität mit dem „Frontstaat“ Angola Eine afrikanische DDR? Die Allianz mit der Volksrepublik Mosambik Exkurs nach Afroamerika – Taktisches „Ethno-Marketing“ der DDR in den USA Kapitel IV: Schauplatz Nahost Die „brüderliche Freundschaft“ der DDR mit Syrien, mit dem Irak und den Palästinensern Die Kulturbeziehungen zwischen der DDR und der Syrischen Arabischen Republik „Die Revolution erzielte große Errungenschaften im Bereich der Schönen Künste“ – die irakische Baath-Diktatur als Kulturstaat Die DDR und das Nation Building in Palästina Kapitel V: Schlussfolgerungen und offene Fragen Welche propagandistische Wirkung hat Kunst? Kann Kunst eine längerfristige gesellschaftspolitische Wirkung erzielen? Welches politische System ist in der Praxis des internationalen Kulturaustausches am erfolgreichsten? Demokratie oder Diktatur? Ist ein Kulturaustausch zwischen unterschiedlichen politischen Systemen überhaupt möglich oder wünschenswert? Quellen und Literaturverzeichnis Abbildungsnachweis Nicht nur im wirtschaftlichen, auch im kulturellen Bereich pflegte die Deutsche Demokratische Republik Kooperationen zu Ländern in Afrika und im Nahen Osten. Mit dem Ziel, einen Gegenentwurf zur kapitalistischen Kunstidee des Westens zu schaffen und ein sozialistisches System in den instabilen Ländern zu etablieren, setzte die Regierung Kultur als außenpolitisches Instrument ein. Die Strategie der DDR, Kunst als diplomatisches Mittel zu nutzen, ist Thema des Buches. Im Fokus der Studie stehen die kulturpolitischen Beziehungen des sozialistischen Landes zu Syrien, Palästina, Äthiopien, Angola, Mosambik und zum Irak. Eine der grundlegenden Fragen dabei ist, ob und inwieweit Kunst zum Werden einer Nation, dem sogenannten "Nation Building", beitragen kann. Ausgehend davon untersucht der Kunsthistoriker Saehrendt, welchen Einfluss Kunst in ihrer Funktion als außenpolitisches Instrument hat. Kritisch hinterfragt er den möglichen Missbrauch von Kunst für Propagandazwecke und wie sinnvoll der Kulturaustausch zwischen Staaten mit erheblichen Systemunterschieden ist. Saehrendt stellt grundsätzliche Fragen und kommt zu dem Ergebnis, dass sich Kunst trotz ihrer Formbarkeit nicht jedem politischen System unterordnen lässt. (ifa) Viele afrikanische und arabische Nationen erlangten ihre Unabhängigkeit erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Zwischen 1955 und 1975 ergab sich in diesem Kontext für den Realsozialismus eine historische Chance zur globalen Expansion. Als Juniorpartner der UdSSR engagierte sich auch die DDR in Afrika und Nahost. Ihr Ziel: die Integration afrikanischer und arabischer Staaten in ein "Sozialistisches Weltsystem". Zu ihrem außenpolitischen Instrumentarium gehörten dabei nicht zuletzt auch Kunst und Bildung. Ausstellungsaustausch, Stipendienprogramme und Hilfe beim Aufbau neuer Kunstakademien sollten bei der inneren Formierung der jungen Nationen des Globalen Südens eine wichtige Rolle spielen.0Im Zentrum der Studie stehen die kulturpolitischen Beziehungen der DDR zu Syrien, dem Irak, Palästina, Äthiopien, Angola und Mosambik. Auf welche Weise leistete Kunst aus der DDR einen Beitrag zum sozialistischen Nation Building in diesen Ländern? Gab es einen nennenswerten Transfer von Künstlern, Wissenschaftlern und Artefakten? Und wie erfolgreich war diese Kooperation tatsächlich?
دانلود کتاب Kunst im Kampf für das „Sozialistische Weltsystem“: Auswärtige Kulturpolitik der DDR in Afrika und Nahost